"Risiko Krebs: Chancen auf Heilung durch Früherkennung" - Verbraucherinformation der DKV

"Risiko Krebs: Chancen auf Heilung durch Früherkennung" - Verbraucherinformation der DKV

ID: 1158854

Empfohlene Maßnahmen zur Vorsorge



KrebsfrüherkennungKrebsfrüherkennung

(firmenpresse) - Jedes Jahr erkranken 400.000 Deutsche an Krebs, mehr als 200.000 sterben daran. Trotzdem vernachlässigen viele Deutsche die Vorsorge: Gut ein Viertel der deutschen Frauen ist beispielsweise noch nie zur Brustkrebsfrüherkennung gegangen. Bei den 16- bis 39-Jährigen sind es sogar 45 Prozent. Das ergab eine im Auftrag von ERGO durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos*, befragt wurden 16- bis 70-jährige Frauen und Männer.** Am 4. Februar ist Weltkrebstag - ein Anlass, sich bewusst zu machen, dass eine frühzeitige und passende Vorsorge die Risiken deutlich senken kann. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Trotz aller medizinischen Fortschritte zählt Krebs zu den häufigsten Todesursachen: In Deutschland stirbt inzwischen jeder Vierte an einer bösartigen Tumorerkrankung - Tendenz steigend. "Viele Tumore bleiben lange unbemerkt, weil sie anfangs keine Beschwerden verursachen", weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. "Umso wichtiger ist die richtige Vorsorge: Je früher die Ärzte den Krebs erkennen, umso besser können sie ihn behandeln." Die Früherkennungsuntersuchungen für Haut-, Darm-, Gebärmutterhals-, Brust- und Prostatakrebs gehören zum Standardprogramm aller Krankenkassen. Jedoch nehmen viele Menschen die Risiken auf die leichte Schulter: Die Hälfte der Deutschen ist etwa noch nie bei der Hautkrebsfrüherkennung gewesen. Bei den 16- bis 39-Jährigen sind es sogar 62 Prozent. Die Darmkrebsuntersuchung meidet knapp ein Viertel der 60- bis 70-Jährigen, bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 62 Prozent.** Dabei gehören gerade Haut- und Darmkrebs zu den Krebsarten, bei denen die Chancen auf Genesung im Frühstadium besonders gut stehen, so der DKV Experte: "Wer die empfohlenen Untersuchungstermine auf die lange Bank schiebt, erhöht die Gefahr, dass ein Tumor nicht rechtzeitig erkannt wird."


Darmkrebs lässt sich durch konsequente Vorsorge weitgehend verhindern



Gesetzliche sowie private Krankenkassen bieten ihren Versicherten ein umfangreiches Programm zur Krebsfrüherkennung an. Die Teilnahme ist freiwillig. Welche Untersuchungen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind, hängt vom Alter ab, da die Krebsrisiken mit den Jahren zunehmen: Ab dem 35. Geburtstag zum Beispiel sollte jeder seine Haut alle zwei Jahre vom Dermatologen überprüfen lassen. "Mit der Darmkrebsvorsorge geht es ab 50 los: Einmal im Jahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl", erklärt Dr. Wolfgang Reuter. "Ab 55 empfehlen Ärzte und Kassen eine Darmspiegelung, und zwar regelmäßig alle zehn Jahre." Was viele nicht wissen: Darmkrebs lässt sich so nicht nur frühzeitig erkennen, sondern weitgehend verhindern: Wenn Darmpolypen rechtzeitig entfernt werden, kann aus ihnen kein bösartiger Tumor entstehen. Bei Männern kommt ab 45 die Prostatakrebsvorsorge hinzu: Einmal im Jahr sollte ein Termin beim Urologen im Kalender stehen. Der Arzt tastet dabei die Prostata ab und untersucht die äußeren Genitalien. "Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. 12.000 sterben jedes Jahr daran", so der DKV Experte. Doch auch hier nutzen viele die Angebote nicht: Nur ein Viertel der Männer geht regelmäßig zur Prostatakrebsvorsorge. Bei den 40- bis 59-Jährigen war die Hälfte noch nie dort, bei den 60- bis 70-Jährigen knapp jeder Vierte.**


Ein Drittel aller Frauen geht nicht zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge

Bei den Frauen setzt das Früherkennungsprogramm schon früher ein: Ab 20 Jahren sollten sie jedes Jahr zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge gehen. Dazu gehören das Abtasten der inneren und äußeren Geschlechtsorgane sowie ein Abstrich. Doch fast ein Drittel der Frauen hat noch nie ihren Gebärmutterhals untersuchen lassen. Ab 30 Jahren tastet der Gynäkologe auch die Brust auf Knoten ab. Für Frauen von 50 bis 70 empfiehlt sich alle zwei Jahre eine Mammographie. "Mehr als 75.000 Frauen erkranken jedes Jahr an Brustkrebs", betont Dr. Wolfgang Reuter. "Aber die Diagnose ist kein Todesurteil: Die Heilungschancen liegen bei mehr als 80 Prozent - wenn die Therapie früh genug beginnt." Immerhin fast die Hälfte der Frauen geht mindestens einmal im Jahr zur Brustkrebsvorsorge.**


Regelmäßige Vorsorge kann Leben retten

Zusätzlich bieten die Ärzte Untersuchungen an, die gesetzlich Versicherte selbst bezahlen müssen. So gibt es beispielsweise zur Früherkennung von Prostatakrebs den PSA-Test aus dem Blut. "Ob sich diese Leistungen lohnen, lässt sich nicht pauschal beurteilen. Der Versicherte sollte seinen Arzt bitten, ihm den Nutzen in seinem persönlichen Fall zu erklären", so der Rat des DKV Gesundheitsexperten. Er wird den Patienten auch auf die Risiken und möglichen Folgen einer Untersuchung hinweisen. Wann und in welchem Umfang weitere Maßnahmen zur Früherkennung ratsam sein können, sollten Patienten ebenfalls individuell mit ihrem Arzt klären. Völlig ausschließen lässt sich eine Krebsdiagnose allerdings auch durch Früherkennungsuntersuchungen leider nicht.
*Quelle: Ipsos i:Omnibus
** Die Fragestellung der Umfrage lautete: Gehen Sie üblicherweise zu den Krebsvorsorgeuntersuchungen?
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.162



Kurzfassung:

Krebsvorsorge

Checkliste zur Früherkennung von Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung


- Frauen
/> ab 20 Jahren: jährliche Gebärmutterhalskrebsvorsorge
/> ab 30 Jahren: jährlich Brust auf Knoten abtasten lassen
/> ab 35 Jahren: alle zwei Jahre Überprüfung der Haut beim Dermatologen
/> ab 50 Jahren: jährliche Darmkrebsvorsorge
/> ab 50 bis 70 Jahren: alle zwei Jahre Mammographie

- Männer
/> ab 35 Jahren: alle zwei Jahre Überprüfung der Haut beim Dermatologen
/> ab 45 Jahren: jährliche Prostatakrebsvorsorge
/> ab 50 Jahren: jährliche Darmkrebsvorsorge
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 563



Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die "ERGO Versicherungsgruppe" als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg - vielen Dank!Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über die DKV
Die DKV ist seit über 80 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2013 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,8 Mrd. Euro. Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com



PresseKontakt / Agentur:

HARTZKOM GmbH
Dr. Sabine Gladkov
Anglerstr. 11
80339 München
dkv(at)hartzkom.de
089 998 461-0
http://www.hartzkom.de



drucken  als PDF  Stiftung Menschen für Menschen erhält DZI-Spendensiegel Geballte Ladung Design im Doppelpack
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 12.01.2015 - 13:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1158854
Anzahl Zeichen: 6691

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Sybille Schneider
Stadt:

Düsseldorf


Telefon: 0211 477-5187

Kategorie:

Sonstiges



Diese Pressemitteilung wurde bisher 463 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Risiko Krebs: Chancen auf Heilung durch Früherkennung" - Verbraucherinformation der DKV"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

DKV Deutsche Krankenversicherung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Sonnenbrand - Verbraucherinformation der DKV ...
Sobald die Temperaturen steigen, spielt sich das Leben wieder vermehrt draußen ab. Doch aufgepasst: Bereits leichte Sonneneinstrahlung kann zu einem schmerzhaften Sonnenbrand führen. Der richtige Sonnenschutz verhindert nicht nur unschöne Rötungen, sondern senkt auch das Hautkrebsrisiko und beug

Verbraucherinformation der DKV ...
Rückenschmerzen sind in Deutschland weit verbreitet. Langes Sitzen am Schreibtisch, einseitige Belastungen und zu wenig Bewegung setzen der Wirbelsäule zu und können unter anderem zu einem Bandscheibenvorfall führen. Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV, erklärt Ursachen, Risike

Immunabwehr stärken - Verbraucherinformation der DKV ...
Ob Grippe oder Erkältung: Auch wenn der Winter fast vorbei ist, haben Viren immer noch leichtes Spiel. Deshalb ist es wichtig, das körpereigene Immunsystem zu stärken. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV, weiß, wie das gelingt. Bewegung an der frischen Luft Es muss nicht immer gleich


Weitere Mitteilungen von DKV Deutsche Krankenversicherung


Stiftung Menschen für Menschen erhält DZI-Spendensiegel ...
München, 12. Januar 2015. Auch im Jahr 2015 darf die Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe das DZI-Spendensiegel führen. "Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen uns das Spendensiegel auch für dieses Jahr zuerkann

Alarmsignale für ein Doppelleben - Presseinformation der Detektei Lentz® ...
Spielsucht, Zweitfamilie, Homosexualität - es gibt kaum eine schlimmere Vorstellung als herauszufinden, dass der eigene Partner ein Doppelleben führt. Für die meisten Betroffenen bricht eine Welt zusammen, wenn das Geheimnis auffliegt und sich die gesamte Beziehung als Trugbild entpuppt. Viele fr

NATURSTROM liefert 100 Prozent Ökostrom aus Deutschland ...
Die Kunden erhalten Strom aus mehreren Wasserkraftwerken am Inn und an der Weser sowie zu kleinen Anteilen aus Windenergie. "Rund 26 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland stammen aus Erneuerbaren Energien", erläutert NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel. "Zugleich basiert der wei

Reichlich Volumen trotz kleiner Baumaße: Der Mini-Selbstkipper von Bartels ...
In engen Gängen oder unter großen Maschinen ist der Raum oft knapp. Speziell für diese Einsatzgebiete hat die Karl H. Bartels GmbH einen Selbstkipper mit kleinen Baumaßen und einer tiefgelegten Konstruktion entwickelt, der Platz in der kleinsten Lücke findet. Bei dem in eigener Produktion gefer


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z