Wie Sebastian Edathy einen "Zeit"-Reporter einschüchtern wollte
ID: 1179209
versucht, einen "Zeit"-Reporter einzuschüchtern. Das meldet der
Branchendienst Newsroom.de.
Bei dem Journalisten handelt es sich um den
"Zeit"-Investigativ-Reporter Christian Fuchs, dessen Porträt über
Sebastian Edathy am Donnerstag in der Wochenzeitung erschien.
"Sebastian Edathy wirft mir "Ausforschung" vor, seine Fans
diffamieren mich darauf hin als "Schande", "Schweinejournalismus" und
"Arschloch"", so Christian Fuchs gegenüber Newsroom.de. Sein Vergehen
ist rein journalistischer Natur: "Ich sehe die grundlegende Aufgabe
der Presse darin, unabhängig zu recherchieren und Fragen zu stellen.
Nachdem Sebastian Edathy unsere Interviewanfrage abgelehnt hatte,
blieb uns nichts anderes übrig, als mit engen Vertrauten aus seinem
Umfeld zu sprechen", so Christian Fuchs.
Irritiert über das Vorgehen von Sebastian Edathy zeigt sich die
"Zeit"-Spitze. "Das Investigativ-Ressort hat die Äußerungen Edathys
mit Verwunderung zur Kenntnis genommen", erklärt die
"Zeit"-Chefredaktion auf Anfrage von Newsroom.de. Öffentliche verbale
Diskreditierungen seien aber grundsätzlich selten, heißt es bei der
"Zeit", würden allerdings "in der Regel nicht kommentiert."
Lesen Sie den kompletten Fall auf Newsroom.de, dem Branchendienst
für Journalisten und Medienmacher: http://nsrm.de/-/2da
Pressekontakt:
Bülend Ürük
Chefredakteur
Tel. 0049-15147155124
Twitter: www.twitter.com/buelend
chefredaktion@newsroom.de
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Datum: 27.02.2015 - 15:55 Uhr
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