HAUSTEIN: Arbeitsplätze schaffen, Armut bekämpfen
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HAUSTEIN: Arbeitsplätze schaffen, Armut bekämpfen
Die Untersuchungen zeigen, dass der Rückgang der Armutsgefährdung parallel zum Rückgang der Arbeitslosigkeit verlief. Demnach lag der Anteil der Menschen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens erzielen und von Armut gefährdet sind, 2005 bei 18 Prozent. Das war zu der Zeit, in der Deutschland die höchste Arbeitslosigkeit aufwies. Im Jahr 2006 ging die Armutsgefährdung auf 17 Prozent zurück.
Das Ifo- Institut hat Recht, wenn es feststellt, dass damit all jene widerlegt sind, die behaupten, der Rückgang der Arbeitslosigkeit seit 2005 sei durch Sozialabbau erkauft worden.
Das Gegenteil ist richtig: Arbeit ist das beste Mittel, um Armut und Armutsgefährdung zu bekämpfen. Das Sozialste ist und bleibt der Arbeitsplatz.
Es ist das Versäumnis der Regierung, in den letzten Jahren nichts zu Investitionen in Arbeitsplätze, einer Steigerung der Beschäftigung in Deutschland und damit zur Senkung der Armutsgefährdung beigetragen zu haben. Es wird auf die nächste Regierung ankommen, die Armutsgefährdung zu bekämpfen.
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Datum: 14.09.2009 - 20:18 Uhr
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