Laserbasierte Messtechnologien und Regional-Entwicklung in Südniedersachsen
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Matthias Wunderling-Weilbier, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Braunschweig, betont die Bedeutung von Netzwerken wie PPA für regionale Entwicklung
Im Rahmen des ZIM-Netzwerks PPA, das auf Initiative des Laserlaboratorium Göttingen (LLG) aus der Taufe gehoben wurde, werden unter besonderer Beteiligung südniedersächsischer Akteure innovative Technogien entwickelt, die helfen können, die medizinische Versorgung im Ländlichen Raum zu verbessern. So können bspw. ?Untersuchungen vor Ort? Analysen in Speziallaboren ersetzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Test auf Borreliose nach einem Zeckenbiss, den das Göttinger Unternehmen Fassisi entwickelt hat. Damit kann auch ein Laie selber einfach feststellen, ob eine Zecke den gefährlichen Erreger trägt oder nicht, um nach einem Biss ggf. schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und so wertvolle Zeit sparen zu können.
Innovationen dieser Art werden immer wichtiger, da sie die technische Basis für die Lösung zukünftiger Herausforderungen ländlicher Räume bieten können. ?Netzwerke sind in diesem Zusammenhang von allergrößter Bedeutung. Mit Blick auf die demographische Entwicklung betrachten wir dabei vor allem die Themenfelder Bildung, Gesundheit und Mobilität?, so Matthias Wunderling-Weilbier, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Braunschweig in seinem Grußwort.
?Da das Netzwerk durch das LLG initiiert wurde, sind bei fast allen Projekten Akteure aus Südniedersachsen vertreten? erläutert Frau Dr. Isabell Schwenkert, Leiterin der Geschäftsstelle des Netzwerks PPA bei der innos - Sperlich GmbH. Von insgesamt 13 Projektansätzen, die seit Projektstart Anfang letzten Jahres zur Förderung bei Bundes- und EU-Programmen eingereicht wurden, sind bereits zwei Projekte mit südniedersächsischer Beteiligung bewilligt worden. Darüber hinaus wird ein Ergebnis der Zusammenarbeit der IBA GmbH und Fassisi GmbH als Bewerbung für den Innovationspreis Göttingen eingereicht.
Zum Netzwerk PPA:
Ziel des Netzwerks für Produkt- und Prozesssicherheit mittels spektroskopischer Analytik (PPA) ist die Entwicklung hochsensitiver, kompakter, modularer und gleichzeitig kostengünstiger spektrometrischer Analysegeräte zur Marktreife, wobei mindestens die drei verschiedenen Anwendungsfelder ?Gassensorik, Gefahrstoffdetektion und Life Science? avisiert sind.. PPA wird bis Ende 2016 im Rahmen des Zentralen Innovationprogramms Mittelstand (ZIM) gefördert und hat bundesweit 21 Netzwerkpartner.
Aus Südniedersachsen sind 7 Institutionen Mitglied im Netzwerk PPA:
Fassisi Gesellschaft für Veterinärdiagnostik und Umweltanalysen mbH (Göttingen), IBA GmbH (Göttingen), Kleintierklinik des Tierärztlichen Instituts der Georg-August Universität Göttingen, Laser-Laboratorium Göttingen e. V., Microliquids GmbH (Göttingen), MIOPAS GmbH (Goslar), Miprolab GmbH (Göttingen).
Zur Netzwerkmanagementeinrichtung:
Die mit der Durchführung des Netzwerkes betraute innos-Sperlich GmbH Göttingen/Berlin ist Spezialist für Innovationsmanagement und stellt dem Projekt ihr langjähriges Know-how im Netzwerkmanagement zur Verfügung. Sie bringt ihre Dienstleistungen vom Innovationsmanagement über die konkreten Entwicklungsschritte bis zur Markteinführung innovativer Produkte ein.
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Datum: 07.05.2015 - 17:19 Uhr
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Göttingen
Kategorie:
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