Neue Stiftungsprofessur: "Patientenzentrierte Medikamentenentwicklung und Produktionstechnologi

Neue Stiftungsprofessur: "Patientenzentrierte Medikamentenentwicklung und Produktionstechnologie

ID: 1147808

ue Stiftungsprofessur: "Patientenzentrierte Medikamentenentwicklung und Produktionstechnologie"


Die Patientengruppe der älteren Menschen wächst und wächst und damit steigt auch der Bedarf an patientenzentrierter Arzneimittelgestaltung.
Ein Fokus der neuen Professur, die die TU Graz und Capsugel gemeinsam einrichten, liegt daher auf dieser Zielgruppe. Die Zusammenarbeit wurde kürzlich vertraglich besiegelt, die Professur soll im Frühjahr 2014 besetzt werden.

Weichenstellung für neuen Bereich

"Mit der Vertragsunterzeichnung sind die Weichen gestellt, um diesen zukunftsweisenden Bereich weiter zu stärken. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit Capsugel den internationalen Marktführer im Bereich innovativer Dosierlösungen für die Gesundheitsbranche an Bord zu holen", begrüßt TU Graz-Rektor Harald Kainz die Kooperation, in der er eine weitere Stärkung des Wissenschaftsstandorts Steiermark sieht. Mit dem neuen Schwerpunkt will man an der TU Graz Grundlagenwissen aufbauen und wissenschaftliche Daten zur Anwendbarkeit und Anwendung von Arzneimitteln und ihren Darreichungsformen in spezifischen Patientengruppen sammeln.

"Diese wissenschaftliche Partnerschaft wird einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung pharmazeutischer Produkte und Technologien speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen leisten?, sagt Keith Hutchison, Senior Vice President für Forschung
Entwicklung bei Capsugel.

Ein Ende des Tabletten-"Wirrwarrs"

"Für kranke und alte Menschen ist es mitunter schwierig die richtigen Tabletten zu erkennen und zu ordnen, dazu kommen oft Schluckbeschwerden", fasst Johannes Khinast, Leiter des Instituts für
Prozess- und Partikeltechnik sowie des an der TU Graz beheimateten Kompetenzzentrums Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH (RCPE), die Problematik zusammen. Der "One for all"-Ansatz wird damit bald Vergangenheit sein: "Die beste Lösung bieten Arzneimittel, die sich in ihren Inhaltsstoffen an den Bedürfnissen der einzelnen Patienten orientieren und idealerweise in einer für den Patienten am besten angemessenen Darreichungsform alle benötigten Wirkstoffe anbieten", so Khinast.

Einbettung in Universitäten-Netzwerk BioTechMed

Die Professur baut auf der vorhandenen Expertise an der TU Graz und am K1-Kompetenzzentrum RCPE auf und ist in BioTechMed, den Verbund von TU Graz, Karl-Franzens-Universität Graz und Med Uni Graz an der Schnittstelle von Mensch, Technik und Gesundheit, eingebettet. "Durch die Professur schaffen wir ein entscheidendes Bindeglied für das langfristig ausgerichtete Forschungsnetzwerk in Graz", zeigt sich Rektor Kainz überzeugt. Erstmalig entstehe damit ein interdisziplinärer Forschungsbereich, der die Patienten mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt der Arzneimittelgestaltung und -entwicklung rückt.

Ausbildung und Praxis profitieren

Auch die Studierenden profitieren von der neuen Stiftungsprofessur: Die TU Graz bietet künftig Lehre im Bereich patientenzentrierter Arzneimittelgestaltung und -herstellung an. Relevant ist das vor allem für Studierende des in Kooperation mit der Universität Graz angebotenen NAWI Graz-Studiums "Chemical and Pharmaceutical Engineering". Das Angebot ist aber auch offen für Studierende einschlägiger Disziplinen an anderen Universitäten wie Pharmazie oder Medizin. Aufgrund der hohen Relevanz für die pharmazeutische Industrie will man die Ergebnisse der im Rahmen der Professur durchgeführten Grundlagenforschung überdies über das K1-Kompetenzzentrum RCPE direkt in industrielle Kooperationsprojekte überführen oder auch als Spin-off Firmen etablieren.

Die Stiftungsprofessur wird vorerst auf fünf Jahre befristet. Eine am Institut für Prozess und Partikeltechnik neu eingerichtete Arbeitsgruppe soll die Forschung in diesem zukunftsweisenden Bereich langfristig sichern.


Rückfragen:

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Johannes Khinast
Institut für Prozess- und Partikeltechnik
E-Mail: khinast@tugraz.at
Tel.: +43 (0) 316 873 30400



(pressrelations) - fessur: "Patientenzentrierte Medikamentenentwicklung und Produktionstechnologie"


Die Patientengruppe der älteren Menschen wächst und wächst und damit steigt auch der Bedarf an patientenzentrierter Arzneimittelgestaltung.
Ein Fokus der neuen Professur, die die TU Graz und Capsugel gemeinsam einrichten, liegt daher auf dieser Zielgruppe. Die Zusammenarbeit wurde kürzlich vertraglich besiegelt, die Professur soll im Frühjahr 2014 besetzt werden.

Weichenstellung für neuen Bereich

"Mit der Vertragsunterzeichnung sind die Weichen gestellt, um diesen zukunftsweisenden Bereich weiter zu stärken. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit Capsugel den internationalen Marktführer im Bereich innovativer Dosierlösungen für die Gesundheitsbranche an Bord zu holen", begrüßt TU Graz-Rektor Harald Kainz die Kooperation, in der er eine weitere Stärkung des Wissenschaftsstandorts Steiermark sieht. Mit dem neuen Schwerpunkt will man an der TU Graz Grundlagenwissen aufbauen und wissenschaftliche Daten zur Anwendbarkeit und Anwendung von Arzneimitteln und ihren Darreichungsformen in spezifischen Patientengruppen sammeln.

"Diese wissenschaftliche Partnerschaft wird einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung pharmazeutischer Produkte und Technologien speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen leisten?, sagt Keith Hutchison, Senior Vice President für Forschung
Entwicklung bei Capsugel.

Ein Ende des Tabletten-"Wirrwarrs"

"Für kranke und alte Menschen ist es mitunter schwierig die richtigen Tabletten zu erkennen und zu ordnen, dazu kommen oft Schluckbeschwerden", fasst Johannes Khinast, Leiter des Instituts für
Prozess- und Partikeltechnik sowie des an der TU Graz beheimateten Kompetenzzentrums Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH (RCPE), die Problematik zusammen. Der "One for all"-Ansatz wird damit bald Vergangenheit sein: "Die beste Lösung bieten Arzneimittel, die sich in ihren Inhaltsstoffen an den Bedürfnissen der einzelnen Patienten orientieren und idealerweise in einer für den Patienten am besten angemessenen Darreichungsform alle benötigten Wirkstoffe anbieten", so Khinast.



Einbettung in Universitäten-Netzwerk BioTechMed

Die Professur baut auf der vorhandenen Expertise an der TU Graz und am K1-Kompetenzzentrum RCPE auf und ist in BioTechMed, den Verbund von TU Graz, Karl-Franzens-Universität Graz und Med Uni Graz an der Schnittstelle von Mensch, Technik und Gesundheit, eingebettet. "Durch die Professur schaffen wir ein entscheidendes Bindeglied für das langfristig ausgerichtete Forschungsnetzwerk in Graz", zeigt sich Rektor Kainz überzeugt. Erstmalig entstehe damit ein interdisziplinärer Forschungsbereich, der die Patienten mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt der Arzneimittelgestaltung und -entwicklung rückt.

Ausbildung und Praxis profitieren

Auch die Studierenden profitieren von der neuen Stiftungsprofessur: Die TU Graz bietet künftig Lehre im Bereich patientenzentrierter Arzneimittelgestaltung und -herstellung an. Relevant ist das vor allem für Studierende des in Kooperation mit der Universität Graz angebotenen NAWI Graz-Studiums "Chemical and Pharmaceutical Engineering". Das Angebot ist aber auch offen für Studierende einschlägiger Disziplinen an anderen Universitäten wie Pharmazie oder Medizin. Aufgrund der hohen Relevanz für die pharmazeutische Industrie will man die Ergebnisse der im Rahmen der Professur durchgeführten Grundlagenforschung überdies über das K1-Kompetenzzentrum RCPE direkt in industrielle Kooperationsprojekte überführen oder auch als Spin-off Firmen etablieren.

Die Stiftungsprofessur wird vorerst auf fünf Jahre befristet. Eine am Institut für Prozess und Partikeltechnik neu eingerichtete Arbeitsgruppe soll die Forschung in diesem zukunftsweisenden Bereich langfristig sichern.


Rückfragen:

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Johannes Khinast
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Datum: 12.12.2014 - 04:15 Uhr
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