Müller-Schwefe bleibt Präsident der DGS / Mitglieder sprechen dem Vorstand ihr Vertrauen aus
ID: 1182210
Palliativtages 2015 wurden jetzt der Präsident Dr. Gerhard H. H.
Müller-Schwefe und auch der gesamte Vorstand der Deutschen
Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) mit überwältigender
Mehrheit im Amt bestätigt. Das sechsköpfige Team versprach, weiterhin
mit allen Kräften daran zu arbeiten, die unzureichende Versorgung der
rund 23 Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland
zu verbessern.
Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Leiter des Schmerz- und
Palliativzentrums Göppingen und seit 1997 Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V., wurde im Rahmen des Deutschen
Schmerz- und Palliativtages 2015 für drei weitere Jahre im Amt
bestätigt. Auch der Vorstand mit den Vizepräsidenten Dr. Silvia
Maurer, PD Dr. Michael Überall, Dr. Oliver Emrich, Dr. Johannes
Horlemann und Klaus Längler wurde für drei Jahre wiedergewählt.
Damit erhielt der Vorstand den Auftrag, die Ziele der DGS weiter
zu verfolgen:
- primärer Ansprechpartner zu allen Fragen der Versorgung von
Patienten mit Schmerzen zu sein
- eine flächendeckende Versorgung von Patienten mit Schmerzen zu
erreichen
- den mündigen Patienten in alle Entscheidungen zum Umgang mit
seinen Schmerzen einzubeziehen
- die Prävention der Schmerz-Chronifizierung zu fördern
- als Interessensvertretung aller entsprechend aktiven Fachgruppen
aufzutreten
- Partner der Palliativmedizin zu sein.
Um diese Ziele zu erreichen, hat die DGS bereits in den
vergangenen Jahren mit der "Schmerzoffensive Deutschland" zahlreiche
Projekte angestoßen, die insgesamt zu einer besseren Versorgung von
Schmerzpatienten in Deutschland beitragen sollen, darunter Campus
Schmerzmedizin für die Aus- und Weiterbildung von Studenten, Ärzten,
Apothekern, Physiotherapeuten und Assistenzberufen wie auch das DGS
PraxisRegister Schmerz sowie das Engagement für eine Bedarfsplanung
und für die Einführung des Facharztes für Schmerzmedizin. Für diese
Ziele arbeitet die DGS in Kooperation mit verschiedenen
Fachgesellschaften und nicht zuletzt gemeinsam mit der
Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL).
Praxisnah und aktuell - der Deutsche Schmerz- und Palliativtag
Der jährlich stattfindende Deutsche Schmerz- und Palliativtag ist
mit durchschnittlich 2.500 Teilnehmern der größte deutsche
Schmerzkongress. Er zeichnet sich durch die Vermittlung besonders
praxisnaher und alltagstauglicher schmerzmedizinischer Inhalte aus -
am Patienten orientiert und direkt aus der Forschung in der täglichen
Arbeit anwendbar. Der Kongress dauert noch bis zum 07. März.
Mitveranstalter sind die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga
e.V., die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre
Palliativversorgung und das Institut für Qualitätssicherung in
Schmerztherapie und Palliativmedizin.
Weitere Informationen unter www.schmerz-und-palliativtag.de
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Datum: 05.03.2015 - 16:51 Uhr
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