Knackpunkt Kiefer
Bei Bruxismus hilft Behandlungskombination gegen Zahn- und Körperbeschwerden
Auslöser noch nicht im Detail klar
Ursachen für Zähneknirschen sind wissenschaftlich noch nicht tiefgreifend erforscht, sodass sowohl genetische als auch krankheitsbedingte Aspekte in Betracht gezogen werden müssen. „Auf jeden Fall begünstigen Stress und Angst, aber auch Alkohol, Zigarettenkonsum, Koffein und sogar bestimmte Medikamente Risiken für Bruxismus. Ebenfalls gehen Wissenschaftler von weiteren Auslöserfaktoren wie beispielweise Depressionen und sogar sozialer Isolation aus“, so Dr. Hüskens. Dabei nutzen Betroffene diesen Tick als Ventil und haben keinen Einfluss auf den Verlauf des Zähneknirschens. Zwar kommt Bruxismus auch im Wachzustand vor, jedoch handelt es sich bei den meisten Fällen um eine schlafbezogene Bewegungsstörung.
Folgen vielfach unterschätzt
Beim Zähneknirschen wirken enorme Kräfte auf Zähne und Kiefer. „Im Wachzustand beträgt unser normaler Kaudruck ungefähr 0,4 bis 0,45 Kilonewton. Bei Bruxismus ist dieser Wert jedoch um das 10-Fache erhöht. Dann wirken mitunter Kräfte bis zu 480 Kilogramm pro Quadratzentimeter auf die Zähne – das entspricht einem Kaudruck von rund 4,7 Kilonewton“, erklärt Dr. Hüskens. Abgesehen davon bilden die Zähne im Mund ein feststehendes Gefüge und reagieren sofort auf Veränderung. Bekannt ist diese Tatsache jedem, der schon einmal einen kleinen Essensrest zwischen den Zähnen hatte, der Druck fühlt sich sehr unangenehm an. Bereits eine Abweichung der Bisslage von nur 0,01 Millimeter registriert der Körper. Ab 0,1 Millimeter kann es zum Bruxismus kommen. Aufgrund der dauerhaften Überlastung von Zahnhalteapparat, Kiefergelenk und Kaumuskulatur entstehen im schlimmsten Fall irreparablen Schäden. Neben dem entstehenden Verschleiß der Kauoberflächen und Zahnspitzen gehören hierzu Risse im Zahnschmelz, die sich bis zur Zahnhöhle, der sogenannten Pulpa, ziehen können, wodurch die Zahnwurzel anfällig für Krankheitserreger wird. Auch Zahnempfindlichkeiten bei Hitze oder Kälte, in der Fachsprache auch Dentinhypersensibilitäten genannt, gelten als Folgen von Knirschen.
Ganzheitliche Therapien helfen
„Viele Betroffene merken zunächst gar nicht, dass sie knirschen. Erst wenn sich Beschwerden in Form von Ohren- oder Kopfschmerzen einstellen, findet ein Besuch beim Arzt statt“, weiß Dr. Hüskens und ergänzt: „Dabei ist es wichtig, interdisziplinär zu behandeln. Geht ein Patient zum HNO-Arzt, weil er Ohrenschmerzen hat, sollte dieser auf Bruxismus hinweisen, sofern Anzeichen dafür bestehen.“ Von zahnärztlicher Seite hilft gegen Knirschen eine Aufbissschiene, um die Zähne zu schonen und Verschleiß vorzubeugen. Um eine gut sitzende funktionale Schiene anzufertigen, führt der behandelnde Arzt eine Funktionsdiagnostik durch, bei der er prüft, wo genau die Beschwerden herkommen und ob es sich um eine Überbelastung durch Bruxismus handelt. Ist dies der Fall, analysiert er anschließend die Kaumuskulatur durch Abtasten und kontrolliert Kiefergeräusche, -bewegungen und Zahnkontakte. Im Fall einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), die sich durch Schmerzen, Knacken und Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen und Schließen bemerkbar macht, muss eine Okklusionsschiene angefertigt werden, die zusätzlich auf die Position des Unterkiefers wirkt und diesen stabilisiert. Neben einer zahnheilkundlichen Behandlung sollten ebenfalls die Auslöser durch therapeutische Hilfe oder Entspannungsmaßnahmen wie Massagen oder Yoga behoben werden. „In unserem Körper sind Nerven, Muskeln und Gelenke ganzheitlich miteinander verbunden. Aus diesem Grund löst Bruxismus Kettenreaktionen aus, die zu Beschwerden an ganz anderen Körperteilen führen.
Bei diesen Anzeichen kann Bruxismus vorliegen:
•Schmerzen im Kiefergelenk
•Ohrendrücken, Ohrensausen oder Tinnitus
•Schmerzen an Kopf, Hals, Nacken, an der Halswirbelsäule, am Rücken oder an der Schulter
•Probleme beim Kauen und Sprechen
•Behinderungen beim Öffnen und Schließen des Mundes
•Schwellungen der Kaumuskulatur in Kombination mit Schmerzen oder Druckgefühl
•Rötung und Schwellung der Kiefergelenke
Weitere Informationen unter www.dr-hueskens.de
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Dr. med. dent. Harald Hüskens ist Spezialist auf dem Gebiet der Zahnheilkunde. Zu seiner Expertise gehört der Bereich der Implantologie mit dem speziellen Gebiet der Sofortversorgung. Mit diesem Fachwissen fungiert Dr. Hüskens als Spezialist und Gutachter für die Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie und greift hier auf langjährige Erfahrung zurück. Seit 1997 leitet Dr. Hüskens seine eigene Praxis in der Bahnhofstraße in Uedem bei Düsseldorf. Neben der Implantologie gehören zu seinen weiteren Tätigkeitsschwerpunkten ästhetische Zahnheilkunde, Zahnerhaltung, Knochen- und Weichgewebschirurgie sowie die Prothetik mit ihrem gesamten Leistungsspektrum wie Teil- und Vollprothesen, Kronen, Brücken. Selbstverständlich zählen auch Wurzelbehandlungen, Parodontologie, Prophylaxe sowie Narkose, insbesondere Lachgas, zu seinem Behandlungsspektrum. Dr. Harald Hüskens ist Studiengruppenleiter des Niederrheins in der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI), Mitglied im Berufsverband der niedergelassenen implantologisch tätigen Zahnärzte (BDIZ), in der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie (DGZI), im International Congress of Oral Implantologists (ICOI) und bei der European Association for Osseointegration (EAO).
Datum: 18.11.2014 - 17:09 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Dr. Harald Hüskens
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47589 Uedem
Telefon: 0 28 25 / 3 70
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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Freigabedatum: 18.11.2014
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