Anhörung Deutschlands vor dem Antirassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen am 5. und 6. Mai 2015
ID: 1208203
Anhörung Deutschlands vor dem Antirassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen am 5. und 6. Mai 2015
Am 5. und 6. Mai wird die Bundesregierung in Genf vor dem Ausschuss zur Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD) den 19. - 22. Staatenbericht zur Umsetzung des VN-Antirassismus-Übereinkommens (ICERD) präsentieren und sich den Fragen des Ausschusses stellen.
Das Antirassismus-Übereinkommen sieht vor, dass die Staaten in regelmäßigen Abständen einen Bericht über ihre Maßnahmen zur Durchführung des Übereinkommens vorlegen. Der eigens dafür eingerichtete Ausschuss von 18 Sachverständigen aus verschiedenen Ländern berät über den Bericht und stellt bei seiner Präsentation Fragen an die verantwortliche Regierung, die vor Ort beantwortet werden. Der Bericht darf nach den Richtlinien des Ausschusses nur einen begrenzten Umfang haben und kann daher lediglich einen Überblick zu den wichtigsten Themen und Maßnahmen aus dem Themenbereich Rassismus geben. Der Zweck des Staatenberichtsverfahrens ist es, dass der Ausschuss unter Berücksichtigung seiner früheren Empfehlungen und aktueller Entwicklungen anlässlich des Präsentationstermins mit der Regierung des Mitgliedstaats ins Gespräch kommt. Dabei wird die Anti-Rassismus-Politik Deutschlands umfassend beleuchtet werden.
Die Bekämpfung sämtlicher Formen rassistischer Diskriminierung und rassistischer Vorurteile ist für das deutsche Recht und die deutsche Politik von herausragender Bedeutung. Die Bundesregierung sieht den Diskussionen in Genf deswegen mit großem Interesse entgegen.
Im Anschluss an die Anhörung wird der VN-Ausschuss Empfehlungen zur weiteren Umsetzung des Übereinkommens aussprechen, auf die die Bundesregierung wiederum innerhalb des nächsten Berichtszeitraums eingehen wird.
Herausgegeben vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
Verantwortlich: Thorsten Bischoff
Dr. Juliane Baer-Henney, Florian Baumann, Piotr Malachowski, Dr. Philip Scholz, Dr. Julian Zado, Anne Zimmermann
Mohrenstr. 37
10117 Berlin
Telefon 030/18 580 9090
Telefax 030/18 580 9046
presse@bmjv.bund.de
PresseKontakt / Agentur:
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
Verantwortlich: Thorsten Bischoff
Dr. Juliane Baer-Henney, Florian Baumann, Piotr Malachowski, Dr. Philip Scholz, Dr. Julian Zado, Anne Zimmermann
Mohrenstr. 37
10117 Berlin
Telefon 030/18 580 9090
Telefax 030/18 580 9046
presse(at)bmjv.bund.de
Datum: 05.05.2015 - 14:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1208203
Anzahl Zeichen: 2412
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 345 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Anhörung Deutschlands vor dem Antirassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen am 5. und 6. Mai 2015"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesjustizminister Heiko Maas verleiht am 1. Juli erstmals den "Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte". Ausgezeichnet werden zwei Nachwuchsjuristen für ihre herausragenden Doktorarbeiten. Dr. Arthur v. Gruenewaldt aus Frankfurt/M erhält den Pr
Pressemitteilung: Erfolgreicher Einsatz für den Verbraucherschutz - BMJV überprüft die Einhaltung europaweit geltender Informationspflichten im Online ...
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz setzt sich im Rahmen der europaweiten Marktüberwachungsaktion "Sweep" erfolgreich für die Einhaltung der Informationspflichten der Verbraucherrechterichtlinie bei Online-Angeboten ein. Nach entsprechenden Hinweisen haben versc
Kampf gegen den Terror wird verstärkt ...
Die Bundesregierung hat den vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfolgung der Vorbereitung von schweren staatsgefährdenden Gewalttaten beschlossen. Hierzu erklärt Bundesminister Heiko Maas: "Wir ändern unse
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
Bundestagsdebatten in Gebärdensprache ...
Der Deutsche Bundestag wird künftig Plenardebatten in der sogenannten Kernzeit sowie Sonderveranstaltungen wie zum Beispiel Gedenkstunden in Gebärdensprache und mit Untertiteln im Internet übertragen. Das hat das Präsidium des Deutschen Bundestages beschlossen. "Damit soll ein weiterer S
ZDF-Lobbyradar: Neues Angebot schafft Transparenz im Netzwerk der Macht ...
In Berlin gibt es mehr als 600 Bundestagsabgeordnete und fast zehnmal so viele Lobbyisten. In ganz Deutschland sind es noch viel mehr. Viele sehen in ihnen die wahren Strippenzieher. Wer gehört zum Netzwerk der Macht? Das neue ZDF-Lobbyradar schafft Transparenz - egal wo die User im Internet surf
Hebammen brauchen eine gesicherte Zukunft ...
Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai 2015 erklären Simone Peter, Bundesvorsitzende, und Gesine Agena, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Hebammen für eine bessere Zukunft - so lautet das Motto des diesjährigen Hebammentages.
"Krause kommt!": Zu Gast beim Playmate des Jahrhunderts Im neuen Format "Krause kommt!" quartiert sich Pierre M. Krause eine Nacht bei Promis ein - diesmal bei Gitta Saxx ...
Ist das Leben der Stars wirklich so glamourös, auch wenn die Kamera aus ist? Faulenzen auch Berühmtheiten manchmal abends mit hochgelegten Beinen auf dem Sofa? SWR-Moderator Pierre M. Krause findet es in der neuen Reihe "Krause kommt!" heraus. In drei Folgen besucht er jeweils zwei Ta




