Uni Osnabrück eröffnet neue Wege ins Studium / MWK bewilligt 300.00 Euro

Uni Osnabrück eröffnet neue Wege ins Studium / MWK bewilligt 300.00 Euro

ID: 1151936

i Osnabrück eröffnet neue Wege ins Studium / MWK bewilligt 300.00 Euro


Kooperationspartner sind universitätsintern das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) sowie universitätsextern das European Network for Educational Support Projects (ENESP) und die gemeinnützige Initiative ArbeiterKind.de.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt knüpft an das zu Jahresbeginn abgeschlossene Projekt »Hochschulperspektiven für SchülerInnen berufsbildender Schulen (HOP)« an. In dessen Rahmen wurde bereits von Oktober 2012 bis Dezember 2013 mit sechs berufsbildenden Schulen in Osnabrück bzw. in der Osnabrücker Region erfolgreich kooperiert. Dabei fungierten Studierende des Lehramts an berufsbildenden Schulen als Mentorinnen und Mentoren für interessierte Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler durch Informationsveranstaltungen an den Schulen sowie optional über gemeinsame Hochschulaktivitäten mit dem Studieren vertraut zu machen. Die Lehramtsstudierenden wurden in Vorbereitung auf ihre Rolle in einem geschult und anschließend während ihrer Mentoringtätigkeit professionell unterstützt.

Mit dem neuen Projektvorhaben »HoPe« sollen auf Basis der Evaluation des Vorprojektes zum einen die Aktivitäten zur Studienvorphase weitergeführt und in quantitativer Hinsicht erweitert werden. Hierbei stehen auch zukünftig die berufsbildenden Schulen im Fokus, da diese traditionell von einem größeren Anteil von Schülerinnen und Schülern aus nicht-akademischen Elternhäusern und mit Migrationshintergrund besucht werden. Darüber hinaus werden die projektbezogenen Aktivitäten um ein in der Studienphase angesiedeltes Mentoringprogramm erweitert, für das sich Bachelor-Studierende mit unterschiedlichsten Problemlagen, beispielsweise Motivations-, Leistungs- und Sprachschwierigkeiten, bewerben können. Ziel ist es, vermeidbaren Studienabbrüchen präventiv vorzubeugen, Studienfreude und -erfolg zu erhöhen und zu der Aufnahme eines anschließenden Masterstudiums zu ermutigen. Sowohl bei den Mentees als auch bei den Mentorinnen und Mentoren sollen dabei Studierende der ersten Generation und mit Migrationshintergrund besonders berücksichtigt werden.

Das Projekt wird während der Laufzeit sowohl mittels qualitativer wie quantitativer Untersuchungsansätze wissenschaftlich begleitet und soll hier auch die einschlägige fachwissenschaftliche Diskussion voranbringen. »Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren sinkenden Quote von Studierenden aus nicht-akademischen Elternhäusern und dem steigenden Anteil an Studierenden aus Einwandererfamilien stellt das Projekt auf individueller Ebene einen wichtigen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit dar«, so Prof. Dr. Bals. Zudem trage das, zunächst auf Lehramtsstudentinnen und -studenten fokussierte, Projekt auf gesellschaftlicher Ebene dazu bei, den gravierenden Mangel an geeigneten Lehrkräften für berufliche Schulen zu mildern. Daher sei es erklärtes Ziel, das Konzept nach Ende der Anschubfinanzierung ab dem Wintersemester 2016/17 in die bestehenden Strukturen der Universität regelhaft zu integrieren und damit nachhaltig zu verstetigen.


Weitere Informationen für die Redaktionen:

Prof. Dr. Thomas Bals, Universität Osnabrück
Fachgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Katharinenstraße 24, 49078 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6305
E-Mail: tbals@uni-osnabrueck.de



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Kooperationspartner sind universitätsintern das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) sowie universitätsextern das European Network for Educational Support Projects (ENESP) und die gemeinnützige Initiative ArbeiterKind.de.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt knüpft an das zu Jahresbeginn abgeschlossene Projekt »Hochschulperspektiven für SchülerInnen berufsbildender Schulen (HOP)« an. In dessen Rahmen wurde bereits von Oktober 2012 bis Dezember 2013 mit sechs berufsbildenden Schulen in Osnabrück bzw. in der Osnabrücker Region erfolgreich kooperiert. Dabei fungierten Studierende des Lehramts an berufsbildenden Schulen als Mentorinnen und Mentoren für interessierte Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler durch Informationsveranstaltungen an den Schulen sowie optional über gemeinsame Hochschulaktivitäten mit dem Studieren vertraut zu machen. Die Lehramtsstudierenden wurden in Vorbereitung auf ihre Rolle in einem geschult und anschließend während ihrer Mentoringtätigkeit professionell unterstützt.

Mit dem neuen Projektvorhaben »HoPe« sollen auf Basis der Evaluation des Vorprojektes zum einen die Aktivitäten zur Studienvorphase weitergeführt und in quantitativer Hinsicht erweitert werden. Hierbei stehen auch zukünftig die berufsbildenden Schulen im Fokus, da diese traditionell von einem größeren Anteil von Schülerinnen und Schülern aus nicht-akademischen Elternhäusern und mit Migrationshintergrund besucht werden. Darüber hinaus werden die projektbezogenen Aktivitäten um ein in der Studienphase angesiedeltes Mentoringprogramm erweitert, für das sich Bachelor-Studierende mit unterschiedlichsten Problemlagen, beispielsweise Motivations-, Leistungs- und Sprachschwierigkeiten, bewerben können. Ziel ist es, vermeidbaren Studienabbrüchen präventiv vorzubeugen, Studienfreude und -erfolg zu erhöhen und zu der Aufnahme eines anschließenden Masterstudiums zu ermutigen. Sowohl bei den Mentees als auch bei den Mentorinnen und Mentoren sollen dabei Studierende der ersten Generation und mit Migrationshintergrund besonders berücksichtigt werden.



Das Projekt wird während der Laufzeit sowohl mittels qualitativer wie quantitativer Untersuchungsansätze wissenschaftlich begleitet und soll hier auch die einschlägige fachwissenschaftliche Diskussion voranbringen. »Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren sinkenden Quote von Studierenden aus nicht-akademischen Elternhäusern und dem steigenden Anteil an Studierenden aus Einwandererfamilien stellt das Projekt auf individueller Ebene einen wichtigen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit dar«, so Prof. Dr. Bals. Zudem trage das, zunächst auf Lehramtsstudentinnen und -studenten fokussierte, Projekt auf gesellschaftlicher Ebene dazu bei, den gravierenden Mangel an geeigneten Lehrkräften für berufliche Schulen zu mildern. Daher sei es erklärtes Ziel, das Konzept nach Ende der Anschubfinanzierung ab dem Wintersemester 2016/17 in die bestehenden Strukturen der Universität regelhaft zu integrieren und damit nachhaltig zu verstetigen.


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Datum: 18.12.2014 - 00:15 Uhr
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