Grimme-Preis: WDR-Journalistin Ina Ruck erhält "Besondere Ehrung" - "Welterklärerin im besten Sinn"
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herausragenden Leistungen als ARD-Auslandskorrespondentin mit der
"Besonderen Ehrung" des Deutschen Volkshochschulverbands (DVV) beim
51. Grimme-Preis ausgezeichnet.
"Auslandsberichterstattung erfordert einen hohen persönlichen
Einsatz, Kenntnisse der Länder und Menschen sowie Professionalität.
Ina Ruck zeichnet eine außerordentlich sachliche und kenntnisreiche
Berichterstattung vor allem auch im Zusammenhang mit dem
Russland-Ukraine-Konflikt aus. Dabei ist ihre profunde und
weitsichtige journalistische Arbeit über die Einordnung der
europäischen und amerikanischen Dimensionen des Konfliktes besonders
hervorzuheben", so die Begründung des DVV.
Ina Ruck: "Ich freue mich sehr über diese besondere Ehrung! Die
Auslandsberichterstattung ist, aller Kritik zum Trotz, einer der
größten Vorzüge unseres öffentlich-rechtlichen Systems. Kaum ein
anderes Land leistet sich Ähnliches - auch nicht Russland oder die
USA. Wer länger in einem der beiden Länder lebt, weiß wovon ich rede
- Information über andere Teile der Welt findet dort nur sehr
eingeschränkt statt. Ich sehe die Auszeichnung als eine große
Anerkennung, die ich stellvertretend auch für die vielen anderen
Kolleginnen und Kollegen, die aus Russland und der Ukraine berichten,
entgegen nehmen darf." Bei der Entscheidung habe sich der DVV auch
von der Aktualität leiten lassen. Die Gegenwart sei von aktuellen
Krisen geprägt und die Konfliktlagen extrem unübersichtlich.
Unabhängige Journalistinnen und Journalisten könnten in dieser
Situation "Welterklärer im besten Sinn" sein.
Ina Ruck, 1962 in Unna geboren, studierte in Münster, Wien und
Oxford Slawistik, Politikwissenschaft und Publizistik. Bereits
während ihres Volontariates beim NDR arbeitete sie im ARD-Studio
Moskau mit dem damaligen Studioleiter Gerd Ruge, wo sie den
August-Putsch miterlebte. 1992 wechselte Ina Ruck zum Westdeutschen
Rundfunk und berichtete für das ARD-Morgenmagazin u. a. aus Moskau.
Von 1995 bis 2000 war sie ARD-Korrespondentin im Studio Moskau.
Anschließend arbeitete sie als Redakteurin und Reporterin in der
WDR-Programmgruppe Politik und Zeitgeschehen mit
Korrespondentenvertretungen in den ARD-Studios Moskau und Washington.
Danach ging Ruck von 2005 bis 2007 erneut nach Moskau. Nach einer
Zwischenstation im ARD-Studio Washington als Korrespondentin für das
ARD-Morgenmagazin kehrte sie im November 2008 als Leiterin ins
ARD-Studio Moskau zurück, wo sie bis zum April 2014 arbeitete.
Aktuell produziert Ina Ruck eine zweiteilige Reisereportage
"Abenteuer Mongolei", die an Karfreitag, 3. April 2015, und
Ostersonntag, 5. April 2015, jeweils 19.15 - 20.00 Uhr im Ersten zu
sehen sein wird.
Pressekontakt:
WDR Presse und Information
Kristina Bausch
Tel. 0221 220 7118
kristina.bausch@wdr.de
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Datum: 04.03.2015 - 12:35 Uhr
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