Safeguarding Fusion Reactors. Plädoyer für eine proliferationsresistente Gestaltung der Kernfusion
ID: 1152833
feguarding Fusion Reactors. Plädoyer für eine proliferationsresistente Gestaltung der Kernfusion
Die Kernfusion ist eine nukleare Zukunftstechnologie, die sich möglicherweise zu einer bedeutenden Energiequelle entwickeln könnte. Sie bringt jedoch auch Proliferationsrisiken mit sich, da sich auch militärisch relevantes Tritium und waffenfähige Spaltmaterialien abschöpfen lassen. Am International Themornuclear Experimental Reactor (ITER) werden derzeit die Grundlagen für eine kommerzielle Nutzung der Fusionsenergie untersucht. Daher sind die Mitgliedsländer, nämlich die Atommächte China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Russland und die Vereinigten Staaten sowie alle EU-Nichtkernwaffenstaaten, Japan und Südkorea, auch mit der Frage der Proliferation konfrontiert.
Das existierende Safeguardsregelwerk der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) bietet eine gute Grundlage, um die friedliche Nutzung zu sichern, ist allerdings noch nicht auf die Technologie der Kernfusion anwendbar. Im HSFK-Report 7/2013 "Safeguarding Fusion Reactors. Plädoyer für eine proliferationsresistente Gestaltung der Kernfusion" plädieren Giorgio Franceschini und Matthias Englert deshalb dafür, die erforderlichen rechtlichen und technischen Anpassungsprozesse durchzuführen, damit nicht-friedliche Nutzungen von Fusionsreaktoren in Zukunft ausgeschlossen werden.
Matthias Englert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) der TU Darmstadt. Er arbeitet im Bereich der naturwissenschaftlichen Friedensforschung zu Fragen der Proliferationsresistenz nuklearer Technologien, insbesondere bei der Urananreicherung und bei starken Neutronenquellen.
Dieser HSFK-Report kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Die "HSFK-Reports" enthalten wissenschaftliche Analysen aktueller Probleme und Handlungsempfehlungen. Sie erscheinen rund zehnmal jährlich.
Babette Knauer
Telefon (069) 959104-13
knauer@hsfk.de
Die Kernfusion ist eine nukleare Zukunftstechnologie, die sich möglicherweise zu einer bedeutenden Energiequelle entwickeln könnte. Sie bringt jedoch auch Proliferationsrisiken mit sich, da sich auch militärisch relevantes Tritium und waffenfähige Spaltmaterialien abschöpfen lassen. Am International Themornuclear Experimental Reactor (ITER) werden derzeit die Grundlagen für eine kommerzielle Nutzung der Fusionsenergie untersucht. Daher sind die Mitgliedsländer, nämlich die Atommächte China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Russland und die Vereinigten Staaten sowie alle EU-Nichtkernwaffenstaaten, Japan und Südkorea, auch mit der Frage der Proliferation konfrontiert.
Das existierende Safeguardsregelwerk der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) bietet eine gute Grundlage, um die friedliche Nutzung zu sichern, ist allerdings noch nicht auf die Technologie der Kernfusion anwendbar. Im HSFK-Report 7/2013 "Safeguarding Fusion Reactors. Plädoyer für eine proliferationsresistente Gestaltung der Kernfusion" plädieren Giorgio Franceschini und Matthias Englert deshalb dafür, die erforderlichen rechtlichen und technischen Anpassungsprozesse durchzuführen, damit nicht-friedliche Nutzungen von Fusionsreaktoren in Zukunft ausgeschlossen werden.
Matthias Englert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) der TU Darmstadt. Er arbeitet im Bereich der naturwissenschaftlichen Friedensforschung zu Fragen der Proliferationsresistenz nuklearer Technologien, insbesondere bei der Urananreicherung und bei starken Neutronenquellen.
Dieser HSFK-Report kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Die "HSFK-Reports" enthalten wissenschaftliche Analysen aktueller Probleme und Handlungsempfehlungen. Sie erscheinen rund zehnmal jährlich.
Babette Knauer
Telefon (069) 959104-13
knauer@hsfk.de
PresseKontakt / Agentur:
Babette Knauer
Telefon (069) 959104-13
knauer(at)hsfk.de
Datum: 19.12.2014 - 00:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1152833
Anzahl Zeichen: 4489
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 397 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Safeguarding Fusion Reactors. Plädoyer für eine proliferationsresistente Gestaltung der Kernfusion"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Frei von Massenvernichtungswaffen? Der Nahe Osten ist ein Brennpunkt der Proliferation. Einer der dort ansässigen Staaten besitzt vermutlich Atomwaffen, mehrere Staaten haben sich erfolglos bemüht, Nukleararsenale aufzubauen, ein weiteres Land wird verdächtigt, dies gerade zu versuchen. Zudem
Development Cooperation or Competition? Russia as a re-emerging donor ...
ration or Competition? Russia as a re-emerging donor More than 20 years after the dissolution of the Soviet Union Russia returns to the stage of international development aid. In PRIF Report No. 123 "Development Cooperation or Competition? Russia as a re-emerging donor", Evgeniya Bak
Mut zur Kritik! ...
b> Zwei verlustreiche Kriege innerhalb der letzten zwanzig Jahre haben die Situation in Tschetschenien nachhaltig geprägt. Massive Menschenrechtsverletzungen von russischer und tschetschenischer Seite haben die Grundrechte der Bevölkerung beschnitten. Trotz vermeintlicher Stabilität herrsch
Weitere Mitteilungen von Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Focus Graphite meldet 92%-Steigerung der gemessenen und angezeigten Mineralressourcen beim unternehmenseigenen Flockengraphitprojekt Lac Knife auf 9,6 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 14,77 % Cg ...
ldet 92%-Steigerung der gemessenen und angezeigten Mineralressourcen beim unternehmenseigenen Flockengraphitprojekt Lac Knife auf 9,6 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 14,77 % Cg Focus Graphite Inc. (TSX-V:FMS)(OTCQX:FCSMF)(FRANKFURT:FKC) ("Focus" oder das "Unternehmen") i
DIW-Konjunkturbarometer Januar 2014: Deutsche Wirtschaft mit solidem Jahresauftakt ...
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt für das erste Vierteljahr 2014 ein Wachstum von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal an, nach 0,3 Prozent im Schlussquartal. "Die deutsche Wirtschaft konnte zum Jahresabschluss ihr Expansionstempo v
Gesetzlicher Mindestlohn: Zahl der Anspruchsberechtigten könnte sich bis zum Jahr 2015 nahezu halbieren ...
Gründe sind Lohnsteigerungen und geplante Ausnahmeregelungen - Im Jahr 2012 verdienten etwa 5,2 Millionen Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro die Stunde Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns könnte einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge v
Neues SSD-Speicherarray von American Megatrends - StorTrends 3500i unterstützt SSD-Caching und -Tiering im selben Array ...
Mit StorTrends 3500i stellt American Megatrends International (AMI) ein neues Speicherarray auf Basis von Solid State Disks (SSD) vor. Erstmals präsentiert AMI damit eine SAN-Speicherlösung, die sowohl als reiner Flashspeicher wie als Hybrid-Flash-Version betrieben werden kann. Damit erweitert A




