DRIVE-E-Akademie 2015: 53 Studierende, sechs Tage, 100 Prozent Elektromobilität

(PresseBox) - Zurück zu den Anfängen hieß es bei der diesjährigen Auflage des DRIVE-E-Programms: Im ersten Veranstaltungsjahr 2010 hatte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam initiierte studentische Nachwuchsprogramm zur Elektromobilität in Erlangen seinen Ausgang genommen - dieses Jahr kehrte es zurück. Vom 8. bis 13. März 2015 beschäftigten sich 50 von einer Jury ausgewählte Studierende sowie die diesjährigen DRIVE-E-Studienpreisträger bei der DRIVE-E-Akademie am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB wieder mit Theorie und Praxis der Elektromobilität.
Exkursionen zu Industrieunternehmen
Nach einem ersten gemeinsamen Abendessen der Akademieteilnehmer am Sonntag startete der wissenschaftliche Nachwuchs in eine Woche voller Elektromobilität: Neben Vorträgen von Experten aus Forschung und Industrie wie Dr. Stefan Riederer von BMW standen wieder Exkursionen zu namhaften Unternehmen sowie Probefahrten mit Elektrofahrzeugen auf dem Programm. "Einer der Höhepunkte der Woche war die Exkursion zu Schaeffler nach Herzogenaurach am Dienstag. Die Vorträge, aber vor allem auch die Führung mit anschließender Werksbesichtigung waren sehr interessant", so Niklas Karrasch, Student der Elektrotechnik an der Fachhochschule Südwestfalen Soest und Teilnehmer der DRIVE-E-Akademie 2015. Der Mittwoch begann mit einem Besuch bei ABL Sursum in Lauf an der Pegnitz, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neueste Technik für Ladestationen unter die Lupe nahmen und die Gelegenheit hatten, mit Entwicklungsleitern des traditionsreichen Familienunternehmens und dem Geschäftsführer Dr. Stefan Schlutius intensiv zu diskutieren. Einen Einblick in die Praxis der ganz anderen Art gewährte DRIVE-E-Alumnus Christian Appel von der Bosch Engineering GmbH: Er präsentierte anhand eines Aston Martin DB9, wie Premium-Sportwagen elektrifiziert werden können. Der Tag schloss mit der Möglichkeit zum Austausch mit Experten der Bosch-Gruppe sowie von ZF Friedrichshafen bei einem gemeinsamen Abendessen.
Engagierte Teilnehmer bei den Podiumsdiskussionen
Bereits um 7 Uhr morgens ging es am Donnerstag für die Studierenden los: Eine Fahrt nach Ingolstadt zur Audi AG stand auf dem Programm. Neben Fachvorträgen begeisterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insbesondere die Podiumsdiskussion mit zwei Elektromobilitätsexperten des Unternehmens, Dr. Christian Allmann und Martin Schüssler. Beim Werksrundgang gab Audi zudem einen Einblick in die Fertigung des Plug-in-Hybridmodells A3 e-tron. Am Abend fand im Museum Industriekultur in Nürnberg die Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise 2015 statt. Höhepunkte des Abends waren neben der Preisübergabe die Festrede von Prof. Dr. Peter Gutzmer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG, zum Thema Mobilität der Zukunft sowie die Podiumsdiskussion, bei der neben Prof. Dr. Gutzmer auch die Laudatoren Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Alexander Verl, Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft, für Fragen der Akademieteilnehmer zur Verfügung standen. "Die engagierte Auseinandersetzung der Studentinnen und Studenten mit der Elektromobilität hat uns sehr beeindruckt. Das Thema stößt beim Nachwuchs auf großes Interesse - ganz im Sinne des DRIVE-E-Programms, Studierende als Fachkräfte von morgen für die Elektromobilität zu begeistern und die relevanten Akteure zu vernetzen", so Alexander Verl.
Die Studienpreisträger im Mittelpunkt
Wofür sie ausgezeichnet worden waren, erklärten die Studienpreisträger am letzten Tag der Akademie: Sie stellten ihre prämierten Arbeiten vor und standen den Teilnehmern im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Mit weiteren Fachvorträgen, einem Rückblick der Akademieteilnehmer auf die Woche und dem traditionellen Abschlussvortrag des Schweizer Solarpioniers Louis Palmer endete die diesjährige Auflage des DRIVE-E-Programms.
Detaillierte Berichte von Teilnehmern der diesjährigen Akademie finden Sie unter https://www.staufenbiel.de/ingenieure/schwerpunkt-automotive/karrieresprungbrett-e-mobilitaet/drive-e-akademie.html, weitere Texte zu den Tagen unter www.emobilitaetonline.de/magazin/drive-e-2015.
Informationen zu den Studienpreispreisgewinnern und ihren Arbeiten gibt es unter www.drive-e.org/studienpreis
Über das DRIVE-E-Programm
DRIVE?E wurde 2009 vom BMBF und der Fraunhofer?Gesellschaft gemeinsam initiiert. Das studentische Nachwuchsprogramm zum Thema Elektromobilität besteht aus dem DRIVE-E-Studienpreis und der DRIVE-E-Akademie. Mit dem DRIVE-E-Studienpreis zeichnen die Veranstalter hervorragende, innovative studentische Arbeiten zur Elektromobilität aus. Die jährlich stattfindende DRIVE-E-Akademie bietet die Möglichkeit, einen exklusiven Einblick in die Theorie und Praxis der Elektromobilität zu gewinnen. Seit 2012 wird DRIVE-E in Partnerschaft mit einer jährlich wechselnden Hochschule durchgeführt. Hochschulpartner 2015 ist die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Weitere Informationen zum Nachwuchsprogramm und zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter www.drive-e.org.
Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Mikro- und Nanoelektronik, Leistungselektronik und Mechatronik. Mit Technologie-, Geräte- und Materialentwicklungen für die Nanoelektronik sowie seinen Arbeiten zu leistungselektronischen Systemen für Energieeffizienz, Hybrid- und Elektroautomobile genießt das Institut internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Vertragsforschung für die Industrie und öffentliche Einrichtungen. Neben seinem Hauptsitz in Erlangen hat das IISB zwei weitere Standorte in Nürnberg und Freiberg. Das IISB kooperiert eng mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Mikro- und Nanoelektronik, Leistungselektronik und Mechatronik. Mit Technologie-, Geräte- und Materialentwicklungen für die Nanoelektronik sowie seinen Arbeiten zu leistungselektronischen Systemen für Energieeffizienz, Hybrid- und Elektroautomobile genießt das Institut internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Vertragsforschung für die Industrie und öffentliche Einrichtungen. Neben seinem Hauptsitz in Erlangen hat das IISB zwei weitere Standorte in Nürnberg und Freiberg. Das IISB kooperiert eng mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Datum: 17.03.2015 - 10:34 Uhr
Sprache: Deutsch
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Erlangen/Berlin/Bonn
Kategorie:
Auto & Verkehr
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