Open University erhält 3,8 Millionen Euro zur Schaffung von Online-MINT-Laboren mit Fernzugriff
Die britische Fernuniversität, The Open University, wird mit 3,8 Millionen Euro neue Online-MINT-Labore mit Fernzugriff schaffen und die bestehenden erweitern. Auch deutsche OU-Studierende können diese naturwissenschaftlich-technischen Labore nutzen.
Die Initiative geht auf das OpenScience-Labor zurück, die gemeinsam von der Open University und der englischen Wolfson-Stiftung geschaffen wurde und kürzlich den Times Higher Education Award für besondere IT-Leistungen gewonnen hat. Internet-gestützte Fernlabore ermöglichen völlig flexibel interaktive, praktische Wissenschaft für Studierende – und das jederzeit und von überall her. Die Labore verfügen über Untersuchungsinstrumente am Bildschirm, die den Fernzugriff über das Internet erlauben. Hier werden Experimente und virtuellen Szenarien mit realen Daten auf Industriestandard durchgeführt. Einen ersten Einblick, wie solche virtuelle Labore funktionieren, bietet die Webseite www.opensciencelab.ac.uk. Interessierte können hier die derzeitigen Labore betreten und beispielsweise eine Einführung in das Mikroskopieren für histologische Präparate in der Medizin oder Messungen mit einem astronomischen Teleskop durchführen. Manche Angebote sind für alle frei verfügbar, andere stehen nach Registrierung den Nutzern zur Verfügung.
Nach der Erweiterung der MINT-Labor-Angebote werden Studenten weltweit in der Lage sein, ferngesteuerte Experimente mit branchenüblichen Instrumenten durchzuführen. Der Ausbau beinhaltet u.a. Laboratorien für naturwissenschaftliche Bachelor-Fächer in Elektronik, Mess- und Regeltechnik sowie einen Versuchsbereich für Masterstudenten der Weltraumwissenschaften. Die Studierenden gewinnen in den Fernlaboren wichtige Schlüsselqualifikationen für ihren künftigen Beruf. Dazu zählen virtuelle Teamarbeit und vertiefte Kenntnisse über neue Anwendungen und deren Kontrolle durch die Informationstechnik. Dieses Wissen ist ausschlaggebend für eine Tätigkeit in allen MINT-Berufen. „Die OU-Fernlabore werden auf innovative Weise das Studium in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern fördern und auch dem Fachkräftemangel national und international vorbeugen“, erläutert Tim Blackmann, amtierender Prorektor der OU.
An der Open University können Studenten aus einer großen Zahl von MINT-Fächern auf Bachelor- und Masterniveau wählen, zu denen u.a. Informationstechnik, Mathematik, Ingenieurwesen, Technik & Design, Umwelt- und Gesundheitswissenschaften, Physik, medizinische Chemie & Physik und Astronomie zählen.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Open University wurde 1969 gegründet und ermöglicht akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Seit ihrer Gründung haben hier über 1,8 Millionen Studenten studiert. Besonders beliebt sind die Fächer IT, Fremdsprachen, Psychologie, Naturwissenschaften und Business Administration sowie der MBA. Die Open University Business School ist die Wirtschaftsfakultät und verfügt über die EQUIS-, AACSB- und AMBA-Siegel. Sie gilt als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa. In Deutschland und international sind die Hochschulabschlüsse anerkannt. In Deutschland genießt die OU den ANABIN-Status H+, wie alle anderen staatlichen Universitäten in England wie z.B. Oxford oder Cambridge.
The Open University
Milton Keynes
MK7 6AA
United Kingdom
www.openuniversity.edu
The Open University, Studienberatung, Milton Keynes, England, Tel.: 0044 300 303 0266.
Informationen zum MBA-Studium: The Open University Business School Representation, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel.: 089 89 70 90 48, E-Mail: t.sage(at)oubusinessschool.eu
Redaktionsbüro Beatrix Polgar-Stüwe
Schillingsrotter Str. 7
50996 Köln
mail(at)polgar-stuewe.de
Datum: 25.03.2015 - 10:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1190874
Anzahl Zeichen: 3059
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 25.03.2015
Diese Pressemitteilung wurde bisher 553 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Open University erhält 3,8 Millionen Euro zur Schaffung von Online-MINT-Laboren mit Fernzugriff"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Redaktionsbüro Beatrix Polgar-Stüwe (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Generell ist es gut möglich, ein Auslandsjahr an öffentlichen Schulen und privaten Internaten in Kanada, Neuseeland oder Australien selber zu organisieren. Im Ratgeberportal MyStudyChoice.de können sich Schüler und Eltern in einer großen Datenbank mit über 40 Schulprogrammen ausführlich über
Zum Schüleraustausch nach Neuseeland: Ein breites Schul- und Freizeitangebot mit Reiten, Skifahren und Outdoor Education ...
Es gibt viele Gründe für einen Schüleraustausch in Neuseeland. Das Bildungssystem Neuseelands gilt als eines der besten der Welt und erreicht bei PISA-Vergleichen regelmäßig vordere Plätze. Hier geht es nicht nur ums sture Pauken, sondern um die Förderung von individuellen Talenten und Intere
Mit MyStudyChoice prüfen, wo noch Schulplätze in Kanada frei sind für den Herbst ...
Kurzentschlossene, die im Herbst 2018 ein Auslandsjahr oder eine kürzere Zeit in Kanada an einer Schule verbringen möchten, können über das Ratgeberportal www.MyStudyChoice.de prüfen, ob und wo noch Plätze frei sind. Es herrscht zwar Endspurtstimmung, und die ersten kanadischen Schulbezirke si
Weitere Mitteilungen von Redaktionsbüro Beatrix Polgar-Stüwe
Energiesparen mit Nano-Schichten ...
Geschickt eingesetzt können thermochrome Nano-Schichten helfen, Energie zu sparen. Die Lacke absorbieren je nach Temperatur entweder Wärme oder reflektieren sie. Wie das funktioniert, zeigen Forscher auf der Hannover Messe (13. bis 17. April 2015) anhand von beschichteten Metallbändern am Fraunh
Vibrationsarmes Sägen und Schleifen ...
Egal ob Bohrmaschine oder Oszillierer - elektrische Handgeräte vibrieren stark. Ein neues Anti-Vibrationssystem verhindert nun beinahe vollständig, dass solche Werkzeuge unangenehm hin- und herschwingen. Der Oszillierer MultiMaster der Firma FEIN reduziert die Bewegungen um bis zu 70 Prozent und
Grundwerte spielen eine wichtige Rolle ...
Unternehmen, die sich ständigen Veränderungen unterwerfen, die mit großer Komplexität zu regelmäßiger Ungewissheit unter den Mitarbeitern führen, müssen sich selbst und ihren Mitarbeitern klare Grundregeln mitgeben. Diese Grundregeln müssen manifestiert werden in Unternehmensgrundsätzen
Ericsson kooperiert mit der Technischen Universität Dresden bei 5G-Forschung ...
- Gemeinsame Forschung und Entwicklung bei innovativer Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation - Neue Netzkonzepte für die Bereitstellung künftiger Multimedia-Dienste - Zusammenarbeit unterstreicht das 5G-Engagement von Ericsson in Europa Ericsson und die Technische




