Baukosten: Meist höher als gedacht / Interhyp-Umfrage zeigt, dass Bauzeit und -kosten oft unterschätzt werden / Finanzieller und zeitlicher Puffer sowie realistische Kostenschätzung essentiell
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Bauherren, wenn man sie nach der Einhaltung von Baukosten und Bauzeit
befragt. Bei einer aktuellen Umfrage von Interhyp gaben 72 Prozent
der Häuslebauer an, dass die Kosten ihres Bauvorhabens höher
ausfielen als ursprünglich geplant, meist um bis zu 10 Prozent der
Planungssumme. Knapp ein Drittel der Befragten verzeichnete
Mehrkosten zwischen 10 und 30 Prozent, vereinzelt lagen die Baukosten
noch höher (4 Prozent). Die angedachte Bauzeit wurde in der Hälfte
der Fälle eingehalten. Bei 35 Prozent der Projekte indes verzögerte
sich die Bauzeit um bis zu sechs Monate, in 11 Prozent der Fälle um
mehr als ein halbes Jahr, selten um mehr als ein Jahr (5 Prozent).
Für die Umfrage hat Interhyp, Deutschlands größter Vermittler von
privaten Baufinanzierungen, 590 Hausbesitzer befragt, die in den
Jahren 2008 bis 2014 gebaut hatten.
Die Ursachen für die Mehrkosten beim Bau waren vielfältig: Am
häufigsten begründeten die Bauherren den Extraaufwand mit
zusätzlichen Bauleistungen und Sonderwünschen (35 Prozent). Oft
fielen die Kosten für den Hausanschluss (15 Prozent) oder die
Erschließung des Grundstücks (10 Prozent) höher aus als gedacht.
Gründe für Bauverzögerungen waren oft mangelnde Organisation und
Koordination (28 Prozent), aber auch schlechtes Wetter (16 Prozent)
und Probleme bei der Baugenehmigung.
"Um keine bösen Überraschungen zu erleben, ist es wichtig,
Mehrkosten und mögliche Bauverzögerungen schon bei der
Finanzierungsplanung zu berücksichtigen", erklärt Michiel Goris,
Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Er empfiehlt, Baukosten eher
großzügig, also mit einem Polster von rund zehn Prozent, einzuplanen.
Sein Tipp: "Viele Banken bieten schließlich die Möglichkeit, einen
Teil des Darlehens gegen Ende der Bauphase zu stornieren." Neben dem
finanziellen Spielraum empfiehlt es sich, auch einen zeitlichen
Puffer innerhalb der Finanzierung für den Fall von Bauverzögerungen
einzubauen. Dies gelingt, indem man einen Bankpartner wählt, der über
einen möglichst langen Zeitraum keine Zinsen für die Bereitstellung
des Darlehens verlangt.
Zudem ist es ratsam, im Vorfeld alle anfallenden Kosten gründlich
einzuplanen: z.B. Nebenkosten wie die Grunderwerbsteuer, aber auch
Erschließungskosten, Hausanschlüsse oder mögliche Sonderwünsche, etwa
bei den Außenanlagen. "Zum Teil überschätzen Bauherren auch die
möglichen Eigenleistungen und die Zeit, die sie dafür benötigen. Hier
sollte man realistisch und nicht zu optimistisch kalkulieren", weiß
Goris.
Interhyp hat die Ergebnisse der Umfrage in einer Grafik unter
http://bitly.com/16L7IpI zusammengefasst. Pressevertreter können
diese im jpeg-Format downloaden.
Über die Interhyp Gruppe
Die Unternehmen der Interhyp Gruppe mit den Marken Interhyp, die
sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, haben 2013 ein
Baufinanzierungsvolumen von 8,9 Milliarden Euro erfolgreich bei ihren
rund 400 Bankpartnern platziert. Damit ist die Interhyp Gruppe der
größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Die
Interhyp Gruppe beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist an
derzeit 76 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner
präsent.
Pressekontakt:
Heidi Müller, Leiterin Public Relations, Telefon (089) 20 30 7 - 13
05, E-Mail: heidi.mueller@interhyp.de; www.interhyp.de
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Datum: 06.02.2015 - 10:15 Uhr
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Bau & Immobilien
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