Ebola: "Es ist noch zu früh, um Entwarnung zu geben" / Bündnismitglieder von Aktion Deutschland Hilft setzen Gemeinschaftsprojekt in Liberia um (FOTO)
ID: 1192941

(ots) -
Neun Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft setzen
in Liberia ein Hilfsprojekt um, das ein erneutes Aufflammen der
Ebola-Epidemie verhindern soll. "Zwei Wochen lang gab es in Liberia
keinen neuen Ebola-Fall, dann wurde eine Frau in Monrovia positiv
getestet. Die Epidemie ist noch nicht vorbei. Daher steht im
Mittelpunkt des Projekts eine großangelegte Informationskampagne, die
Misstrauen und Vorbehalte gegenüber Gesundheitszentren und Helfern
abbauen soll und über Vorbeugemaßnahmen und Anzeichen der Erkrankung
aufklärt", so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin des
Nothilfebündnisses Aktion Deutschland Hilft.
Darüber hinaus werden Hygieneschulungen abgehalten,
Handwaschstationen an stark frequentierten Orten aufgestellt,
Gesundheitseinrichtungen mit Schutzmaterial ausgerüstet,
Schulmaterial an die wiedereröffneten Schulen verteilt und Landwirte
mit Saatgut versorgt, um die Nahrungsmittelversorgung langfristig
sicherzustellen.
Die Maßnahmen werden in insgesamt 17 Gemeinden in Margibi und Bong
County von ADRA, action medeor, dem Arbeiter-Samariter-Bund, CARE,
Islamic Relief, den Johannitern, LandsAid, Malteser International und
World Vision umgesetzt.
Manuela Roßbach: "Da Ebola-Überlebende, die in die Gesellschaft
zurückkehren wollen, oftmals mit Stigmatisierung und Diskriminierung
konfrontiert sind, bietet das Projekt auch psycho-soziale Beratung
von betroffenen Familien an. Darüber hinaus erhalten diejenigen, die
ihr gesamtes Hab und Gut aus Hygienegründen vernichten mussten,
Hilfspakete mit Moskitonetzen, Matratzen, Hygieneartikeln, Bettzeug
und Desinfektionsmitteln."
Über ein Jahr nach dem Ausbruch des Ebola-Virus haben sich über
24.900 Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone mit dem
Ebola-Virus infiziert, über 10.300 Personen starben. Nachdem Anfang
des Jahres von einer rückläufigen Zahl an Neuinfektion berichtet
wurde, stiegen die Zahlen seit Februar wieder. Das von der
US-Seuchenschutzbehörde prognostizierten Szenario von 1,4 Millionen
Ebola-Infizierten Anfang 2015 konnte allerdings verhindert werden.
"Dass die Epidemie anders verläuft als befürchtet, ist sicherlich
auch als Verdienst der Hilfsorganisationen zu werten. Für Entwarnung
ist es jedoch noch zu früh. Um das Virus besiegen zu können, müssen
weiterhin Aufklärungs- und Hygienemaßnahmen umgesetzt und
medizinische Hilfe geleistet werden", so Roßbach.
Unter diesem Link finden Sie weitere Bilder, die Sie gerne für
Ihre redaktionelle Berichterstattung nutzen können:
http://bit.ly/19p9Q6S
Aktion Deutschland Hilft ruft zu Spenden für die Eindämmung von
Ebola auf:
Stichwort "Nothilfe Ebola"
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spendenhotline: 0900 55 102030 (gebührenfrei aus dem dt. Festnetz,.
Mobilfunk abweichend) oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion
Deutschland Hilft 9,83 EUR)
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von
deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre
Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der
humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit
weiter zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 10 20 30 bei
der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen
Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte und dem Deutschen
Spendenrat angehörige Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de
Kontakt:
Pressestelle
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel. 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.03.2015 - 09:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1192941
Anzahl Zeichen: 4453
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 304 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ebola: "Es ist noch zu früh, um Entwarnung zu geben" / Bündnismitglieder von Aktion Deutschland Hilft setzen Gemeinschaftsprojekt in Liberia um (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Aktion Deutschland Hilft e.V aktiondeutschlandhilftgemeinschaftsprojektebola.jpg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Aktion Deutschland Hilft e.V aktiondeutschlandhilftgemeinschaftsprojektebola.jpg
Syrien im 5. Kriegsjahr: "Ohne Vermittler wird der Krieg kein Ende finden" (FOTO) ...
Die Not der Menschen in Syrien spitzt sich im fünften Kriegsjahr immer weiter zu. Die Menschen sind in ihren Vierteln gefangen, überall lauert Lebensgefahr. Kaum jemand hat Arbeit, es herrscht große Armut, die Kinder können nicht mehr zur Schule. Ein Interview mit dem Chef des Nothilfete
Sierra Leone: Drastische Maßnahmen im Kampf gegen Ebola ...
Die neuerliche Ausgangsperre in Sierra Leone ist ein bedeutender Schritt, um die Ebola Epidemie endgültig zu bekämpfen. "3,5 Millionen Menschen sind in Teilen Sierra Leones aufgefordert, ihr Haus für drei Tage nicht zu verlassen", sagt Jochen Moninger, Landeskoordinator der Welthunger
Frühjahrssitzungen der Renovabis-Gremien / 253 Projekte im Osten Europas für gut 13,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht ...
Die mittel-, ost- und südosteuropäischen Partner von Renovabis, dem Osteuropas-Hilfswerk der deutschen Katholiken, dürfen weiterhin mit nachhaltiger Unterstützung rechnen: Mehr als 13,5 Millionen Euro für 253 neue Projekte in 15 Ländern hat der Renovabis-Trägerkreis unter Leitung von Bisc
MS-Schwester des Jahres 2014: Viel Lob für Kompetenz und Einfühlungsvermögen (FOTO) ...
Zehn außergewöhnliche Frauen erhalten stellvertretend für das persönliche Engagement ihrer gesamten Berufsgruppe die Auszeichnung "MS-Schwester des Jahres 2014". MS-Schwestern informieren und begleiten Menschen, die an Multiple Sklerose erkrankt sind, in enger Zusammenarbeit mi




