Amnesty-Jury für Berlinale komplett
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Amnesty-Jury für Berlinale komplett
MELIKA FOROUTAN UND REGINA ZIEGLER IN DER AMNESTY JURY AUF DER BERLINALE 2014
Die Amnesty-Jury auf der diesjährigen Berlinale ist komplett: Schauspielerin Melika Foroutan ("KDD - Kriminaldauerdienst", "Und dennoch lieben wir") und Produzentin Regina Ziegler ("Weissensee", "Die Wölfe") werden gemeinsam mit Ines Wildhage (Amnesty International in Deutschland) über den Amnesty International Filmpreis auf der Berlinale 2014 entscheiden. Nominiert werde Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation. Amnesty International vergibt auf der Berlinale zum zehnten Mal einen Filmpreis.
"Die Arbeit des Schauspielers besteht im künstlerischen, quasi virtuellen Raum. Die Amnesty International Jury ist für mich hingegen die Möglichkeit dieses Engagement in der Realität zu verankern", sagt Melika Foroutan. "Das größte Glücksmoment wäre es, einen Film zu sehen, der so eindrucksvoll ist, dass er mit seinem Thema im Zuschauer den Wunsch weckt, selbst aktiv zu werden."
"Ein Film über Menschenrechte muss zeigen, was ein Menschenrecht ist und worin es konkret besteht, und nicht zuletzt: was es bedeutet, dieses Recht zu verweigern oder zu verletzen", sagt Regina Ziegler. "Doch vor allem muss dann das, was er zeigt oder sagen will, die Gefühle der Menschen erreichen."
Der Amnesty International Filmpreis wird am 15. Februar 2014 bei der Preisverleihung der unabhängigen Jurys der Berlinale verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Bisherige Preisträger waren unter anderem: "The Rocket" von Kim Mordaunt (2013) "Just the Wind" von Bence Fliegauf (2012), "Barzakh" von Mantas Kvedaravicius (2011), "Son of Babylon" von Mohammed Al-Daradji, "Wasteland" von Lucy Walker (beide 2010) und "Sturm" von Hans-Christian Schmid (2009).
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Datum: 18.12.2014 - 22:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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