In Bayern entstehen 3.000 neue Arbeitsplätze in den Pflegeeinrichtungen / Betreuungskräfte in Pflegeeinrichtungen haben gute Perspektiven am Arbeitsmarkt
ID: 1133592
berufliche Chancen für all diejenigen, die an der Betreuung von
pflegebedürftigen Menschen interessiert sind. Zusätzliche
Betreuungskräfte in Pflegeheimen und Einrichtungen der Tagespflege
werden künftig dort zu einer umfangreicheren Versorgung beitragen.
Dadurch sind zum Jahresanfang 2015 allein in Bayern 3.000 Stellen für
Betreuungskräfte neu zu besetzen. Deren Tätigkeit dient der
Beschäftigung, Anleitung und Betreuung der Heimbewohner und der Gäste
der Tagespflege.
Wer Interesse an einer Tätigkeit als Betreuungskraft hat, kann
auch ohne spezielle Vorkenntnisse kurzfristig an entsprechenden
Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildungen teilnehmen, informiert der
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der
einen Großteil der privaten Pflegeeinrichtungen und Dienste in Bayern
vertritt. Der Verband begrüßt ausdrücklich das zusätzliche Personal
in der Pflege.
"Durch die Änderungen im Gesetz ist es nun möglich, dass
Pflegebedürftige eine bessere und umfassendere Betreuung im Alltag
erhalten", erklärt Kai A. Kasri, Landesvorsitzender des bpa Bayern.
Damit ergeben sich Chancen für interessierte Menschen, die zum
Beispiel nach einer Familienphase eine neue Tätigkeit aufnehmen
möchten. Damit die Umsetzung funktioniere, sei es enorm wichtig, dass
Anträge für die neuen Stellen rechtzeitig durch die Kostenträger
bearbeitet würden, mahnt Kasri zudem an. "Es soll nicht wieder
vorkommen, dass der bayerische Landtag bei den Kostenträgern wieder
auf die Erfüllung von Bundesgesetzen drängen muss, wie es bei der
Einführung der Betreuungskräfte im Jahr 2008 der Fall war", fügt
Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, hinzu.
"Die Arbeit ist ideal für jeden, der sich gern sozial engagieren
möchte", verdeutlicht Kasri. Bei der Betreuung übernehmen diese
Personen beispielsweise die Begleitung beim gemeinsamen Handwerken,
Kochen, Vorlesen, oder sie unternehmen mit den Bewohnern Ausflüge.
Die erforderlichen Kenntnisse können in einem Orientierungspraktikum
und in Seminaren erworben werden. Grundvoraussetzungen sind Freude
und Empathie im Umgang mit Menschen.
bpa: Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V.
(bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon
1000 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze. Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle
Bayern, Telefon: 089/890448320
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Datum: 11.11.2014 - 12:08 Uhr
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