ePatients: Alles andere als geduldig
Warum Patienten das Internet nutzen
Kleines e, große Wirkung: Der vernetzte Patient geht heute oftmals erst ins Internet und dann zum Arzt. Dies kann eine Entlastung sein, kann die Mediziner aber auch gehörig unter Druck setzen. DocCheck und antwerpes haben in einer Studie bei sogenannten ePatients nachgehorcht, wie ihnen das Internet am besten nützt.
Das Vertrauen in die auffindbaren Informationen im Internet hängt stark von der Quelle ab. Drei Viertel der Befragten vertrauen medizinischer Fachliteratur (Rang eins). Auf Rang zwei bis vier folgen Internetseiten von Krankenkassen (59 Prozent), Online-Lexika (56 Prozent) sowie Internetseiten von Ärzten (50 Prozent). Nur jeder Fünfte hat Vertrauen in die Informationen von Pharma-Websites (Rang neun). Generell stoßen Vertrauen schaffende Maßnahmen auf großes Interesse. So wünschen sich 79 Prozent der Befragten unabhängige Qualitäts-Checks für die jeweiligen Informationen, jeder Zweite würde ein qualifizierendes Prüfsiegel begrüßen.
Aus den Daten der teilnehmenden Patienten schälen sich vier bestimmte Nutzertypen heraus: Captain Digital ist Anführer der ePatients, Wortführer in Foren und Blogs und im Netz stets aktiv um das Wohl anderer bemüht. Dr. Know meldet sich etwas seltener, dafür aber umso gewichtiger zu Wort. Der Falke ist viel unterwegs, allerdings mehr als stiller Wissensjäger im Hintergrund. Lady Invisible kommt nur zu besonderen Anlässen vorbei und hält sich dabei diskret im
Hintergrund.
Erster Anlaufpunkt für die Recherche der Patienten sind in der Regel Suchmaschinen wie Google und Yahoo, so gaben 78 Prozent der Patienten an, dass Suchmaschinen zu ihren Quellen gehören. Weitere 50 Prozent nutzen spezielle Gesundheitsseiten, knapp über 40 Prozent Online-Lexika wie Wikipedia oder das DocCheck Flexikon. Foren sind als Informationsquelle immerhin für jeden Dritten von Bedeutung.
In der Präsentation zur Studie sind verschiedene Indikationsgebiete einander gegenüber gestellt. Die vollständigen Ergebnisse erhalten Sie unter www.load.doccheck.com. Auskunft dazu gibt Anja Wenke unter 0221 92053-512 oder anja.wenke@doccheck.com. Christian Reimann berät zum Thema Marketing unter 0221 92053-358 oder christian.reimann@antwerpes.de.
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DocCheck – das Social Medwork Netzwerken für eine bessere Medizin: Durch einfachen Zugriff auf medizinisches Wissen und direkten fachlichen Austausch in der Community hilft DocCheck Gesundheitsdienstleistern, ihr Know-how zu vertiefen und ihre tägliche Arbeit zu verbessern.
Über 1.000.000 registrierte Nutzer „medworken“ bereits mit. Damit ist DocCheck die mitgliederstärkste Community für medizinische Fachberufe in Europa. Nahezu jeder zweite Arzt oder Apotheker in Deutschland ist DocCheck Nutzer.
Zu den wichtigsten Geschäftsmodellen von DocCheck zählen Social Media Marketing, Direktmarketing, Marktforschung und Co-Creation. Eine stetig wachsende Anzahl von Pharma- und Medizintechnikfirmen nutzt die Möglichkeit, Zielgruppen ohne Streuverluste anzusprechen.
Datum: 20.11.2014 - 09:03 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Tanja Mumme
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Köln
Telefon: +49 - 221 - 920 53-139
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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