Trendmonitor 2015: Deutsche sehen Energiewende in Gefahr
ID: 1161640
durch den schleppenden Ausbau der "Strom-Autobahnen" in Gefahr.
Gleichzeitig fordert die Mehrheit der privaten Haushalte, die Nutzung
von grünem Strom zu forcieren. Als ein Hauptproblem sehen die meisten
Befragten (91 Prozent) die unzureichenden Speichermöglichkeiten für
Wind- und Sonnenstrom und fordern hier neue Kapazitäten. Das ist das
Ergebnis des STIEBEL ELTRON Energie-Trendmonitors 2015. 2.000
Bundesbürger wurden bevölkerungsrepräsentativ befragt.
Trotz des immer wieder aufflammenden Streits über die Stromtrassen
- zuletzt Anfang Januar zwischen Bundeswirtschaftsminister Sigmar
Gabriel (SPD) und dem bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer
(CSU) - ist in der Bevölkerung die Akzeptanz für die Energiewende
ungebrochen. 88 Prozent sind mit den Zielen einverstanden. "Knapp
zwei Drittel der Bundesbürger wünschen sich sogar, dass die
Energiewende hierzulande noch beschleunigt wird", sagt Rudolf
Sonnemann, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers
Stiebel Eltron. 84 Prozent der Deutschen fordern zudem, den
Überschuss an grünem Strom aus Wind- und Sonnenenergie für das Heizen
nutzbar zu machen.
Ob wegen der Ungewissheit über künftige Stromtrassen oder auch nur
um Geld zu sparen: Gut zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) wollen
so viel Strom und Wärme wie möglich für ihren privaten Haushalt
selber vor Ort erzeugen. "Bei Wohnungs- und Haueigentümern sind es
sogar 74 Prozent", berichtet Sonnemann. Aber auch die Mehrheit der
Mieter wünscht sich, selbst produzierten Ökostrom für Licht,
Warmwasser oder Heizung zu nutzen. Und: Die überwiegende Mehrheit der
Mieter möchte künftig mitbestimmen können, welche Energie im Haus
verwendet wird.
"Die noch kaum in der Praxis umgesetzte Idee, dass Wohnkomplexe -
auch mit Hilfe großer Wohnungsbaugesellschaften - ihren grünen Strom
selber erzeugen, fasziniert die Deutschen", sagt Sonnemann. Laut
Energie-Trendmonitor sind 86 Prozent der Befragten von dieser
Vorstellung begeistert - bei den Mietern 88 Prozent. "Die
Eigenstromvermarktung mit Photovolaik- und Solarthermieanlagen oder
Blockheizkraftwerken könnte in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur
Energiewende leisten", sagt Sonnemann. Dies hat für
Wohnungsunternehmen und Mieter einen echten Mehrwert: Der im Gebäude
produzierte Strom wird zukünftig auch direkt an die Mieter geliefert.
Über Stiebel Eltron
Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von
rund 460 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 3.000
Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der
Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.
Das Familienunternehmen wird seit seiner Gründung von der Vision
angetrieben, Geräte für mehr Energieeffizienz, Komfort und
Zuverlässigkeit zu produzieren und liegt mit dieser Philosophie mehr
denn je im Trend. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der
größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und zum Weltmarktführer bei
Durchlauferhitzern. Als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien
startete Stiebel Eltron bereits in den 70er Jahren mit der Fertigung
von Wärmepumpen und Solarkollektoren. Als erfolgreicher
Systemanbieter Im Bereich Erneuerbare Energien gehören auch
Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Programm. Stiebel Eltron
produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in
Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China,
Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).
Pressekontakt:
Thöring Heer & Partner
corpNEWSmedia
Carsten Heer
Tel.: +49 (0) 40 207 69 69 8-1
Mail: carsten.heer@corpnewsmedia.de
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Datum: 19.01.2015 - 10:49 Uhr
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