GWK will Dynamik der Exzellenzinitiativen auch für die Zukunft erhalten
ID: 1153807
K will Dynamik der Exzellenzinitiativen auch für die Zukunft erhalten
Die Exzellenzinitiative hat sehr erfolgreich eine neue Dynamik in das deutsche Wissenschaftssystem gebracht, die die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern in gemeinsamer Verantwortung und Finanzierung auch über das Auslaufen der Exzellenzinitiative im Jahr 2017 hinaus erhalten und ausbauen wollen.
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) schlägt den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern vor, noch in diesem Jahr (in ihrer Besprechung am 11. Dezember 2014) einen Grundsatzbeschluss über eine neue Bund-Länder-Initiative zu fassen, die neuartige Projekte und Initiativen der Hochschulen ermöglichen und auch erfolgreichen Projekten der Exzellenzinitiative eine Weiterentwicklung und längerfristige strukturelle Zukunftsperspektive eröffnen soll. Auf Grundlage der geplanten neuen verfassungsrechtlichen Gestaltungsspielräume sollen die Hochschulen bei der Ausbildung fachlicher und strategischer Profile unterstützt werden, die sich auf alle Leistungsbereiche beziehen können. Vorgesehen ist auch, Kooperationen von Hochschulen untereinander, mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft sowie exzellente grundlagen- und anwendungsorientierte Spitzenforschung in Universitäten zu fördern. Die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern streben dazu an, die bisher gemeinsam für die Exzellenzinitiative bereitgestellten Mittel mindestens im selben Umfang auch künftig für die neue Förderinitiative zur Verfügung zu stellen.
Deren konkrete Ausgestaltung soll von der GWK im Sommer 2016 unter Einbeziehung der Ergebnisse der Evaluierung der Exzellenzinitiative durch eine international zusammengesetzte Expertenkommission vorgelegt werden.
"Wir wollen schon jetzt das deutliche Signal geben, dass wir die Erfolgsdynamik der Exzellenzinitiative nicht abreißen lassen werden. Die Förderung von Exzellenz in allen Leistungsbereichen der Hochschulen muss ein langfristiges Ziel der föderalen Wissenschaftspolitik in Deutschland bleiben. Wissenschaftsgeleitete Verfahren werden auch das prägende Merkmal der neuen Bund-Länder-Initiative sein", sagt die GWK-Vorsitzende Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Die durch die Exzellenzinitiative erreichten Erfolge wollen wir in nachhaltigen Nutzen für das Wissenschaftssystem umsetzen und zugleich neue Impulse setzen. Die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der exzellenten Forschung an unseren Hochschulen und damit auch die zentrale Stellung der Hochschulen in unserem Wissenschaftssystem wollen Bund und Länder auch in Zukunft gemeinsam weiter stärken", ergänzt die stellvertretende GWK-Vorsitzende und rheinland-pfälzische Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.
Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK)
Friedrich-Ebert-Allee 38
53113 Bonn
Deutschland
Telefon: 0228-54020
Telefax: 0228-5402150
Mail: gwk@gwk-bonn.de
URL: http://www.blk-bonn.de/
Die Exzellenzinitiative hat sehr erfolgreich eine neue Dynamik in das deutsche Wissenschaftssystem gebracht, die die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern in gemeinsamer Verantwortung und Finanzierung auch über das Auslaufen der Exzellenzinitiative im Jahr 2017 hinaus erhalten und ausbauen wollen.
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) schlägt den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern vor, noch in diesem Jahr (in ihrer Besprechung am 11. Dezember 2014) einen Grundsatzbeschluss über eine neue Bund-Länder-Initiative zu fassen, die neuartige Projekte und Initiativen der Hochschulen ermöglichen und auch erfolgreichen Projekten der Exzellenzinitiative eine Weiterentwicklung und längerfristige strukturelle Zukunftsperspektive eröffnen soll. Auf Grundlage der geplanten neuen verfassungsrechtlichen Gestaltungsspielräume sollen die Hochschulen bei der Ausbildung fachlicher und strategischer Profile unterstützt werden, die sich auf alle Leistungsbereiche beziehen können. Vorgesehen ist auch, Kooperationen von Hochschulen untereinander, mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft sowie exzellente grundlagen- und anwendungsorientierte Spitzenforschung in Universitäten zu fördern. Die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern streben dazu an, die bisher gemeinsam für die Exzellenzinitiative bereitgestellten Mittel mindestens im selben Umfang auch künftig für die neue Förderinitiative zur Verfügung zu stellen.
Deren konkrete Ausgestaltung soll von der GWK im Sommer 2016 unter Einbeziehung der Ergebnisse der Evaluierung der Exzellenzinitiative durch eine international zusammengesetzte Expertenkommission vorgelegt werden.
"Wir wollen schon jetzt das deutliche Signal geben, dass wir die Erfolgsdynamik der Exzellenzinitiative nicht abreißen lassen werden. Die Förderung von Exzellenz in allen Leistungsbereichen der Hochschulen muss ein langfristiges Ziel der föderalen Wissenschaftspolitik in Deutschland bleiben. Wissenschaftsgeleitete Verfahren werden auch das prägende Merkmal der neuen Bund-Länder-Initiative sein", sagt die GWK-Vorsitzende Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Die durch die Exzellenzinitiative erreichten Erfolge wollen wir in nachhaltigen Nutzen für das Wissenschaftssystem umsetzen und zugleich neue Impulse setzen. Die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der exzellenten Forschung an unseren Hochschulen und damit auch die zentrale Stellung der Hochschulen in unserem Wissenschaftssystem wollen Bund und Länder auch in Zukunft gemeinsam weiter stärken", ergänzt die stellvertretende GWK-Vorsitzende und rheinland-pfälzische Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.
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Datum: 19.12.2014 - 16:06 Uhr
Sprache: Deutsch
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