Erster Spatenstich für die Erweiterung der Kreispolizeibehörde Borken
ID: 1209083
heute in Borken der Startschuss für die Erweiterung der
Kreispolizeibehörde gegeben. Das neue Polizeidienstgebäude wird die
Kriminalinspektionen I und II aufnehmen, die derzeit noch in einer
Fremdanmietung an der Paulskampstraße untergebracht sind. Parallel
dazu wird auch der Altbau saniert. Das 10,1 Millionen Euro teure
Projekt, für das sich der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)
verantwortlich zeichnet, wird im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein.
Der Erweiterungsbau nach dem Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Bahl
Architekten + zarinfar GmbH wird an der südwestlichen Seite an den
Altbau angeschlossen. Der neue Gebäuderiegel wird L-förmig und
dreigeschossig errichtet. Seine Fassade - ein energieeffizientes
Wärmedämmverbundsystem, das mit Klinkerriemchen verblendet wird -
wird sich harmonisch an die Klinkerfassade des Bestandsgebäudes
anfügen. Farblich werden sich beide Baukörper aber deutlich
voneinander abheben.
Der Besucher wird das Polizeigebäude künftig durch eine
Eingangshalle mit Glasfassade betreten, die Alt- und Neubau
miteinander verbinden wird. Sie wird nicht nur als Wartebereich für
Besucher dienen, sondern der Polizei bei Bedarf auch für
Ausstellungszwecke zur Verfügung stehen. Im Übrigen wird der
Erweiterungsbau Einzel- und Doppelbüros, Besprechungsräume, Teeküchen
und sanitäre Anlagen beherbergen. Insgesamt 96 Beschäftigte werden in
dem Anbau Platz finden. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich
sein.
"Durch die Konzentration der Polizei am Standort Burloer Straße
werden wir künftig kurze Wege haben, was unsere organisatorischen
Abläufe deutlich verbessern wird. Außerdem werden wir mit einem
modernen, barrierefreien und gut erreichbaren Dienstgebäude auch in
Sachen Bürgerfreundlichkeit punkten können", freut sich Landrat Dr.
Kai Zwicker über den Beginn der Arbeiten. Für die gute Erreichbarkeit
wird ein neuer Parkplatz mit insgesamt 168 Stellplätzen sorgen, den
der BLB NRW im Zuge der Arbeiten errichten lässt. Um dafür Flächen zu
schaffen, wurden bereits im Vorfeld der Bauarbeiten auf dem
südöstlich anschließenden Grundstück einige der alten Stellplätze
sowie nicht mehr benötigte Wohngebäude abgebrochen.
Auch für den BLB NRW und damit für das Land Nordrhein-Westfalen
stellt der Erweiterungsbau eine lohnende Investition dar: "Es ist
unsere Aufgabe, unseren Kunden die Flächen bereit zu stellen, die sie
benötigen und sie bei ihrer Arbeit bestmöglich unterstützen.
Gleichzeitig sind wir verpflichtet, den Landeshaushalt zu entlasten,
indem wir die zur Verfügung stehenden Flächen optimal nutzen",
erklärt Markus Vieth, Leiter der zuständigen Niederlassung Münster
des BLB NRW. "Beides schaffen wir mit diesem Projekt: Wir führen zwei
Standorte der Polizei an einer Stelle zusammen und können dadurch
eine Fremdanmietung - und damit Mietzahlungen an einen Dritten -
einsparen."
Parallel zu den Neubauarbeiten lässt der BLB NRW auch den Altbau
der Polizei umfassend sanieren: Dach und Fenster werden instand
gesetzt, was spürbare energetische Vorteile bringen wird. Innen
werden Decken, Böden und die sanitären Anlagen erneuert. Und auch die
vorhandenen Gewahrsamszellen werden den aktuellen Richtlinien
entsprechend saniert.
Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 7,5 Millionen
Euro. Für die Grundsanierung des Altbaus sind 1,7 Millionen Euro und
für die Sanierung des Gewahrsamsbereichs 900.000 Euro veranschlagt.
Pressekontakt:
BLB NRW Münster
Barbara Kneißler
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 251 9370-619
Mobil: +49 163 6548272
Mail: barbara.kneissler@blb.nrw.de
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