Taiwans Präsident zielt auf bessere Zusammenarbeit zwischen Taiwan und EBRD ab
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„Taiwans Rolle als Friedensstifter und Leister von humanitärer Hilfe gewinnt im Ausland zunehmend Anerkennung“, bemerkte Ma. „Wir haben die gleichen Ziele wie die EBRD, weniger entwickelten Ländern und Territorien dabei beizustehen, sich in Demokratien mit vollständig funktionstüchtigen Volkswirtschaften umzuwandeln. Da unsere Partnerschaft durchgängig stark ist, erwarten wir, die Kooperation mit der Bank zu vertiefen und weiter Taiwans Pflichten als Mitglied der internationalen Gemeinschaft zu erfüllen.“
So äußerte sich das Staatsoberhaupt beim Empfang einer Delegation unter der Führung von EBRD-Präsident Sir Suma Chakrabarti im Präsidialamt in Taipeh.
Ma verwies auf ein Projekt von Straßenlaternen mit Leuchtdioden (light-emitting diode, LED) in Kasachstans ehemaliger Hauptstadt Almaty und betonte, die Partnerschaft zwischen Taiwan und der EBRD habe sich insofern ausgewirkt, als sie das alltägliche Leben der Menschen verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit der unterstützten Regionen gesteigert habe. „Das Projekt wurde von Chakrabarti bei der EBRD-Jahreskonferenz im Mai vergangenen Jahres in Warschau als erfolgreiches Beispiel von Taiwans Erfahrung in Kasachstan gelobt. Wir profitieren von Taiwans Marktführerschaft bei LED und der Photovoltaik-Entwicklung, und dadurch helfen wir diplomatischen Verbündeten in Afrika, in der asiatisch-pazifischen Region sowie in Mittel- und Südamerika, umweltfreundliche Technologien einzuführen, während sie gleichzeitig zu vermindertem Energieverbrauch und weniger Ausstoß kohlenstoffhaltiger Schadstoffe übergehen.“
Taiwan hat bei Projekten, welche von der EBRD unterhalten wurden, in aller Welt eine wichtige Rolle gespielt, seit die Bank 1991 gegründet worden war, berichtete Ma und fügte hinzu, die gemeinsamen Gesamtinvestitionen hätten im Jahr 2013 ein Volumen von 124 Millionen US$ erreicht. „Angesichts der robusten fiskalischen Bilanz des Landes in den jüngsten Jahren sind wir bereit, einen größeren Teil der Entwicklungslast zu tragen.“
Die jüngste Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) ergab, dass Taiwans pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt im Hinblick auf Kaufkraftparität 43 600 US$ beträgt und damit an der Spitze der Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organization for Economic Cooperation and Development, OECD) — einschließlich Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien — steht.
„Gestützt vom soliden Wirtschaftswachstum werden wir fortan Taiwans Rolle bei einem vielfältigen Spektrum humanitärer Initiativen stärken“, kündigte Ma an.
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Datum: 24.03.2015 - 11:18 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Karolin Gebhardt
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Freigabedatum: 24.03.2015
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