Jobangst behindert freies Atmen

Jobangst behindert freies Atmen

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Asthma-Neuerkrankungsrate gestiegen



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(firmenpresse) - sup.- Bereits die Angst, der Arbeitsplatz könnte verloren gehen, behindert freies Atmen und beschleunigt die Asthma-Neuerkrankungsrate. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Dr. Adrian Loerbroks vom Institut für Arbeits- und Sozialmedizin (Universitätsklinikum Düsseldorf). Laut der Befragung von rund 30.000 Menschen während der Krisenjahre 2009 bis 2011 ist die Anzahl bei dieser Atemwegserkrankung in dem Maße gestiegen, wie die Sorge vor dem Jobverlust zunahm.

Welche Rolle die Psyche auch für Krankheitsschübe bei Asthma spielt, zeigt eine Untersuchung von Dr. Christina Jaen und Pamela Dalton vom Monell Center in Philadelphia. Patienten wurden bei dieser Studie einem intensiven, aber harmlosen Duft ausgesetzt. Einige Teilnehmer erhielten die Information, der Geruch würde Asthma verstärken, anderen wurde hingegen mitgeteilt, er sei heilsam. Das Ergebnis: Nicht nur die subjektiv empfundenen Symptome verschlechterten sich, wenn die Asthmatiker glaubten, der Duft sei für sie schädlich - auch die Entzündung in den Atemwegen nahm bei ihnen zu. Bei der Gruppe, die den Geruch für harmlos hielt, war dies nicht der Fall. Das heißt, die Psyche beeinflusst auch die für Asthma typischen krankhaft veränderten Körperfunktionen.

Bei der überwiegenden Mehrzahl der rund 4,6 Mio. Asthmatiker in Deutschland sind jedoch nicht in erster Linie psychische Faktoren Auslöser für ihre Erkrankung, sondern so unterschiedliche Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Reizstoffe aus der Umwelt wie Luftschadstoffe. Ihnen hilft auch kein sicherer Arbeitsplatz bei der Bekämpfung ihrer gesundheitlichen Belastungen, sondern nur eine adäquate medikamentöse Behandlung. Nach neuen Erkenntnissen erstrecken sich bei Asthmatikern die Entzündungsprozesse sowohl auf die großen wie auch die kleinen Atemwege. Von Vorteil sind deshalb innovative Inhalationssysteme, die entzündungshemmende sowie bronchienerweiternde Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster) enthalten. Sie ermöglichen eine Therapie des gesamten Bronchialbaums inklusive seiner Verästelungen und können so helfen, die Asthma-Kontrolle und somit Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

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Datum: 22.12.2014 - 10:25 Uhr
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