Gegen explodierende Wohnnebenkosten: Die Deutschen sparen beim Heizen
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zu einer immer größeren Belastung für die Privathaushalte. Vor allem
steigende Energiepreise machen den Mietern und Eigentümern zu
schaffen. Um die Nebenkosten trotzdem so gering wie möglich zu
halten, machen 93 Prozent der Deutschen Abstriche beim Heizen. Das
ergab eine repräsentative Umfrage von ImmobilienScout24 unter 1.035
Teilnehmern.
Die Heizsaison hat gerade erst begonnen, doch die meisten
Deutschen sind sparsam mit der Wärme. 93 Prozent der Deutschen geben
in einer aktuellen Umfrage an, durch verschiedene Maßnahmen die
Heizkosten senken zu wollen. So spart regelmäßiges Stoßlüften im
Vergleich zum Kipplüften nicht nur Energie, sondern hilft auch gegen
Schimmelbildung. Rund 70 Prozent der Befragten versuchen durch diese
Methode ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Jeder zweite Deutsche
heizt nur, wenn er sich zuhause aufhält oder zieht lieber wärmere
Sachen an, als die Heizung voll aufzudrehen.
Und fast 50 Prozent der Befragten heizen einen oder mehrere Räume
gar nicht. Besonders der Flur (59 Prozent), das Schlafzimmer (49
Prozent) und die Küche (41 Prozent) bleiben im Winter oft kalt. Und
auch Gäste müssen frieren oder sich rechtzeitig ankündigen, da
Gästezimmer und WC ansonsten unbeheizt bleiben.
Tipps für effizientes Heizen
Dabei ist es nicht immer ratsam, die Heizung ganz abzudrehen.
Gerade bei massiven Häusern mit Ziegelmauerwerk kühlen die Räume ohne
Heizung zu sehr aus und benötigen dann sehr viel Zeit und Energie, um
wieder aufzuheizen. Besser ist es, mit Thermostatventilen am
Heizkörper die Temperatur zu regulieren und seinen persönlichen
Bedürfnissen anzupassen. Grundsätzlich gilt: Jedes Grad weniger spart
rund 6 Prozent Heizkosten.
Bis zu 20 Prozent der Energie gehen durch Zugluft an Fenstern und
Türen verloren. Dabei lassen sich zugige Fenster und Türen leicht und
kostengünstig abdichten. Wichtig ist auch, die Heizung regelmäßig zu
entlüften und den Heizkörper frei stehen zu lassen, damit die Luft
zirkulieren kann. Das heißt, Gardinen, Kommoden und Sofas gehören
nicht vor den Heizkörper.
Für Eigentümer ist es natürlich wichtig, die Immobilie nach
modernen Standards zu dämmen. Durch Wärmebildkameras lässt sich ganz
einfach nachvollziehen, wo wertvolle Energie verloren geht.
Weitere Tipps zum Energiesparen finden Eigentümer bei
ImmobilienScout24 unter
www.immobilienscout24.de/eigentuemer/energieeffizienz.html
Für die aktuelle Studie befragte das Marktforschungsinstitut
Innofact im Auftrag von ImmobilienScout24 1.035 Personen. Die
Befragung wurde im Oktober 2014 durchgeführt und ist repräsentativ
hinsichtlich Alter und Geschlecht der Umfrageteilnehmer.
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage können hier
heruntergeladen werden: http://ots.de/P9whM
Pressekontakt:
Katja Hemme
Immobilien Scout GmbH
Fon 030 / 24 301 - 1542
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Datum: 31.10.2014 - 10:27 Uhr
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