Ma bekräftigt Engagement für Frieden in der Taiwanstraße

Ma bekräftigt Engagement für Frieden in der Taiwanstraße

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(firmenpresse) - Präsident Ma Ying-jeou äußerte am 22. Oktober 2014, dass die Regierung sich verpflichtet habe, friedliche Beziehungen zu Festlandchina zu verfolgen und die Bedingungen für mehr Wohlstand in Taiwan und Festlandchina, ebenso in den verbliebenen Regionen, zu schaffen.

„Unter der Einhaltung der Prinzipien der Gleichberechtigung, Respekt und Reziprozität wird die Regierung auch weiterhin die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße in allen Bereichen voranbringen, die Interessen von Taiwan und seiner Bevölkerung haben dabei stets Vorrang,“ sagte Ma.

Der Präsident machte diese Bemerkungen während einer Gedenkstunde zum 65. Jahrestag der Schlacht von Guningtou im abgelegenen Landkreis Kinmen.

Seit seiner Amtsübernahme im Mai 2008, sagte Ma, habe er die Austausche zwischen beiden Seiten auf der Basis des Konsens von 1992, der Verfassung der Republik China und der Aufrechterhaltung des Status quo durch „keine Vereinigung, keine Unabhängigkeit und keine Anwendung von Gewalt“ gefördert.

„Dieser Ansatz hat es Taipeh und Peking ermöglicht, 21 Abkommen zu unterzeichnen und zwei Punkte eines Konsens zu erreichen,“ sagte er und fügte hinzu, dass die Beziehungen in der Taiwanstraße sich auf ihrem besten Stand seit 65 Jahren befinden.

Laut Präsident kontrastiere ein solch gesunder Zustand mit dem 27. Oktober 1949, als das Militär der Republik China einen historischen Sieg in Kinmen errang, nachdem es die Großangriffe der festlandchinesischen kommunistischen Kräfte abgewehrt hatte. „Das ehemalige Schlachtfeld ist jetzt ein Land der Chancen, das beweist, dass eine prosperierende Wirtschaft die beste Verteidigung eines Staates ist.“

Der Frachtverkehr zwischen Kinmen und Xiamen in Festlandchina habe sich von 310.000 Tonnen im Jahr 2007 auf 1,16 Millionen Tonnen im Jahr 2013 erhöht, sagte Ma. Gleichzeitig habe sich die Zahl von Festlandchinesen, die Kinmen besuchen, von 32.000 im Jahr 2008 auf 148.000 im Jahr 2013 erhöht, sagte er.



„Diese Steigerung von Austauschen, wie wir sie in Kinmen verzeichnen konnten, führen zu einem besseren Verständnis und Anerkennung zwischen Taiwan und Festlandchina,“ sagte der Präsident. „Dies ist des weiteren ein Beleg von Taiwans Rolle als Friedensstifter und unserem Verfolgen von Dialog und Verhandlungen anstelle von Konflikt und Konfrontation.“

Die Friedensinitiative im Ostchinesischen Meer habe ebenso den Weg zu einer friedlichen Lösung von territorialen Streitigkeiten geebnet. Im August 2012 von Ma vorgeschlagen, fordert die 5-Punkte-Initiative alle Parteien dazu auf, von unüberlegten Handlungen abzusehen, nicht den Dialog aufzugeben, das internationale Gesetz einzuhalten, Streitigkeiten durch friedliche Mittel zu lösen und einen Mechanismus zur Erforschung und Entwicklung von Ressourcen auf kooperativer Basis zu schaffen.

Laut Präsident haben die Anstrengungen der Regierung im Lösen größerer Fischereistreitigkeiten mit Japan und den Philippinen neue Möglichkeiten zur Förderung des regionalen Friedens geschaffen. Solch ein Ansatz werde von Staaten und Gebieten, die die gleichen Werte wie Taiwan teilen, willkommen geheißen.

„Im Krieg gibt es keine Gewinner und im Frieden gibt es keine Verlierer,“ sagte der Präsident und fügte hinzu, dass Taiwan weiterhin seine Rolle in der Aufrechterhaltung des regionalen Friedens bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung demokratischer und humanitärer Ideale spielen werde.

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Datum: 04.11.2014 - 12:49 Uhr
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