Studie erklärt den Erfolg des Kultobjekts iPhone
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Studie erklärt den Erfolg des Kultobjekts iPhone
120 Nutzer bewerteten das iPhone mit Hilfe des Messinstruments AttrakDiff. Dabei stuften die Teilnehmer das Mobiltelefon mit 28 gegensätzlichen Adjektivpaaren wie 'fantasielos' oder 'kreativ' ein. Dieses Instrument hat UID gemeinsam entwickelt mit Prof. Dr. Marc Hassenzahl von der Folkwang Hochschule und Prof. Dr. Michael Burmester von der Hochschule der Medien. Zusätzlich wurden positive und negative Aspekte sowie die Lieblings-Anwendungen der Nutzer erfragt.
Erwartungen bestätigt: Das iPhone erreicht Bestwerte
Das Ergebnis bestätigt die Erwartungen der Studienleitung: 'Egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, neuer oder erfahrener Nutzer ? die Teilnehmer empfinden das iPhone als sehr attraktiv und begehrenswert', so Tobias Limbach, Manager Consumer Solutions bei UID. Die Auswertung zeigt: Das iPhone erreicht Bestwerte und hat somit eine sehr positive User Experience.
Spannend und nützlich: Gestenbasierte Bedienung besteht Alltagstest
Die Studienteilnehmer sind von der Bedienung mittels Gesten begeistert. Die innovative und intuitive Interaktion ist für sie ein interessantes und neues Erlebnis. Die neuartige Bedienung ist nicht nur Spielerei, sondern hat sich als alltagstauglich bewährt. Die Teilnehmer schätzen die vielfältigen Funktionen ? vom Telefonieren bis hin zum Surfen im Internet. Sie wecken die Neugier, motivieren zur Nutzung und helfen, sich mit dem interaktiven Produkt zu identifizieren.
Perfekt ist das Mobiltelefon aus Sicht der Nutzer dennoch nicht: Jeder fünfte Studienteilnehmer kritisierte beispielsweise den eingeschränkten Datenaustausch über Bluetooth, die kurze Akkulaufzeit, die als restriktiv empfundene Vertragsbindung und hohe Kosten bei Tarifen und Zubehör.
Kalender und E-Mails statt Twitter und Spiele: Organisatorische Tools bevorzugt
Interessante Antworten lieferte die Frage nach den Lieblings-Anwendungen, den iPhone Apps. Der iPhone-Nutzer bevorzugt Apps, die ihn bei der Organisation des alltäglichen Lebens unterstützen. Kalender, Stadt- und Fahrpläne und E-Mail-Anwendungen sind wichtiger als Apps für soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Skype.
Der Hintergrund: Attraktivität messen mit dem AttrakDiff
Das iPhone zeigt deutlich: Positive Emotionen bei der Nutzung ? wie etwa Freude und Begeisterung ? haben Einfluss auf die empfundene Attraktivität eines Produkts. Um dieses subjektive Nutzungserlebnis zu erfassen, entwickelte UID mit Partnern aus der Wissenschaft das Messinstrument AttrakDiff.
Bei der Bewertung wird zwischen der pragmatischen und hedonischen Qualität unterschieden. Pragmatische Faktoren sind zum Beispiel die Nützlichkeit und Bedienbarkeit. Hedonische Faktoren repräsentieren Bedürfnisse wie Neugier und Identifikation. Die Attraktivität ist ein Gesamturteil, das auf der Basis der empfundenen pragmatischen und hedonischen Faktoren getroffen wird.
Getestet wird mit Hilfe des semantischen Differenzials: 'widerspenstig' oder 'handhabbar', 'fantasielos' oder 'kreativ' ? die Teilnehmer bewerten das Produkt anhand von 28 gegensätzlichen Adjektivpaaren. Vergleicht man die Aussagen der Nutzer miteinander, erhält man Aufschluss über die Benutzungsfreundlichkeit, die hedonische Qualität und die Attraktivität.
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Marion Gottschling
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Über die User Interface Design GmbH (UID)
'Neue und komplexe Technologien sollen für alle Menschen leicht nutzbar gemacht werden. Sie sollen das Leben bereichern und verschönern, niemand soll aus dem Informationszeitalter ausgeschlossen werden.' Dies ist die Vision der User Interface Design GmbH, die seit über 10 Jahren Unternehmen in allen Fragen einer software-ergonomischen Produktgestaltung beraten. Dabei entwirft und erstellt UID Benutzungsoberflächen, die sich durch eine hohe Nutzungsqualität und anspruchsvolle Gestaltung auszeichnen.
UID ist eines der weltweit führenden Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen auf dem Gebiet der Nutzerfreundlichkeit. Über 65 Experten ? Softwareentwickler, Psychologen, Ingenieure und Designer ? am Hauptsitz in Ludwigsburg und in den Geschäftsstellen in Dortmund, Mannheim und München, analysieren, konzipieren, entwickeln und testen Benutzungsoberflächen für interaktive Produkte. Die Projekte sind von einem Lösungsansatz geprägt, bei dem der Nutzer im Mittelpunkt steht, damit die entwickelten Produkte eine hohe Akzeptanz bei den Zielgruppen erreichen.
Seit vielen Jahren betreut UID renommierte Kunden, wie 1 1 Internet AG, ARD, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Corel Corporation, Daimler, expedia.de, FIDUCIA IT AG, Fronius International, GMX, Hewlett-Packard, Kodak, Loewe, Miele, Nokia, Pharmatechnik, Premiere, SAP, Sony, Siemens, Swiss Re, Telekom Austria, TRUMPF, Vaillant u.v.a.
Die Qualität der Arbeit von UID wird regelmäßig auf Konferenzen sowie in Artikeln und Büchern vorgestellt. UID unterstützt die Aktivitäten des German Chapters der Usability Professionals Association (www.germanupa.de). Außerdem engagiert sich UID als Sponsor bei Veranstaltungen wie dem World Usability Day (www.worldusabilityday.de) oder der Konferenzreihe Mensch Computer (www.mensch-und-computer.de).
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Datum: 27.08.2009 - 14:48 Uhr
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