NOZ: Gespräch mit Gerda Hasselfeldt, CSU-Landesgruppenchefin
ID: 1199435
eine gute Nachricht für uns alle
Hasselfeldt lobt Speicherung als zentrales Instrument im Kampf
gegen Kriminalität und Terrorismus
Osnabrück. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat den
Kompromiss zur Vorratsdatenspeicherung von Justizminister Heiko Maas
(SPD) und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) als "gute Nachricht
für uns alle" gelobt. Die Vorratsdatenspeicherung sei ein zentrales
Instrument im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus, sagte
Hasselfeldt in einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Donnerstag). "Wir haben lange gekämpft, jetzt ist es geschafft",
erklärte die Politikerin.
Die vereinbarte Einführung von Speicherfristen für Daten werde zu
mehr Sicherheit in Deutschland führen. Demnach sollen die
Telekommunikationsanbieter IP-Adressen und Verbindungsdaten zu
Telefongesprächen höchstens zweieinhalb Monate speichern.
Standortdaten bei Handy-Gesprächen sollen maximal vier Wochen
gespeichert werden. Daten zum E-Mail-Verkehr will Maas gar nicht
speichern lassen.
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Datum: 15.04.2015 - 13:14 Uhr
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