Experteninterview: Richtiges Sauna- und Thermalbaden
ID: 1195793
Die Redaktion von BFS hat ein Experteninterview zum Thema richtiges Sauna- und Thermalbaden mit Dr. Stefan Kannewischer geführt. Stressgeplagte Menschen erhoffen sich Entspannung und Erholung in Thermalbad und Sauna. Der gesundheitliche Nutzen für Körper und Geist kann aber nur richtig ausgeschöpft werden, wenn einige „Goldene Regeln“ eingehalten werden.
(Red.:) „Was ist der größte grundsätzliche Fehler, den man beim Saunieren beziehungsweise beim Thermalbaden begehen kann?“
(Dr. Kannewischer:) „‚Je mehr, umso besser.‘ Man sollte es nicht übertreiben und zwischen den einzelnen Becken oder Saunagängen auch Ruhepausen einlegen. Die Überwärmung des Körpers strapaziert den Kreislauf und verlangt eben auch Abkühlung.
(Red.:) „Können Sie praktische Tipps zu einem idealen Badeablauf nennen?“
(Dr. Kannewischer:) „Am besten sollte man zuerst aktiv den Kreislauf in Schwung bringen und dann erst wechselwarm Baden. Im Thermalbad beginnt man zuerst mit den kühleren Becken und steigert dann die Temperaturen, um am Schluss dann im Kaltbecken abzukühlen. Wenn man zuerst ein Heißbecken mit 36 Grad Celsius besucht, fällt es schwer in ein 32 Grad Celsius warmes Wasser zu steigen. Der gesundheitliche Wert eines Thermenbesuchs ergibt sich durch die Vielfalt verschiedener Temperaturen und Wässer.“
(Red.:) „Warum sollte man nicht länger als 20 bis 30 Minuten in einem Badebecken verweilen?“
(Dr. Kannewischer:) „Das gilt vor allem für Becken, die den Körper überwärmen. Das heißt also ab 35 Grad Celsius. Im temperaturneutralen Bereich, also ca. 32-34 Grad Celsius könnte man sich auch länger aufhalten.“
(Red.:) „Wie wichtig ist das soziale Verhalten in der Sauna (nicht zu laut reden etc.) im Verhältnis zu den „medizinischen“ Voraussetzungen wie dem richtigen Duschen und dem Einhalten der Ruhepausen zwischen den Saunagängen?“
(Dr. Kannewischer:) „Jeder hat seine eigene Art zu saunieren: Der eine hält gerne einen Schwatz in der Sauna, andere mögen absolute Ruhe. Wichtig ist vor allem, dass man die anderen Gäste nicht stört. Für die körperliche Erholung spielt es keine Rolle, ob man in der Sauna redet oder nicht. Es hat jedoch einen großen Einfluss, ob der Badeablauf „richtig“ ausgeführt wird. Dazu gehören eine ausreichende Abkühlung, Ruhezeit zwischen den Saunagängen und oftmals vergessen wird das warme Fußbad – eines der wichtigsten Elemente beim Saunieren. Kalte Füße signalisieren dem Körper, dass er nicht mehr kühlen, sondern heizen muss. Die Folge ist sogenanntes ‚Nachschwitzen‘.“
Zusammenfassend hält der Schweizer Thermalbad-Experte Dr. Kannewischer fest: „Saunagänge, die regelmäßig, am besten einmal pro Woche, erfolgen, fördern die Durchblutung, stabilisieren den Kreislauf, verbessern das Hautbild und stärken das Immunsystem.“
Tipps:
Veranstaltungen der KissSalis Therme:
Die KissSalis Therme bietet regelmäßig Praxis-Seminare zum Thema
„Richtiges Thermal- & Saunabaden“ an.
Weitere Informationen unter www.kisssalis.de
Interview mit Dr. Stefan Kannewischer:
Auf Anfrage ist es interessierten Redaktionen möglich, mit Dr. Stefan Kannewischer einen Termin für ein Exklusiv-Interview (bei Bedarf auch telefonisch) zu vereinbaren und/oder die Thermen im Rahmen einer Pressereise zu besuchen. Medienvertreter wenden sich hierfür bitte an den Pressedienst Beyond Five Stars.
Kontakt:
KissSalis Betriebsgesellschaft mbH
Heiligenfelder Allee 16
97688 Bad Kissingen
Tel.: +49 971 826 600 | Fax: +49 0971 826 699
info@kisssalis.de, www.kisssalis.de
Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 22 Uhr,
freitags und samstags bis 24 Uhr
Autor: bfs / Das Interview führte Christian SchmidtWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 07.04.2015 - 14:18 Uhr
Sprache: Deutsch
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