Region mit hohem Wohlfühlcharakter
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Regionalmanager der Hochschule Eberswalde erkunden die Region Nordschwarzwald

(PresseBox) - Studierende des Fachbereichs Regionalmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNE) verbrachten auf Einladung der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) mehrere Tage lang in der Region und informierten sich über die vielfältigen Ansätze regionaler und interkommunaler Entwicklungsstrategien in der Region Nordschwarzwald.
Der interdisziplinär ausgerichtete Studiengang Regionalentwicklung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNE), einem idyllischen, vor den Toren Berlins gelegenen Städtchen, ist deutschlandweit eher ein Unikum. Die ostdeutsche Hochschule versteht Regionalmanagement als modernes Instrument zur gezielten Unterstützung von Regionen auf deren Weg zu einer möglichst eigenständigen Entwicklung. Zentrale Aufgaben der Studierenden der HNE als zukünftige Regionalmanager sollen deshalb die Initiierung, Planung, Umsetzung und fachliche Begleitung von regionalen Entwicklungsprozessen sein.
Steffen Schoch, Geschäftsführer der WFG, verfolgt mit der Exkursion der Studierenden aus Brandenburg in den Nordschwarzwald gleich mehrere Ziele: "Einerseits sollen Studentinnen und Studenten an unseren umfangreichen Erfahrungen im Bereich Regionalmanagement partizipieren und für uns ist es immer überaus spannend zu erfahren, wie Prozesse hier bei uns hier im Südwesten aus der Ferne wahrgenommen und auch bewertet werden", erklärte Schoch. Vor diesem gesamtregionalen Hintergrund bot sich der Nationalpark Schwarzwald, in seiner Eigenschaft als infrastrukturelle Mammutaufgabe mit immenser Strahlkraft, als geeignetes Studien- und Demonstrationsobjekt an.
Regionalmanager bewegen sich naturgemäß an den Schnittstellen der Bereiche Wirtschaft, Tourismus, Naturschutz und Öffentliche Verwaltung. Entsprechend vielseitig und informativ war das Exkursionsprogramm für die Studierenden aus Ostdeutschland von WFG-Projektleiter Holger Rothfuß auch konzipiert. Auf der Besuchsagenda standen neben Institutionen wie dem Nationalpark Schwarzwald und dem Naturpark Mitte/Nord auch die Tourismusakademie der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, die Stadtwerke Freudenstadt, der Regionalverband Nordschwarzwald sowie die Sparkasse Pforzheim Calw als Kreditinstitut mit explizit nachhaltiger Ausrichtung.
Eine ganzheitliche Annäherung an das Thema Nationalpark beinhaltete selbst eine literarische Komponente: Als "kriminellster Förster" Deutschlands beleuchtete Krimi-Autor Bernd Leix den regionalen Dissens mit all seinen Auswüchsen im Schalander der Alpirsbacher Klosterbrauerei. Der anspruchsvolle Programm-Mix kam bei den Studenten gut an. Obwohl bei der Bekanntheitsgrad der Region bei den Studierenden vor der Exkursion noch sehr gering war, würden diese ihren Kommilitonen eine Reise, ein Praktikum oder gar einen Job in der Region wärmstens empfehlen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Brandenburger Studierenden von der Leistungsfähigkeit der Region Nordschwarzwald, die neben wirtschaftlicher Prosperität in den Augen der jungen Frauen und Männer auch einen extrem hohen Wohlfühlfaktor und "ziemlich viele netten Leute" bieten würde.
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Datum: 13.01.2015 - 13:31 Uhr
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