Migrantinnen als Existenzgründerinnen

Migrantinnen als Existenzgründerinnen

ID: 1152707

grantinnen als Existenzgründerinnen


Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und bauen sich in Hannover eine neue Existenz auf: Migrantinnen aus allen Teilen der Welt bringen neue Ideen und Potenziale in die Nordstadt von Hannover. Der Stadtteil ist in seiner Geschichte durch Zuwanderung geprägt worden und verfügt über wichtige Voraussetzungen, die ihn für Migrantinnen attraktiv machen. Exemplarisch nimmt die Studie "Migrantinnen als Existenzgründerinnen" von Dr.-Ing. Ruth May, Forum für GenderKompetenz in Architektur Landschaft Planung an der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover, diese Bevölkerungsgruppe in der Nordstadt in den Blick. Sie geht davon aus, dass Migrantinnen als Existenzgründerinnen ihre Selbstbehauptung und aneignende Nutzung des Stadtraums anschaulich machen. Am Beispiel von fünf Existenzgründerinnen werden solche Aneignungsprozesse als Emanzipations- und Integrationsprozesse untersucht. Der Band setzt sich zudem mit der Entwicklung des Stadtteils auseinander, der in einem langen Sanierungsprozess seit den 1980er Jahren verändert wurde. Hier hat auch die Leibniz Universität ihren Standort. Die geschäftlichen Aktivitäten und andere von Migranten unterhaltene Einrichtungen und Initiativen werden im Zeitraum von 2005 bis 2010 detailliert dargestellt. Die Studie zeigt, wie die Existenzgründerinnen ihr eigenes Leben zu bestimmen versuchen und damit auch das Zusammenleben im Stadtteil verändern. Spezifische Bedarfe der Migrantinnen werden dargestellt und Schlussfolgerungen gezogen, die das Verhältnis von sozialräumlicher Segregation und Integration und generell die Stadt- und Quartiersplanung betreffen.

Die Untersuchung stützt sich unter anderem auf Exkursionen im Viertel, auf Beobachtungen und die Bestandsaufnahme von Geschäftsstandorten. Ruth May führte ausführliche Interviews mit den Existenzgründerinnen, in denen beispielsweise Geschäftskonzepte, persönlich-biografischen Hintergründe, ihr Erfahrungswissen und ihre Kenntnisse des Viertels beleuchtet wurden, sowie die Gründe für die Standortwahl, ihre Erfolge und Misserfolge und ihre Sicht auf die Zukunft.


Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen stehen Ihnen Dr.-Ing Ruth May, Fakultät für Architektur und Landschaft, unter Telefon +49 511 762 3270 oder per E-Mail unter r.may@igt-arch.uni-hannover.de gern zur Verfügung.



(pressrelations) - Existenzgründerinnen


Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und bauen sich in Hannover eine neue Existenz auf: Migrantinnen aus allen Teilen der Welt bringen neue Ideen und Potenziale in die Nordstadt von Hannover. Der Stadtteil ist in seiner Geschichte durch Zuwanderung geprägt worden und verfügt über wichtige Voraussetzungen, die ihn für Migrantinnen attraktiv machen. Exemplarisch nimmt die Studie "Migrantinnen als Existenzgründerinnen" von Dr.-Ing. Ruth May, Forum für GenderKompetenz in Architektur Landschaft Planung an der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover, diese Bevölkerungsgruppe in der Nordstadt in den Blick. Sie geht davon aus, dass Migrantinnen als Existenzgründerinnen ihre Selbstbehauptung und aneignende Nutzung des Stadtraums anschaulich machen. Am Beispiel von fünf Existenzgründerinnen werden solche Aneignungsprozesse als Emanzipations- und Integrationsprozesse untersucht. Der Band setzt sich zudem mit der Entwicklung des Stadtteils auseinander, der in einem langen Sanierungsprozess seit den 1980er Jahren verändert wurde. Hier hat auch die Leibniz Universität ihren Standort. Die geschäftlichen Aktivitäten und andere von Migranten unterhaltene Einrichtungen und Initiativen werden im Zeitraum von 2005 bis 2010 detailliert dargestellt. Die Studie zeigt, wie die Existenzgründerinnen ihr eigenes Leben zu bestimmen versuchen und damit auch das Zusammenleben im Stadtteil verändern. Spezifische Bedarfe der Migrantinnen werden dargestellt und Schlussfolgerungen gezogen, die das Verhältnis von sozialräumlicher Segregation und Integration und generell die Stadt- und Quartiersplanung betreffen.

Die Untersuchung stützt sich unter anderem auf Exkursionen im Viertel, auf Beobachtungen und die Bestandsaufnahme von Geschäftsstandorten. Ruth May führte ausführliche Interviews mit den Existenzgründerinnen, in denen beispielsweise Geschäftskonzepte, persönlich-biografischen Hintergründe, ihr Erfahrungswissen und ihre Kenntnisse des Viertels beleuchtet wurden, sowie die Gründe für die Standortwahl, ihre Erfolge und Misserfolge und ihre Sicht auf die Zukunft.




Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen stehen Ihnen Dr.-Ing Ruth May, Fakultät für Architektur und Landschaft, unter Telefon +49 511 762 3270 oder per E-Mail unter r.may@igt-arch.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

Dr.-Ing Ruth May, Fakultät für Architektur und Landschaft, unter Telefon +49 511 762 3270 oder per E-Mail unter r.may(at)igt-arch.uni-hannover.de



drucken  als PDF  Rätselhafte Supernovae: Den Geheimnissen der größten kosmischen Explosionen auf der Spur Neues Wirkprinzip für Kaliumkanäle entdeckt
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 18.12.2014 - 19:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1152707
Anzahl Zeichen: 5207

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 322 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Migrantinnen als Existenzgründerinnen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Universität Hannover (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Computergrafik zum Anfassen: Gesichtstracker und 3D-Gestenerkennung ...
m Anfassen: Gesichtstracker und 3D-Gestenerkennung Wie lässt sich eine Kugel allein mittels Gesichtsbewegungen durch ein Labyrinth ins Ziel steuern? Wie werden biomedizinische Daten wie zu Knochenbrüchen oder Gelenkkrankheiten in 3D-Aufnahmen nicht einfach nur räumlich sichtbar gemacht, son

Projekt zur Erforschung von elektrischen und mechanischen Wechselwirkungen im Stromnetz bewilligt ...
schung von elektrischen und mechanischen Wechselwirkungen im Stromnetz bewilligt Mit der Energiewende wird zunehmend Strom durch Windenergie- und Solarstromanlagen erzeugt. Als Folge liefern die klassischen großen, fossil befeuerten Kraftwerke immer weniger Strom. Die Komplexität der Stromnetze

EU-Projekt VielfALT geht in die Abschlussrunde ...
LT geht in die Abschlussrunde Der demografische Wandel verändert die Bevölkerung. Was dies für den Einzelnen und auch für Klein- und Mittelstands-Unternehmen (KMU) bedeuten kann - dafür möchten die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung an der Leibniz Universität Hannover und die Volkshoc


Weitere Mitteilungen von Universität Hannover


TU Berlin: Für einen Tag nach Israel ...
nen Tag nach Israel Für einen Tag nach Israel - mitten in Berlin. Möglich ist das an der TU Berlin, die am 6. Februar 2014 einen Israel-Tag veranstaltet. Besuche-rinnen und Besucher können sich hier einen lebendigen Eindruck über die vielfältigen wissenschaftlichen, politischen und kulturell

Internationale Hochschulkultur an der Hochschule Neu-Ulm ...
chschulkultur an der Hochschule Neu-Ulm "Wir sind auf einem sehr guten Weg zu einer internationalen Business School. Studierende aus der Region gehen in die Welt und sammeln gezielt praktische Erfahrungen, die sie für sich und für ihr späteres Berufsleben nutzen können", so HNU-PrÃ

New operating principle of potassium channels discovered ...
nciple of potassium channels discovered Neurons conduct information by way of electrical impulses through our body. Potassium channels are a key component of this electrical circuit and are controlled either by an electrical impulse or through signaling molecules. In man, the dysfunction of the s

Arbeitszeitbefragung 2013: Vorsicht vor Überlastung! ...
ung 2013: Vorsicht vor Überlastung! 29 Prozent von ihnen stimmten dem oben stehenden Satz voll und ganz zu, 25 Prozent eher und 22 Prozent teilweise. Einen Grund für Überforderung und Überlastung sieht Prof. Dr. Ulrike Hellert in der Arbeitsmenge, die jeder einzelne täglich zu bewältigen ha

DBFZ baut China-Aktivitäten aus ? Nelles übernimmt Professur an der China-Petroleum University ...
ktivitäten aus - Nelles übernimmt Professur an der China-Petroleum University Im Rahmen der internationalen Aktivitäten ist das DBFZ bereits seit seiner Gründung im Jahr 2008 in China aktiv und hat sich dort als unabhängiger praxisorientierter wissenschaftlicher Berater von Politik, Wissensc


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z