Kampf gegen Hautkrebs - Kinderärzte fordern bessere
Hautkrebsprävention bei Kindern (AUDIO)
ID: 1203777
Anmoderationsvorschlag:
Die Sonne strahlt vom Himmel und das nutzen viele jetzt aus. Sie
verbringen so viel Zeit wie möglich draußen und genießen das schöne
Wetter. Allerdings birgen die angenehmen Sonnenstrahlen auch Risiken
für unsere Haut in sich. Schmerzhafte Sonnenbrände und im schlimmsten
Fall Hautkrebs sind die Folgen. Und das nimmt leider immer mehr zu.
So ist der sogenannte schwarze Hautkrebs bei Frauen zwischen 20 und
29 Jahren die häufigste Tumordiagnose. Experten und Kinderärzte
schlagen deshalb nun Alarm. Oliver Heinze berichtet:
Sprecher: Die Experten sind sich einig: Sie machen Sonnenbrände in
der Kindheit sowie Solariennutzung in jungen Jahren für den schwarzen
Hautkrebs verantwortlich, sagt die Vizepräsidentin des Berufsverbands
der Kinder- und Jugendärzte Dr. Siegrid Peter. Deshalb sollten Eltern
ihrer Vorbild-Funktion auch dringend gerecht werden.
O-Ton 1 (Dr. Sigrid Peter, 0:09 Min.): "...wenn die nicht rauchen
ist das Vorbild, wenn die ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen ist
das Vorbild, wenn die Sport machen, ist das Vorbild. Und das Gleiche
kann mit Sonne und Sonnenschutz erfolgen."
Sprecher: Das sieht auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft
Dermatologische Prävention Prof. Dr. Eckhard Breitbart so. Darum
sollten auch die Eltern bei den UUntersuchungen ihrer Kinder
ausführlich beraten werden. Beim Sonnenschutz kommt es bei Kindern
zum Beispiel darauf an...
O-Ton 2 (Prof. Dr. Eckhard W. Breitbart, 0:26 Min): " Dass sie
mittags nicht direkt in der Sonne sind. Dann: sonnengerechte Kleidung
für die Kinder, immer einen möglichst breitkrempigen Hut, ein
T-Shirt, das sonnundurchlässig ist, eine halblange Hose und Schuhe,
die die Fußrücken der Kinder bedecken. Und den Rest, den kann man
dann immer noch mit einem guten Sonnenschutzmittel bestreichen. Das
sollte mindestens den Faktor 30 haben - viel mehr ist nicht nötig."
Sprecher: Unterstützung in ihrer Aufklärungsarbeit bekommen die
Mediziner von der Deutschen Krebshilfe. Denn laut
Vorstandsvorsitzendem Gerd Nettekoven kann man die hohe Zahl der
Neuerkrankungen nur mit der richtigen Prävention senken...
O-Ton 3 (Gerd Nettekoven, 0:24 Min.): "Wir haben, was die
Hautkrebsprävention betrifft, ein Dauerprogramm. Seit 25 Jahren
investieren wir da rein. Das halten wir auch in unseren Budgets jedes
Jahr vor, mit zahlreichen Informations- und Aufklärungskampagnen.
Der Fokus in diesem Jahr wird auf den Kinder- und Jugendbereich
gelenkt werden, weil wir da große Potentiale sehen. Da werden wir
natürlich auch weiterhin mit den uns anvertrauten Spendengeldern
investieren."
Abmoderationsvorschlag:
Mehr Informationen rund ums Thema "Hautkrebs" und wie Sie sich und
Ihre Familie richtig davor schützen, finden Sie im Netz unter
www.krebshilfe.de.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.
Pressekontakt:
Deutsche Krebshilfe e.V.
Christiana Tschoepe
Telefon: 02 28 / 7 29 90-272
tschoepe@krebshilfe.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.04.2015 - 09:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1203777
Anzahl Zeichen: 3491
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 265 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kampf gegen Hautkrebs - Kinderärzte fordern bessere
Hautkrebsprävention bei Kindern (AUDIO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Krebshilfe e.V. manuskripte-hautkrebs.pdf bme-hautkrebs.mp3 (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Deutsche Krebshilfe e.V. manuskripte-hautkrebs.pdf bme-hautkrebs.mp3
Malaria dank Investitionen weltweit auf dem Rückzug / Stiftung Weltbevölkerung: "G7-Regierungen müssen klares Signal setzen" ...
Dank weltweit erhöhter Investitionen sterben derzeit jährlich fast 50 Prozent weniger Menschen an Malaria als noch im Jahr 2000. Damals waren es über eine Million Todesopfer pro Jahr. Heute sterben 584.000 von den 198 Millionen Menschen, die weiterhin jährlich an Malaria erkranken - fast auss
Gefährliche Keime im Haus / Was einen Pflegebedürftigen ernsthaft bedroht, ist für Gesunde keine große Gefahr ...
Bakterien, bei denen Antibiotika nicht mehr wirken, finden sich zunehmend auch bei pflegebedürftigen Menschen, die zuhause von Angehörigen betreut werden. Bedrohen sie damit auch die Familienangehörigen? Nein, sagt Harald Geese, Hygiene- und Pflege-Experte aus Erwitte, im Apothekenmagazin &qu
Hauptmahlzeit für zwischendurch / Wie Hamburger, Currywurst und Döner kalorienmäßig zu Buche schlagen ...
Keine Zeit für ein gepflegtes Mittagessen? Kann vorkommen, sollte aber nicht die Regel sein. In einem "Snack-Check" hat die "Apotheken Umschau" berechnet, dass manches "Essen auf die Hand" nicht nur kurz den Hunger stillt, sondern als veritable Hauptmahlzeit gelten
"Gesunde Kinderernährung ist mehr als nur ein Apfel zum Frühstück" ...
Pasewalk, 24.04. 2015. Der Leistungskurs Gesundheitsmanagement (Gesundheit?AG) der Beruflichen Schule an der Asklepios Klinik Pasewalk veranstaltete am 23. April einen Eltern- und Erzieherabend in der KITA "Am Mühlentor" in Pasewalk. Unter dem Motto "Besonderheiten in der Kinderernä




