HR-Intendant leugnet Zoophilie-Kampagne
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einen, springt auf, dann hängt man über 10 bis 15 Minuten zusammen."
Im November riefen sämtliche öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten
die ARD-Themenwoche Toleranz aus. Darunter verstand die Redaktion des
zum Hessischen Rundfunk gehörenden Radiosenders YOU FM offenbar auch
eine Kampagne zur Toleranz gegenüber Zoophilie - Sex mit Tieren. Die
Tierschützerin Simone Schröder - Präsidentin der Deutschen
Gesellschaft zum Schutz des Hundes e.V. (www.dgsh.de) - forderte
daraufhin den Intendanten des HR, Dr. Helmut Reitze, zu einer
Stellungnahme auf. "Der Intendant des Hessischen Rundfunks - einer
durch die Bürger finanzierten Sendeanstalt - leugnet in seiner
Stellungnahme seine eigene Berichterstattung", so Schröder. Reitze
schreibt in einem Brief an die DGSH-Präsidentin: "Weder im Programm
von YOU FM noch auf der Internetseite sagte der Interviewpartner,
dass er Sex mit einem Hund hatte oder hat." In den frei über die
Sender-Webseite abrufbaren Audiobeiträgen klingt das jedoch völlig
anders: "Zusammen mit `nem Rüden ist das in den allermeisten Fällen
so dass der Mensch den passiven Part übernimmt, es fängt in der Regel
an mit Streicheln, Küssen."
Skandalöse Berichterstattung
Unter dem Pseudonym Komet berichtet der Mann weiter von sexuellen
Abläufen zwischen Hund und Mensch: "Der Hund merkt auch, dass
sexuelles Interesse da ist und fängt dann an, einen anzuspringen. Der
Hund stellt sich hinter einen, springt auf, dann hängt man über 10
bis 15 Minuten aneinander." Für die DGSH-Präsidentin Simone Schröder
ist das anstößige Berichterstattung, die keinem journalistischen
Anspruch gerecht wird: "Hier wird unter dem Deckmantel der Toleranz
eine perverse Sexualpräferenz als vermeintlicher Teil unserer
gesellschaftlichen Realität dargestellt. Das ist ein Skandal, es
bedarf einer umfassenden Untersuchung, wie dieses Thema in dieser
Form aufgegriffen werden konnte", so die engagierte Tierschützerin.
Ziel des Berichts laut HR-Intendant Reitze sei die Frage gewesen, ob
die Hörer "diese Menschen trotz ihrer Ansichten oder Verhaltensweisen
als Mitmenschen tolerieren oder akzeptieren können oder nicht".
Sodomie-PR per Rundfunkgebühr
Auch gesetzlich begibt sich der Hessische Rundfunk auf dünnes Eis,
sagt DGSH-Präsidentin Simone Schröder. In Paragraph 3 des
Staatsvertrages für Rundfunk und Telemedien heißt es, dass alle
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in ihren Angeboten die Würde
des Menschen zu achten und zu schützen haben, ebenso wie sittliche
und religiöse Überzeugungen der Bevölkerung. Zudem sei die Achtung
vor Leben zu stärken - ein Hohn, so Schröder: "Offenbar bedeutet ein
tierisches Leben nichts für den Herrn Intendanten, hier wurde eine
PR-Kampagne pro Sodomie auf Kosten des Gebührenzahlers verbreitet.
Und das in einem Jugendradio!" In den Kommentaren zu dem Beitrag auf
der Webseite von YOU FM finden sich weitere perverse Geständnisse -
bis hin zu einer 20 Jahre währenden sexuellen Beziehung eines Mannes
mit einer Stute." Wäre zum Thema Toleranz gegenüber Pädophilie in
ähnlich tendenziöser Weise berichtet worden, säße Herr Dr. Reitz
wahrscheinlich schon nicht mehr auf seinem Intendantensessel." sagt
die DGSH-Präsidentin.
Die Deutsche Gesellschaft zum Schutz des Hundes e.V. (www.dgsh.de)
hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben von Hunden weltweit zu schützen
und für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände einzutreten. Mit
großem Engagement widmen sich die Mitglieder der Organisation der
Tierschutzarbeit, deren Schwerpunkte u. a. die medizinische
Versorgung und die Vermittlung von Tierheim- und Straßenhunden aus
dem In- und Ausland sind. Dabei werden wirkungsvolle Maßnahmen wie
Kastrationsprogramme zur Populationsbegrenzung von Straßenhunden vor
Ort umgesetzt. Ebenso werden Beratungsprogramme, Aufklärungs- und
Kampagnenarbeit zur Verhinderung z.B. von Misshandlungen, Missbrauch
(Zoophilie), Überzüchtungen oder Laborversuchen durchgeführt. Die
DGSH ist damit die umfassende Interessenvertretung für den "besten
Freund" des Menschen und wurde für das vorbildliche und qualitative
Engagement mit dem Dogs Award als beste Tierschutzorganisation 2014
ausgezeichnet.
Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft zum Schutz des Hundes (DGSH) e.V.,
Geschäftsstelle Krämerstrasse 2 , 35578 Wetzlar, Tel.: +49 6441 982
3980, Fax: +49 6441 982 3981, E-Mail: info@dgsh.de, Web: www.dgsh.de
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Datum: 09.12.2014 - 11:10 Uhr
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