Die disruptive Kraft des Mobile Banking - Factbook 2015 gibt erstmals fundierten Marktüberblick
ID: 1175215
Bankenwirtschaft in die Bredouille. Immer häufiger wickeln Kunden
ihre Finanzgeschäfte und Einkäufe per Internet via Tablet oder
Smartphone ab. Die neuartigen Dienstleistungen werden oftmals jedoch
nicht von Banken angeboten. Überwiegend sind es branchenfremde
Unternehmen, Fintechs und Non-Bank-Start-ups, die den digitalen Markt
mit innovativen Angeboten besetzen und den Geldhäusern damit das
Wasser abgraben. Das geht aus dem Factbook 2015 hervor, das soeben im
Bank-Verlag erschienen ist. Die Autoren Stephan Paxmann und Stefan
Roßbach geben darin erstmals einen konsolidierten Überblick über den
sich rasant bewegenden Markt im Mobile und Digital Banking.
Von Apple Pay über Seedmatch bis hin zu iOutBank und Smava -
vorgestellt werden rund 200 relevante Geschäftsmodelle, die in den
Bereichen "Bezahlen", "Verwalten", "Anlegen" und "Investieren" für
neue Konkurrenz sorgen. Die Experten des TME Instituts für Vertrieb
und Transformationsmanagement e. V. haben die Newcomer vor allem in
Hinblick auf ihren Mehrwert für den Kunden unter die Lupe genommen.
"Dieser Mehrwert ist im Mobile Banking wettbewerbsentscheidend", sagt
Stephan Paxmann, erster Vorsitzender des TME Instituts. Die Banken
und ihre Angebote seien im Zuge von Selbstbedienung und Bankautomaten
anonym und austauschbar geworden. "Ein echter USP lässt sich nur mehr
über die Client-Centricity erreichen, den gänzlichen Fokus auf die
Bedürfnisse des Kunden ", so der Finanzexperte.
Das Factbook 2015 zeigt: Es sind vor allem Nicht-Banken, die
diesen Wettbewerbsvorsprung für sich nutzen, sei es im Bezahlverkehr,
im Investmentbereich oder im Kreditgeschäft. "Banken verschenken
damit wertvolles Potenzial", ist Stefan Roßbach überzeugt. Seine
Empfehlung an die Kreditinstitute: sich im Mobile Banking neu zu
positionieren oder den Weg "Coopetion" zu wählen. Was bedeutet,
strategische Allianzen mit der Konkurrenz einzugehen und die
innovativen Ideen der Fintechs ins eigene Geschäftsmodell zu
integrieren. "Denn eines ist sicher", so Roßbach, "das digitale
Geschäft bringt eine disruptive Kraft mit sich, die den Markt
nachhaltig verändern wird. Darüber ist man sich im gesamten
Banking-Sektor einig."
Die Pressemappe zum Factbook 2015 inklusive Bildmaterial in
Druckauflösung findet sich http://ots.de/VLsBo. Die Autoren stehen
für Interviews gerne zur Verfügung.
Pressekontakt:
Bianka Wurstbauer
Fröhlich PR GmbH
Tel.: +49 (0)921 75935-58
E-Mail: b.wurstbauer@froehlich-pr.de
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Datum: 19.02.2015 - 11:57 Uhr
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Bad Soden im Taunus
Kategorie:
Finanzdienstleistung
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