Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen nimmt ihre Tätigkeit auf - Hessischer Wirtschaftsminister stellt Geschäftsleitung und Geschäftsfelder vor
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Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen nimmt ihre Tätigkeit auf - Hessischer Wirtschaftsminister stellt Geschäftsleitung und Geschäftsfelder vor
"Ziel und Zweck der neuen Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBANK) Hessen ist es, die richtigen Weichen für eine zukunftsfähige Wirtschaftsförderung in Hessen zu stellen. Ganz wichtig dabei ist es aus meiner Sicht, dass es von der Beratung über die Begleitung von Maßnahmen bis hin zur Finanzierung künftig nur noch eine Stelle gibt, mit der man in Hessen in Kontakt treten muss, um monetäre Förderung zu bekommen", sagte der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch heute in Wiesbaden anlässlich der Vorstellung der neuen Geschäftsleitung und der Geschäftsfelder des Institutes.
Auf der Grundlage des vom Hessischen Landtag verabschiedeten Gesetzes zur Neuordnung der monetären Förderung werde die Investitionsbank Hessen auf die LTH ? Bank für Infrastruktur verschmolzen. Wirtschaft, Kommunen und Privatpersonen erhalten damit die Förderung für die Gründungs- und Wachstumsfinanzierung, zur Stärkung des Arbeitsmarktes, im Wohnungs- und Städtebau, in der Infrastrukturfinanzierung usw. nunmehr aus einer Hand. Mit dem Gesetz zur Neuordnung der monetären Förderung in Hessen vom 16.07.2009 mache das Land Hessen seine Wirtschaftsförderung fit für die Zukunft, sagte Posch. Der Gesetzgeber habe nunmehr einen zentralen Ansprechpartner in Förderangelegenheiten und Beratung geschaffen: die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBANK).
Posch erläuterte, dass sie in allen monetären Förderbereichen tätig sei, und zwar von der Beratung über die Begleitung von Maßnahmen bis hin zu ihrer Finanzierung. Die bisher über verschiedene Institutionen verteilten Förderaktivitäten würden durch eine effiziente und kostensparendere Organisationsstruktur abgelöst und der Zugang zu staatlicher Förderung werde erleichtert.
Als gleichberechtigte Geschäftsführer der neuen Wirtschafts- und Infrastrukturbank stellte Wirtschaftsminister Posch heute vor:
Dr. Herbert Hirschler, Dr. Michael Reckhard und Eckhard Hassebrock
Posch zeigte sich sicher, dass mit den nun handelnden Personen die Wirtschafts- und Infrastrukturbank als die universale Förderbank des Landes, Wirtschafts- Wohnraum-, Infrastruktur-, Arbeitsmarkt- und Regionalförderung betreuen und als zentrale Anlaufstelle in allen Fragen der monetären Förderung gebündelte Kompetenz aus einer Hand anbieten wird. "Alle drei Geschäftsführer stehen auf Grund Ihres Erfahrungsschatzes und Ihrer Kompetenz für eine transparente Kommunikation, für die Fähigkeit Förderprogramme und Förderinstrumente effizient zu verbinden und aus europäischen Förderprogrammen die geeigneten Mittel für Hessen zu requirieren", so Posch.
Zu den Geschäftsführern und jeweils zugeordneten Geschäftsfeldern im Einzelnen:
Statement Dr. Herbert Hirschler:
Unsere Aufgabe ist es, die hessische Wirtschaft, die Kommunen und bei zahlreichen Programmen auch Bürgerinnen und Bürger unmittelbar in der monetären Wirtschaftsförderung, dem Wohnungs- und Städtebau sowie der Finanzierung von Infrastruktur zu unterstützen. Daher berät und fördert die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen aus einer Hand und begleitet ihre Kunden umfassend und individuell. Die monetäre Förderung durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen erfolgt in Form von Darlehen, Zuschüssen, Bürgschaften und Beteiligungen. Wir kennen das Land, seine wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse und Zusammenhänge genau und setzen dieses Wissen zur stetigen Verbesserung unserer Produkte ein. Darüber hinaus können wir dieses Wissen in der Beratung hinsichtlich der Gestaltung der hessischen Förderpolitik zum Wohle des Landes einsetzen.
Lebenslauf Dr. Herbert Hirschler:
Geburtsdatum: 15. Juli 1948 in Frankfurt am Main
Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main, Abschluss: Diplom-Volkswirt, Diplom-Handelslehrer
1991 ? 1999: Vizepräsident des Regierungspräsidiums Darmstadt
1999 ? 2004: Staatssekretär im HMWVL
2004 ? 2006: Bereichsleiter der Landestreuhandstelle Hessen
1.1.07 ? 31.8.09: Geschäftsleiter der LTH-Bank für Infrastruktur:
1.9.2009: Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Dr. Hirschler wird für die Geschäftsfelder Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und Landwirtschaftsförderung zuständig sein.
Statement Dr. Michael Reckhard:
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank trägt als die Förderbank des Landes mit zur wirtschaftlichen und strukturellen Entwicklung in Hessen und damit zur Zukunftsfähigkeit Hessens bei. Wir bieten den Kommunen und Landkreisen, den Unternehmen, gemeinnützigen und kulturellen Einrichtungen sowie Privatleuten in Hessen auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Förder- und Finanzierungslösungen aus Fördermitteln von Land, Bund und Europäischer Union in Kombination mit eigenen Produkten an. Hierzu nutzen wir unsere günstigen Möglichkeiten zur Refinanzierung auf den Kapitalmärkten und reichen diese Konditionen an unsere Kunden weiter. Auch unsere Eigenerträge setzen wir für das Fördergeschäft ein.
Lebenslauf Dr. Michael Reckhard:
Geburtsdatum: 9. August 1970 in Bielefeld
Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie an der Philipps- Universität Marburg und an der Universität Bielefeld Abschluss: erstes juristisches Staatsexamen und große juristische Staatsprüfung
01/1997 ? 09/1998: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht der Philipps-Universität Marburg
10/1998 ? 03/2001: Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg
09/2001 ? 01/2003: Vereinte Nationen Investigator in der Investitgations Division des Office of Internal Oversight Services der Vereinten Nationen, N.Y
seit Mai 2003: LTH-Bank für Infrastruktur
seit 01.01.2009: Geschäftsleiter der LTH-Bank für Infrastruktur
01.09.2009: Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Dr. Reckhard wird zuständig sein für die Geschäftsfelder Europäischer Strukturfonds, Treasury, Grundsatzfragen und Finanz ? und Rechnungswesen.
Statement Eckhard Hassebrock:
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank ist integraler Bestandteil der Helaba und das Öffentliche Förder- und Infrastrukturgeschäft ist eine der drei Unternehmenssparten, auf denen das strategische Geschäftsmodell der Helaba basiert. Wir nutzen als Wirtschafts- und Infrastrukturbank die Strukturen in der Gesamtbank, um Optimierungseffekte bei dem Einsatz bankmäßiger Förderinstrumente zu erzielen. Durch die Übertragung von banktechnischem Know-how insbesondere im Bereich neuer Finanzierungstechniken können wir die Innovationsgeschwindigkeit im Bereich der Förderung steigern. Davon wird das Fördergeschäft in Hessen langfristig profitieren.
Lebenslauf Eckhard Hassebrock:
Geburtsdatum: 24. Juli 1963
Ausbildung: Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Osnabrück (1979 ? 1982)
Studium: Fachhochschule der Deutschen Bundesbank in Hachenburg Abschluss: Betriebswirt
1989 ? 1995: Verbandsrevisor bei der Prüfungsstelle des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen
1996 ? 1997: Stellvertretender Leiter Rechnungswesen bei der Caisse des Depots et Consignations GmbH, Frankfurt am Main
1997 ? Ende 2005: verschiedene Tätigkeiten bei der TaunusSparkasse: ab 2001 Stellvertretendes Vorstandsmitglied, ab 1999 Leiter Gesamtbanksteuerung
seit 2006 Vorstandsmitglied der Investitionsbank Hessen
1.1.2009 Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Herr Hassebrock wird zuständig sein für die Geschäftsfelder Wohnungs- und Städtebau, Administration und Risikocontrolling.
Abschließend sagte Posch: " Für Hessen wird die neue Bank für Wirtschaft- und Infrastruktur mit ihren bankmäßigen Standards das am besten geeignete Instrument sein, um die landespolitischen Förderziele zu erreichen".
www.wibank.de
Pressestelle: Wirtschaftsministerium
Pressesprecherin: Ulrike Franz-Stöcker
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Datum: 04.09.2009 - 00:07 Uhr
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