Aufprall mit bis zu 100 km/h
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Caparol lässt während der BAU 2015 Hagelkörner auf Fassaden schießen und demonstriert damit die Sicherheit seiner Carbon-Produkte

(PresseBox) - Wenn es hagelt, bietet ein Haus seinen Bewohnern Schutz. Doch wer schützt das Haus? Der Einschlag von Hagelkörnern kann gravierende Schäden hinterlassen ? gerade an der Fassade. Den Ernstfall simuliert Caparol auf der BAU 2015: Mit einer Hagelschussmaschine werden Eiskugeln auf bis zu 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt und auf Fassadendämmungen gefeuert. Wo der Aufprall konventionelle Produkte zerstört, bieten carbonverstärkte Oberflächen höchste Sicherheit.
Für die Demonstration arbeitet Caparol mit dem österreichischen Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung (IBS) zusammen. Die Experten aus Linz prüfen und zertifizieren Bauteile beispielsweise auf die Widerstandsfähigkeit bei Hagel. Dafür hat das IBS eine eigene Maschine entwickelt: Für den Testaufbau in München schießt sie Eiskugeln mit einem Durchmesser von 40 Millimetern ab, die ungebremst auf ein Hindernis treffen. Die mit Druckluft betriebene Vorrichtung beschleunigt die Kugeln auf eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h, mit der sie im 45-Grad-Winkel in ihrem Ziel einschlagen. So stellen die Tester vom 19. bis zum 24. Januar 2015 realistisch die Belastungen nach, denen ein Haus bei einem echten Hagelschauer ausgesetzt ist.
Hightech gegen Hagel
Auf dem Messestand sind das Ziel der Projektile zwei nebeneinander platzierte Dämmsysteme ? ein konventionelles sowie eines mit Carbon-Verstärkung. Der Hightech-Werkstoff ist leicht, elastisch und dabei extrem robust. Im Motorsport und in der Luftfahrt wird er deshalb schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Bei Caparol befinden sich die Carbonfasern in der Spachtelmasse, die bei der Verarbeitung als Armierung auf die Dämmstoffoberfläche aufgetragen wird. Der Carbon-Anteil macht die Oberfläche dehnbar und schützt die Wärmedämmung so langfristig vor äußeren Einflüssen.
Der Hagelschuss-Test demonstriert eindrucksvoll den Unterschied, den Carbon im Fall eines Unwetters gegenüber einer konventionellen Beschichtung macht: Während der Putz beim ersten Versuch abplatzt, der Hagel das darunterliegende Dämmmaterial freilegt und beschädigt, federt die carbonverstärkte Fassade den Aufprall folgenlos ab. Mit diesem Ergebnis hat Caparol als erster Hersteller für seine Produkte die höchste Hagelwiderstandsklasse (HW 5) am Schweizer Prüf- und Forschungsinstitut Empa erreicht.
Hagel-Probe für Carbon-Fassaden an allen Messetagen
Demonstrationen mit der rund 170 Zentimeter großen Hagelschuss-Maschine, die erstmals während einer deutschen Messe zum Einsatz kommt, werden mehrmals an allen sechs Messetagen am Stand A6.421 durchgeführt.
Weitere Informationen zu Dämmlösungen für Dach, Kellerdecke, Innenraum oder Fassade gibt es im Internet auf www.caparol-daemmung.de. Dort finden interessierte Hausbesitzer auch eine Hotline für weitere Beratung, eine Suchmaschine für den nächsten Fachhandwerker vor Ort und eine Auskunft zu Fördermitteln für energetische Sanierungen.
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Datum: 19.01.2015 - 09:15 Uhr
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