Zu Ostern auf den Spuren Christi
Berlin, 27.03.2015 – Das Osterfest steht vor der Tür und auf der ganzen Welt gibt es keinen geeigneteren Ort als Israel, um den höchsten christlichen Feiertag zu begehen. Ob aus Afrika, Amerika, Australien oder Europa: Knapp 125.000 Menschen reisten im vergangenen Jahr einzig zu diesem Anlass ins Heilige Land. Besonders Jerusalem, wo die ganze Karwoche im Zeichen des Lebens und Wirkens Christi steht, ist von einer besonderen Spiritualität erfüllt. Die Stadt pulsiert in diesen Tagen mehr denn je und bietet ein umfangreiches Programm für die unzähligen christlichen Pilgergruppen aus der ganzen Welt.
Der Palmsonntag stellt den Auftakt der Heiligen Woche dar. Für neun Tage wird in der israelischen Hauptstadt die Geschichte der Bibel zum Leben erweckt. Im Rahmen zahlreicher Messen und Zeremonien preisen katholische und orthodoxe Christen die Auferstehung Jesu. Eine der bedeutendsten Veranstaltungen in dieser Woche ist die Kreuzwegprozession entlang der Via Dolorosa am Morgen des Karfreitags. Tausende Menschen in Festtagskleidung machen sich traditionell an diesem Tag auf, den Leidensweg Christi nach Golgota zu gehen. Der ersehnte Höhepunkt für die Pilger findet am Karsamstag statt. Bei der zeitlich frühesten Ostermesse der Welt versammeln sich die katholischen Christen am frühen Samstagmorgen zur Nachtwache in der Grabeskirche, um dort die Auferstehung Jesu zu feiern. Am gleichen Ort erwarten während der Feierlichkeiten des orthodoxen Ostern einige zehntausend Orthodoxe sehnsüchtig die Zeremonie des Heiligen Feuers. Bei dem alljährlichen Fest entzünden sich Kerzen in der Kirche an einem Licht, das der Legende nach nur zu Ostern am Grabe Jesu Christi erscheint. Das Ereignis wird weltweit im Fernsehen übertragen.
Einmalige Erfahrung im Leben eines Christen
Die Osterwoche in Israel bietet den Pilgern einen feierlichen Rahmen, um die Ursprünge ihres Glaubens an diesem historischen Ort hautnah erleben zu können. „Meine Erfahrung als Reiseleiter ist, dass eine Reise nach Jerusalem zu Ostern eine spirituelle Erfahrung ist, die die Bibel lebendig werden lässt, und gleichzeitig ein emotionales Erlebnis, das die Pilger ihr Leben lang nicht vergessen.“, weiß auch Uri Sharon, der Direktor des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros in Berlin, der selbst lange Jahre als Touristenführer in Israel gearbeitet hat. Dabei muss es jedoch keineswegs eine einmalige Erfahrung bleiben: Eine Pilgerreise nach Israel ist heute fester Bestandteil im jährlichen Reisekalender von Millionen Christen auf der ganzen Welt.
Weitere Informationen zum Thema Pilgern im Heiligen Land finden Sie auf Facebook und unter http://www.holyland-pilgrimage.org/
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Datum: 27.03.2015 - 11:37 Uhr
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