Die Geschichte von der hautsensorischen Komfortnote
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(PresseBox) - Es war einmal vor langer Zeit auf dem Schloss Hohenstein, dass sich eine Prinzessin aufmachte zu ihrer guten Fee. Seit Tagen erwachte sie schweißgebadet mitten in der Nacht. Außerdem fühlte sich ihre Bettwäsche steif und kratzig an. Sie dachte, dass ihr schlechter Schlaf von der Erinnerung an die Erbse unter ihrer Matratze herrührte, doch die war schon vor Tagen entfernt worden. Nun sollte die Fee mit Rat und Tat zur Seite stehen, um der ihr zu einem angenehmen Schlaf zu verhelfen. Doch diese wusste nicht, wie sie der Prinzessin ihren Wunsch erfüllen sollte.
Hätte sie die Experten der Hohenstein Institute in ihrem Schloss gekannt, so hätten ihr diese weiterhelfen können. Denn um den Komfort von Bettwäsche und weiteren Textilien, die in direktem Kontakt mit der Haut stehen, wie z. B. Nachtwäsche, TShirts, Pullovern oder Wellnesstextilien zu testen, führen die Hohenstein Institute hautsensorische und thermophysiologische Prüfungen durch, für welche sie eine Komfortnote vergeben. Zu diesen Prüfungen gehören u.a. die Messung der Biegesteifigkeit sowie des Oberflächenindex. Bei ersterer wird mit Hilfe eines Laserstrahls der Biegewinkels eines Stoffstreifens gemessen und damit die Steifigkeit des Textils geprüft. Bei der Messung des Oberflächenindex wird die Glätte oder Haarigkeit eines Textils gemessen. Anhand des Querschnitts des Textils wird die Anzahl und Größe abstehender Fasern des Gewebes ausgewertet. Die Messung der Zahl der Kontaktpunkte gibt Auskunft über die Kontaktfläche des textilen Materials mit der Haut. Die Experten der Hohenstein Institute können dank jahrzehntelanger Erfahrung Richtwerte für die optimale Anzahl an Kontaktpunkten für Textilien geben. Zusätzlich zu diesen Tests fallen die Messung des Klebeindex sowie des Benetzungsindex unter die hautsensorischen Prüfungen. Diese zeigen zum einen auf, wie sehr ein Textil beim Schwitzen auf der Haut klebt, zum anderen wie gut und schnell Schweiß von einem Textil absorbiert und somit von der Haut abtransportiert wird.
Da sowohl der trockene als auch der feuchte Wärmefluss, der von der Haut ausgeht, beim hautsensorischen Empfinden eine wichtige Rolle spielen, führen die Hohenstein Institute ergänzend zwei thermophysiologische Prüfungen durch - die Messung des Wasserdampfdurchgangswiderstandes, mithilfe dessen die "Atmungsaktivität" bestimmt wird sowie die Messung der Wärmeisolation eines Textils. Getestet werden beide Eigenschaften mit dem Hautmodell, welches sowohl das Schwitzen der menschlichen Haut simulieren kann als auch ihre trockene Wärmeabgabe.
Geprüfte Textilien können mit dem Qualitätslabel "Hautsensorische Komfortnote" der Hohenstein Institute versehen werden. Die Komfortnote gibt eine wertvolle Information darüber, wie gut das hautsensorische Tragegefühl ist und erlaubt seine objektive Bewertung, ohne dass ein Textil getragen oder genutzt werden muss. Damit überzeugen Label und Produkt selbst Prinzessinnen unter den Verbrauchern.
Somit zurück zu unserer Geschichte von der Hautsensorischen Komfortnote.
Hätte die Fee Rat bei den Experten der Hohenstein Institute gesucht, so hätten ihr diese nach Durchführung der Prüfungen für die hautsensorische Komfortnote folgende Ergebnisse aufzeigen können: Die Biegesteifigkeit war zu hoch. Deshalb schmiegte sich die Bettwäsche nicht an die Haut der Prinzessin an. Auch der Benetzungsindex wies einen schlechten Wert auf, da Schweiß nicht gut absorbiert wurde. Ergänzend dazu mangelte es an der "Atmungsaktivität" der Wäsche und die Wärmeisolation war ungünstig. Hätte die Fee darüber hinaus auch noch das Qualitätslabel "Hautsensorische Komfortnote" gekannt, hätte sie anhand dessen den Komfort einer neuen Bettwäsche bewerten und der Prinzessin eine solche her wünschen können, die sie vollends zufrieden stellte und ihr einen angenehmen Schlaf bereitete - ganz ohne Schwitzen und Kratzen.
Und die Moral von der Geschichte, ein schlechtes Trage- und Schlafgefühl gibt es mit der "Hautsensorischen Komfortnote" einfach nicht.
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Datum: 28.11.2014 - 14:27 Uhr
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