Social Freezing: Kolpingwerk Deutschland unterstützt Bund Katholischer Unternehmer
ID: 1128092
Thomas Dörflinger, MdB, unterstützt uneingeschränkt die Initiative
des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), der sich strikt gegen das
Vorgehen der amerikanischen IT-Unternehmen Facebook und Apple
ausspricht, Mitarbeiterinnen die Kosten für das Einfrieren ihrer
Eizellen zu bezahlen. Damit verbunden ist die Erwartung, dass die
Frauen ihren Kinderwunsch hinausschieben und zunächst Karriere
machen. "Dieses Vorgehen ist unmoralisch und familienfeindlich",
kritisierte die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött, MdB, in Berlin. Die
Vereinbarkeit von Kinderwunsch, Familienleben und Beruf sei ein
wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen. "Als christliche
Unternehmer sehen wir es als unsere Aufgabe an, Mitarbeiterinnen
nicht nur als Arbeitskraft zu betrachten, sondern ganzheitlich als
Mensch wahrzunehmen und zu fördern", sagte Dött. Dazu gehöre es auch,
ihnen die Vereinbarkeit familiärer und beruflicher Ziele zu
ermöglichen und zu erleichtern. Die Pläne der amerikanischen Konzerne
setzten jedoch ein fatales Signal. "Kinderwünsche der
Mitarbeiterinnen dürfen nicht ökonomischen Optimierungsgedanken
untergeordnet werden", sagte Dött.
Sie warnte, dass ein solches Angebot Mitarbeiterinnen zugleich
unter Druck setzen könne, es wahrzunehmen. Es signalisiere den Frauen
jedenfalls nicht, dass ihre individuelle berufliche und familiäre
Lebensplanung akzeptiert werde. Die Laborzeugung von Menschen dürfe
nicht zum Normalfall erhoben werden.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei durch flexible
Arbeitszeiten und Arbeitsorganisation sowie bessere Voraussetzungen
für die Kinderbetreuung zu verbessern. Eingriffe in die individuelle
Entscheidung über das Einfrieren von Eizellen und die Nutzung der
Reproduktionsmedizin müssten tabu bleiben.
Pressekontakt:
Kolpingwerk Deutschland
Martin Grünewald
St.-Apern-Str. 32
50667 Köln
Tel: (0221) 20701-220
E-Mail: martin.gruenewald@kolping.de
Homepage: www.kolping.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.10.2014 - 14:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1128092
Anzahl Zeichen: 2268
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 273 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Social Freezing: Kolpingwerk Deutschland unterstützt Bund Katholischer Unternehmer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kolpingwerk Deutschland gGmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Kolpingwerk Deutschland gGmbH
Partnerschaft mit Afrika: Stiftung Menschen für Menschen im Gespräch / Diskussionsveranstaltung mit Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Horst Köhler in München ...
Unter der Überschrift "Partnerschaft mit Afrika" stand am Donnerstag (23.10.2014) eine Diskussionsveranstaltung der Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe im Forum der Knorr-Bremse AG in München. Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Horst Köhler diskutiert
Deutsche Rentenversicherung beteiligt sich mitüber 16 Milliarden Euro an Krankenversicherung der Rentner ...
Die Deutsche Rentenversicherung beteiligte sich 2013 mit über 16 Milliarden Euro an den Krankenversicherungsbeiträgen der Rentner. Dies ist der zweitgrößte Ausgabenposten im Haushalt der Deutschen Rentenversicherung. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Über 1
Themenangebot: Zehn Jahre nach dem Tsunami ...
Ob Beratung beim Katastrophenschutz, Aufbau eines Frühwarnsystems oder Unterstützung beim Wiederaufbau: Nach dem Tsunami, der sich am 26. Dezember 2004 in Südostasien ereignete, leistete die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umfangreiche Unterstützung in den
Help unterstützt Mali im Kampf gegen Ebola / Präventionsprojekt stärkt lokale Gesundheitsstrukturen ...
Nach dem ersten bestätigten Ebola-Todesfall in Mali wächst in einem siebten westafrikanischen Land die Angst vor einer Ausbreitung der tödlichen Krankheit. Um die Eindämmung der Epidemie in Mali zu unterstützen, startet "Help - Hilfe zur Selbsthilfe" mit einer landesweiten Informat




