Ein meteorologischer Rückblick auf den Winter 2014/15
Berlin, 24.02.2015. Am Sonntag, den 1. März 2015 beginnt der meteorologische Frühling. Die Meteorologen von MeteoGroup ziehen folgende Bilanz für den Winter 2014/15: Geprägt von kälteren und wärmeren Abschnitten fällt auch dieser Winter wieder „zu milde“ aus. Nachdem der Dezember mild und trocken startete, wechselte sich im Januar und Februar teilweise kühles, mit auch mildem und freundlichem Wetter ab. Mit einem erneuten Wintereinbruch im März ist vorerst nicht zu rechnen.
Mit dem Winter 2014/15 reiht sich schon wieder der nächste "zu milde" Winter in die Statistik ein. Bis Weihnachten fand in Deutschland gar kein Winter statt. Die Temperaturen waren zu hoch und Schnee fiel auch nicht. Am zweiten Weihnachtsfeiertag brachte dann das Schneetief "Hiltrud" die Wetterwende und von Südwesten her einen massiven Wintereinbruch. So konnte man nach den Feiertagen oft eine Winterlandschaft genießen. Besonders im Alpenvorland fielen verbreitet über 20 cm Neuschnee. In den Alpen waren es sogar über 50 cm. Zum Jahreswechsel gingen dann auch die Temperaturen deutlich zurück. Zwar waren die Monate November und Dezember im Mittel 2 bis 2,5 Grad zu mild, dennoch wurde die kälteste Nacht des Winters am 29. Dezember 2014 erreicht. Am Morgen zeigte das Thermometer bis auf die Küstenregionen verbreitet Frost an. Im Süden sanken die Tiefstwerte unter -20 Grad. Im Norden war es nicht ganz so kalt. Dort wurde Anfang Februar die kälteste Nacht registriert. Am Morgen des 6. Februar 2015 war es in Barth an der Ostsee -14 Grad klirrend kalt.
Januar erst stürmisch und bis 21 Grad, danach winterlich
Gleich zu Jahresbeginn war der Wintereinbruch wieder zu Ende. Die Orkantiefs ELON und FELIX brachten nicht nur ordentlich Wind und erste Pollen, sondern auch überdurchschnittliche Temperaturen nach Deutschland. An der Wetterstation Piding wurde mit 21 Grad am 10. Januar 2015 ein neuer Januarrekord aufgestellt. In der zweiten Januarhälfte stellte sich die Wetterlage dann wieder auf Winter um. Vor allem die Berge bekamen ordentlich Neuschnee. Es war dort auch kalt genug, so dass die Wintersportbedingungen richtig gut waren bzw. noch sind. Auch im Flachland brachte das nasskalte Wetter für ein bis zwei Wochen einen Hauch von Winter. Mit dem Schnee gingen die Temperaturen zurück. Vor allem nachts wurde es verbreitet frostig. Tagsüber gab es häufig winterliche Straßenverhältnisse.
Generell fiel der Januar 2015 jedoch 2,6 Grad zu mild aus. Es fiel reichlich Niederschlag. So wurde besonders der Norden häufig von Atlantischen Tiefdruckgebieten mit Regen versorgt. Dort fielen lokal über 200 l/qm.
Februar durchschnittlich kalt, aber zu trocken und zu trübe
Kurz vor Monatsende lässt sich schon gut erkennen, dass der Februar von den Temperaturen eher durchschnittlich ist. Was Niederschlag und Sonnenscheindauer anbetrifft, hätte es durchaus etwas mehr sein können. Vor allem die erste Monatshälfte zeigte sich fast in ganz Deutschland sehr winterlich mit zu tiefen Temperaturen. Dies wurde vor allem nachts und in den südlichen Mittelgebirgen und Alpen auch mit reichlich Schnee deutlich. Im Schwarzwald betrug die Schneehöhe zeitweise über 1 Meter. In den Hochwintermonaten Januar und Februar stellte sich dann öfter eine stabile Hochdruckwetterlage ein. Das war dann in der zweiten Februarwoche mit Hoch GABRIELA genau der Fall. Hochdruckwetter im Winter heißt leider nicht nur eitel Sonnenschein, sondern oft Nebel und Hochnebel. Auf den Bergen dagegen strahlte die Sonne um die Wette - eine typische Inversionswetterlage stellte sich ein. Dies spiegelt sich in den unterschiedlichen Sonnenscheinbilanzen wider. Während man auf dem Fichtelberg über 110 Prozent Sonne (im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt) genießen durfte, waren es in Würzburg weniger als die Hälfte. Mitte des Monats ging dem Winter die Puste aus. Zum Karneval stiegen die Temperaturen wieder deutlich ins Plus. Am 20. Februar 2015 wurden am Oberrhein wieder vorfrühlingshafte 15 Grad gemessen.
Zum Monatswechsel stellt sich wieder etwas kälteres Wetter ein. Auch Flocken bis ins Flachland sind dann möglich. Ein erneuter Wintereinbruch, wie im März 2013, ist eher ausgeschlossen.
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