ifo-Präsident Hans-Werner Sinn: Je mehr Rettungspakete, umso teurer wird die "Griechenland-Ple

ifo-Präsident Hans-Werner Sinn: Je mehr Rettungspakete, umso teurer wird die "Griechenland-Pleite"

ID: 1203541
(ots) - Der Präsident des Münchener ifo-Instituts,
Hans-Werner Sinn, ist überzeugt davon, dass alle europäischen
Rettungsmaßnahmen für Griechenland deren Insolvenz nicht werden
aufhalten können. "Griechenland ist pleite. Das Geld kommt nie
zurück, das können wir abschreiben. Deutschland hat einen
Maximalverlust von 85 Milliarden Euro. Wenn wir ein Rettungspaket
nach dem anderen machen, kostet es immer mehr Geld", äußerte sich
Sinn in der Sendung #phoenixrunde im Fernsehsender phoenix und fügte
hinzu, dass ein griechischer Austritt aus dem Euro durch die
Abwertung der Drachme dann die Chance auf neue Wettbewerbsfähigkeit
eröffne. Derzeit werde Griechenland nur noch durch Geld der
Europäischen Zentralbank am Leben gehalten, nachdem privates Kapital
dort so gut wie nicht mehr vorhanden sei. "Es wird jetzt die
Steuerzahler treffen", war der Ökonom sicher.

Sinn sah neben zahlreichen Fehlern der Vergangenheit auch das
Fehlen staatlicher Strukturen etwa bei der Zahlung von Steuern als
großes Hindernis zur Gesundung des griechischen Staates. "Es gibt
einen kulturellen Unterschied, was die Einhaltung von Regeln
betrifft und es fehlen Verhaltensweisen, die über Generationen erst
noch aufgebaut werden müssen. Da können wir so schnell nichts dran
ändern. Wenn die Griechen es nicht ändern wollen, können sie beim
Euro auch nicht mitmachen", führte der ifo-Chef weiter aus.



Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Herumgedoktert / Kommentar zur EU-Flüchtlingspolitik WAZ: Europa darf sich nicht verstecken
 - Kommentar von Knut Pries zum Flüchtlingsgipfel
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.04.2015 - 19:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1203541
Anzahl Zeichen: 1743

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bonn



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 407 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ifo-Präsident Hans-Werner Sinn: Je mehr Rettungspakete, umso teurer wird die "Griechenland-Pleite""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

PHOENIX (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

NRW-Umweltminister Krischer: Fünf Jahre nach Flutkatastrophe fehlt im Bund Ansatz einer systematischen Klima-Anpassungspolitik ...
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer (Bündnis 90/ Die Grünen) hat anlässlich des fünften Jahrestages der Flutkatastrophe von 2021 die Klimapolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Bei phoenix sagte Krischer, ihm fehle der Ansatz einer "systematischen Klimaanpassu

Markus Söder im phoenix persönlich: "Der Faktor Macht ist maßlos überschätzt" ...
Welche Rolle spielt Macht in der Politik - und wie viel Gestaltung ist in Krisenzeiten möglich? Über diese und weitere Fragen spricht Theo Koll in der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Im Gespräch blickt Söder

Lettlands Präsident Edgars Rinkevics beim NATO-Gipfel über Europa: "Große Ankündigungen, aber wenig Taten" ...
Lettlands Präsident Edgars Rinkevics forderte am Rande des NATO-Gipfels im Interview mit dem Fernsehsender phoenix die Einheit des Militärbündnisses und äußerte Verständnis für die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach mehr europäischer Verantwortung. Der US-Präsident habe recht, wa


Weitere Mitteilungen von PHOENIX


Allg. Zeitung Mainz: Herumgedoktert / Kommentar zur EU-Flüchtlingspolitik ...
Zuweilen wird der Eindruck erweckt, die Europäische Union sei Schuld am Tod von mehr als 800 Flüchtlingen, die ertranken, als ihr heillos überfülltes Boot vor der libyschen Küste kenterte. Doch sitzen die wahren Schuldigen nicht in Brüssel. Sie residieren in Libyen: Schleuser, die Millionen

neues deutschland: EU-Sondergipfel: Flüchtlingsfalle¶ ...
Ein Gipfel der Hilflosigkeit war es, der da am Donnerstag in Brüssel zustande kam. Auf das Massensterben im Mittelmeer haben die EU-Regierungschefs keine Antwort, die auch nur die leiseste Hoffnung auf Linderung zuließe. Hoffnung auf die Linderung der Not, die die Flüchtlinge über das Meer t

Euler Hermes Umfrage Exportrisiken: Schweizer Unternehmen brechen durch Währungsturbulenzen Aufträge weg ...
- 56% der rund 360 Exportunternehmen geben an, Aufträge wegen der aktuellen Währungssituation verloren zu haben - Bei 25% der befragten Unternehmen haben Kunden aus dem Ausland Rechnungen nicht bezahlt; 10% der Unternehmen gaben an, wegen unbezahlten Aufträgen aus dem Ausland sogar

NiedrigerÖlpreis: Not everybody's darling / Deloittes Global Economic Outlook analysiert potenzielle wirtschaftliche Krisenherde ...
Der Global Economic Outlook von Deloitte untersucht den aktuellen Aufschwung der Industrienationen sowie Krisen und Reformstau in aufstrebenden Märkten. In der Euro-Zone sorgen die Konsumenten für positive Aussichten, Griechenlands Finanzen allerdings für Unsicherheit. Die USA gleichen den sc


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z