NABU ruft zur Teilnahme an Anti-Atom-Demo am 5.9. auf

NABU ruft zur Teilnahme an Anti-Atom-Demo am 5.9. auf

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NABU ruft zur Teilnahme an Anti-Atom-Demo am 5.9. auf



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Tschimpke: Klares Signal für Atomausstieg und neue Endlagersuche senden

Berlin - Der NABU ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Anti-Atomkraft-Demonstration am 5. September in Berlin auf. Als mitgliederstärkster Umwelt- und Naturschutzverband Deutschlands zählt der NABU zu den Unterstützern des Protestzugs vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor mit anschließender Kundgebung. "Kurz vor der Bundestagswahl wollen wir der Politik deutlich machen, dass es keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben darf", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Je mehr Menschen gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken auf die Straße gingen, desto schwerer würde es einer künftigen Regierung den gesellschaftlichen Atomkonsens aufzukündigen.
Union und FDP hatten entsprechende Pläne geäußert.

Neben dem Festhalten am Atomausstieg sei eine faire Suche nach einem tatsächlich geeigneten Endlager für radioaktiven Müll das wichtigste Anliegen der Demonstranten. In den vergangenen Tagen waren Belege aufgetaucht, dass Gutachten über die Eignung des Salzstocks Gorleben als atomares Endlager in den 80er Jahren manipuliert wurden. "Offenbar hat man sich erst für Gorleben entschieden und dann Gutachten frisiert, um die Vorfestlegung zu bestätigen. Angesichts dieses haarsträubenden Vorgehens muss die Suche für ein sicheres Endlager jetzt endlich beginnen", forderte Tschimpke. Statt weiter blind an dem niedersächsischen Salzstock festzuhalten, müsse der neu gewählte Bundestag endlich ein ergebnisoffenes Suchverfahren für ein atomares Endlager einleiten.

Über Jahrtausende strahlender Atommüll dürfe nur an einem Standort eingelagert werden, der nach wissenschaftlichen Kriterien der sicherste in Deutschland sei. Dazu müssten zuerst Sicherheitskriterien entwickelt und dann anhand dieser Maßstäbe verschiedene Standorte verglichen werden. "Die Bevölkerung muss an dem Auswahlprozess beteiligt werden und die Atomkonzerne müssen die Kosten tragen. Sie haben uns schließlich den Atommüll eingebrockt", ergänzte NABU-Energieexperte Elmar Große Ruse.




Für Rückfragen:
Elmar Große Ruse, NABU-Energieexperte, Tel. 0173-3522872 (auch auf der Demonstration am Samstag).

Im Internet zu finden unter www.NABU.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
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Datum: 03.09.2009 - 22:34 Uhr
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