Dem arktischen Klima auf der Spur
ID: 1148860
m arktischen Klima auf der Spur
Es ist zu erwarten, dass sich der globale Klimawandel in den sensiblen arktischen Gebieten stärker als in anderen Bereichen auswirken wird. So nimmt zum Beispiel durch die steigenden Temperaturen das Meereis ab und die Eismasse auf Grönland verringert sich. Das Schmelzwasser gelangt in den Nordatlantik, wo es die vorherrschenden Strömungen beeinträchtigen könnte, was Auswirkungen auf die gesamte Ozeanzirkulation hätte. Eine verlässliche Vorhersage solcher Reaktionen durch Computermodelle ist gegenwärtig jedoch sehr schwierig, da zahlreiche Rückkopplungsprozesse zwischen dem Eis, dem Ozean und der Atmosphäre miteinbezogen werden müssen. Diese Prozesse sind teilweise nur sehr unzureichend verstanden.
Hier beginnt die Forschung des neuen ArcTrain-Projekts mit dem Ziel, das Verständnis für die Schwankungen und Veränderungen in diesem System auf einer Zeitskala von Jahrzehnten bis zu Jahrtausenden zu verbessern. Mit den Ergebnissen werden sich heutige Veränderungen genauer beurteilen und Klimamodelle zur Vorhersage zukünftiger Auswirkungen verbessern lassen. Auf deutscher Seite sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM), der geowissenschaftlichen und physikalischen Fachbereiche der Universität Bremen und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) an dem Projekt beteiligt. Die kanadischen Partnereinrichtungen sind in einem Konsortium bestehend aus acht Universitäten zusammengefasst. "Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeiten stehen unsere Doktorandinnen und Doktoranden. Das interdisziplinäre Ausbildungsprogramm kombiniert die Stärke in den marinen Geowissenschaften und der Umweltphysik im Land Bremen mit dem Fachwissen und den Kompetenzen in der Modellierung von Meereis und Eisschilden unserer kanadischen Partner, " erklärt Michal Kucera, Professor für Mikropaläontologie und Paläozeanographie am MARUM.
Mit einer gemeinschaftlichen Betreuung, Forschungsaufenthalten an Partnerinstituten in Kanada, der Teilnahme an Expeditionen in die Arktis und an verschiedenen Trainingsseminaren bietet das strukturierte Forschungs- und Qualifizierungsprogramm den Promovierenden die Chance, eingebunden in ein internationales Netzwerk auf hohem Niveau zu promovieren. Ziel des Qualifizierungsprogramms ist es, eine neue Generation von Expertinnen und Experten auszubilden, welche für die gesellschaftlich wichtige Aufgabe des Umgangs mit Folgen des Klimawandels in der Arktis optimal vorbereitet ist.
Kucera wird als Sprecher der deutschen ArcTrain-Gruppe bei der Auftaktveranstaltung am 16. Dezember 2013 die ersten zwölf Doktoranden des Graduiertenkollegs begrüßen. Die Nachwuchswissenschaftler aus vier Ländern wurden aus insgesamt über 200 Bewerbungen ausgewählt und beginnen nun ihre Forschungsarbeiten an der Universität Bremen, am MARUM und am AWI.
Weitere Informationen / Interviewanfragen / Bildmaterial:
Jana Stone
MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0421 218 65541
Email: jstone@marum.de
MARUM entschlüsselt mit modernsten Methoden und eingebunden in internationale Projekte die Rolle des Ozeans im System Erde - insbesondere im Hinblick auf den globalen Wandel. Es erfasst die Wechselwirkungen zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane.
Das MARUM umfasst das DFG-Forschungszentrum und den Exzellenzcluster "Der Ozean im System Erde".
Es ist zu erwarten, dass sich der globale Klimawandel in den sensiblen arktischen Gebieten stärker als in anderen Bereichen auswirken wird. So nimmt zum Beispiel durch die steigenden Temperaturen das Meereis ab und die Eismasse auf Grönland verringert sich. Das Schmelzwasser gelangt in den Nordatlantik, wo es die vorherrschenden Strömungen beeinträchtigen könnte, was Auswirkungen auf die gesamte Ozeanzirkulation hätte. Eine verlässliche Vorhersage solcher Reaktionen durch Computermodelle ist gegenwärtig jedoch sehr schwierig, da zahlreiche Rückkopplungsprozesse zwischen dem Eis, dem Ozean und der Atmosphäre miteinbezogen werden müssen. Diese Prozesse sind teilweise nur sehr unzureichend verstanden.
Hier beginnt die Forschung des neuen ArcTrain-Projekts mit dem Ziel, das Verständnis für die Schwankungen und Veränderungen in diesem System auf einer Zeitskala von Jahrzehnten bis zu Jahrtausenden zu verbessern. Mit den Ergebnissen werden sich heutige Veränderungen genauer beurteilen und Klimamodelle zur Vorhersage zukünftiger Auswirkungen verbessern lassen. Auf deutscher Seite sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM), der geowissenschaftlichen und physikalischen Fachbereiche der Universität Bremen und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) an dem Projekt beteiligt. Die kanadischen Partnereinrichtungen sind in einem Konsortium bestehend aus acht Universitäten zusammengefasst. "Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeiten stehen unsere Doktorandinnen und Doktoranden. Das interdisziplinäre Ausbildungsprogramm kombiniert die Stärke in den marinen Geowissenschaften und der Umweltphysik im Land Bremen mit dem Fachwissen und den Kompetenzen in der Modellierung von Meereis und Eisschilden unserer kanadischen Partner, " erklärt Michal Kucera, Professor für Mikropaläontologie und Paläozeanographie am MARUM.
Mit einer gemeinschaftlichen Betreuung, Forschungsaufenthalten an Partnerinstituten in Kanada, der Teilnahme an Expeditionen in die Arktis und an verschiedenen Trainingsseminaren bietet das strukturierte Forschungs- und Qualifizierungsprogramm den Promovierenden die Chance, eingebunden in ein internationales Netzwerk auf hohem Niveau zu promovieren. Ziel des Qualifizierungsprogramms ist es, eine neue Generation von Expertinnen und Experten auszubilden, welche für die gesellschaftlich wichtige Aufgabe des Umgangs mit Folgen des Klimawandels in der Arktis optimal vorbereitet ist.
Kucera wird als Sprecher der deutschen ArcTrain-Gruppe bei der Auftaktveranstaltung am 16. Dezember 2013 die ersten zwölf Doktoranden des Graduiertenkollegs begrüßen. Die Nachwuchswissenschaftler aus vier Ländern wurden aus insgesamt über 200 Bewerbungen ausgewählt und beginnen nun ihre Forschungsarbeiten an der Universität Bremen, am MARUM und am AWI.
Weitere Informationen / Interviewanfragen / Bildmaterial:
Jana Stone
MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0421 218 65541
Email: jstone@marum.de
MARUM entschlüsselt mit modernsten Methoden und eingebunden in internationale Projekte die Rolle des Ozeans im System Erde - insbesondere im Hinblick auf den globalen Wandel. Es erfasst die Wechselwirkungen zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane.
Das MARUM umfasst das DFG-Forschungszentrum und den Exzellenzcluster "Der Ozean im System Erde".
PresseKontakt / Agentur:
Jana Stone
MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0421 218 65541
Email: jstone(at)marum.de
Datum: 13.12.2014 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1148860
Anzahl Zeichen: 7501
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 279 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Dem arktischen Klima auf der Spur"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Forschungszentrum Ozeanränder (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
es Meeresbodens - einfach im Labor an Land testen Der Ausbau von Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee erfordert detaillierte Untersuchungen des Meeresbodens bis in eine Tiefe von 100 Metern. Hierbei gilt es zu ermitteln, an welchen Standorten sich der Meeresboden als Baugrund für Windkraftan
Rätselhaftes Methan ...
an Als Bremer Wissenschaftler des MARUM und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie kürzlich Isotopengehalte von Methan aus weltweiten Meeresablagerungen eingehender untersuchten, stießen sie immer wieder auf ein seltsames Phänomen: Dort, wo Mikroorganismen mit Hilfe von Sulfat im M
Hohe EU-Förderung für MARUM-Forscher ...
für MARUM-Forscher "Diese Mittel ermöglichen die Durchführung eines neuen Projektes mit dem Titel ?Earthsequencing? ", sagt Pälike. Dahinter verbirgt sich die Entschlüsselung der Klimageschichte der Erde während der letzten 66 Millionen Jahre. "Dieser Abschnitt der Erdgeschic
Weitere Mitteilungen von Forschungszentrum Ozeanränder
Vemurafenib: Trotz neuer Daten kein verändertes Ergebnis ...
z neuer Daten kein verändertes Ergebnis Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Vemurafenib (Handelsname Zelboraf), einen Wirkstoff zur Behandlung von Erwachsenen mit einem fortgeschrittenen Melanom eines bestimmten Typs, erneut gemäß Arzneimittelmark
Soziale Netzwerke sind nützlich bei der Stellensuche ...
sind nützlich bei der Stellensuche Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer spannender Artikel: Anne Mertens analysiert in ihrem Beitrag die Erwerbstätigkeit von Studierenden. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, gehen zahlreiche Studierende Aushilfstätigkeiten ohne konkreten Studienbezu
IBM Datenbank schafft mehr Wahlfreiheit für SAP-Kunden ...
- SAP-Freigabe für IBM DB2 10.5 Datenbank mit BLU Acceleration - Garantierter SAP-Support - IBM Hybrid-Technologie als neue Alternative Stuttgart-Ehningen - 16 Dez 2013: Die Datenbank IBM DB2 10.5 mit BLU Acceleration macht die Auswertung massiver Datenmengen einfacher, wirtschaftlicher und
Logistik-Indikator im vierten Quartal 2013: Logistikkonjunktur in Deutschland gewinnt weiter an Schwung ? Logistiker blicken mit Sorgen auf Frankreich ...
- Die deutsche Logistikwirtschaft geht mit viel Schwung aus dem Jahr - Das Bild einer kräftigen Logistikkonjunktur stützt sich dabei auf ein breites Fundament in der Befragung - Die Aufwärtsentwicklung wird sich auch zu Beginn des neuen Jahres fortsetzen - Logistikdienstleister haben abermal




