Tag der Pflege: Für den Ernstfall richtig vorsorgen / Hohe Pflegekosten im Alter zehren schnell an

Tag der Pflege: Für den Ernstfall richtig vorsorgen / Hohe Pflegekosten im Alter zehren schnell an Rente und Vermögen / Die DVAG zeigt, wie zusätzliche private Vorsorge vor Kostenfallen schützen kann (FOTO)

ID: 1210546

(ots) -
Am 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. Dieser
Aktionstag lenkt die Aufmerksamkeit aller Generationen auf ein
wichtiges Zukunftsthema: Die Bevölkerung altert - zugleich steigt
damit die Belastung für das Gesundheitssystem. Rund 4,5 Millionen
Pflegebedürftige soll es im Jahr 2050 in Deutschland geben, schätzt
das Bundesamt für Statistik. Menschen mit Pflegeanspruch drohen dabei
schwere finanzielle Engpässe, denn die enormen Kosten zehren Rente
und Erspartes schnell auf. Notfalls wird auch das Vermögen der
Angehörigen belastet. "Pflegebedürftige werden häufig davon
überrascht, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreicht,
um die hohen anfallenden Kosten zu decken", erklären die Experten der
Deutschen Vermögensberatung (DVAG). So beträgt etwa der
höchstmögliche monatliche Zuschuss vom Staat 1.995 Euro - und der
wird nur in besonderen Härtefällen gezahlt. Ein Platz im Pflegeheim
kostet in der Regel jedoch mindestens das Doppelte. Die DVAG zeigt,
welche privaten Zusatzversicherungen vor hohen Kosten im Alter
schützen können.

Pflegetagegeldversicherung

Die flexibelste Form der Absicherung gegen eine Versorgungslücke
ist die Pflegetagegeldversicherung. Versicherte erhalten je nach
Pflegestufe einen zuvor vereinbarten Betrag für jeden Pflegetag. Über
diesen können sie frei verfügen - beispielsweise, um eine private
Haushaltshilfe zu bezahlen. Zudem bezuschusst der Staat die
Pflegetagegeldversicherung seit 2013 unter bestimmten
Vorraussetzungen monatlich mit fünf Euro. Wie bei vielen Policen
gilt: Je früher der Vertrag abgeschlossen wird, desto höher fallen
die Leistungen aus.

Pflegerentenversicherung

Eine Pflegerentenversicherung zahlt Versicherten bei Eintritt der
Pflegebedürftigkeit einen festen monatlichen Betrag bis zum


Lebensende. Die Höhe der Pflegerente hängt dabei von der attestierten
Pflegestufe ab. Versicherte in der Pflegestufe I erhalten so 25
Prozent der vereinbarten Rente, in der Pflegestufe II sind es 50 und
in der Stufe III volle 100 Prozent. Auch im Demenzfall sind
Versicherte geschützt: Der Versicherer zahlt dann eine Leistung
entsprechend der Pflegestufe II. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei
Eintreten des Versicherungsfalls keine Beitragszahlungen mehr
geleistet werden müssen. Mit Abschluss der Police tritt darüber
hinaus der sofortige Versicherungsschutz ein.



Pressekontakt:
Deutsche Vermögensberatung AG
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