BDI: Energieeffizienz von Gebäuden zentral für Energiewende
ID: 1120659
- Höchste Zeit für eine "Effizienzwende"
- Steuerliche Förderung unerlässlich
- Großes Potenzial bei 3,5 Millionen Nicht-Wohngebäuden
"Der Energieverbrauch in Deutschland lässt sich nur dann spürbar
verringern, wenn die Energieeffizienz von Gebäuden deutlich
verbessert wird. Sie ist zentral für das Gelingen der Energiewende."
Das sagte Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, auf
dem BDI-Energieeffizienzkongress am Montag in Berlin.
Bislang habe der Ausbau der erneuerbaren Energien im Mittelpunkt
gestanden. Nun sei es höchste Zeit für eine "Effizienzwende" im
Gebäudebereich. Denn hier fallen laut BDI rund 40 Prozent des
Energieverbrauchs an.
Kurzfristig seien steuerliche Anreize für mehr Investitionen
privater Eigentümer unerlässlich, denn allzu oft seien
Energieeffizienzmaßnahmen ohne einen solchen Impuls nicht
wirtschaftlich umsetzbar. "Ein Gesamtkonzept für mehr
Energieeffizienz muss vor allem die 3,5 Millionen Nicht-Wohngebäude
mit überdurchschnittlich hohem Energieverbrauch in den Fokus nehmen.
Hierzu gehörten in erster Linie öffentliche Gebäude. Das hätte eine
klare Vorbildfunktion", sagte Lösch.
Anlass für eine Sanierungswelle könnte zudem eine grundlegende
Vereinfachung der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein. Auch ein
investitionsfreundliches Miet- und Vergaberecht könne einen Beitrag
leisten.
Die Publikation "Energieeffizienz bei Gebäuden - Zentraler
Baustein einer modernen Energie und Klimapolitik" finden Sie unter: h
ttp://bdi.eu/download_content/EnergieUndRohstoffe/Energieeffizienz_be
i_Gebaeuden.PDF
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Datum: 13.10.2014 - 12:31 Uhr
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