Gauland: Unzulässige Einmischung der Kanzlerin
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EU-Austritt Großbritanniens erklärt der stellvertretende Sprecher der
Alternative für Deutschland, Alexander Gauland:
"Es ist wichtig, dass Großbritannien in der Europäischen Union
verbleibt. Ohne die Briten würde die Dominanz der überschuldeten
Südländer in der EU weiter zunehmen und ginge vor allem zulasten der
freien Marktwirtschaft". Was die Kanzlerin allerdings aktuell
betreibe, sei unzulässige Einmischung in die inneren Angelegenheiten
eines Mitgliedstaates, sagte Gauland im Hinblick auf den ausgeübten
Druck auf den britischen Premier Cameron.
"Mittlerweile verhält sich die Kanzlerin gegenüber Großbritannien
ähnlich wie bei der Eurorettungspolitik: Sie lässt erklären, es gebe
keine Alternativen, die Freizügigkeit sei für sie schlichtweg nicht
verhandelbar. Dabei kann es auch nicht im Interesse der Kanzlerin
sein, die Briten aufgrund ihrer kritischen Haltung aus der EU
herauszudrängen. Schließlich kann man sich an den Fingern einer Hand
abzählen, wer dann den britischen EU-Beitrag zahlen wird", so
Gauland.
Die Aussagen von Frau Merkel seien kontraproduktiv und unklug und
würden das Gegenteil von dem bewirken, was beabsichtigt sei. "Sie hat
offenkundig nicht begriffen, dass die Briten nur durch
Kompromissbereitschaft und nicht durch Kompromisslosigkeit und
Drohungen in der EU zu halten sind. Die Kanzlerin kann sich nicht
einfach mit ihrer Politik über den Willen des britischen Volkes
hinwegsetzen."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370
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Datum: 04.11.2014 - 15:44 Uhr
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