Ingenieurunternehmen zeigen sich krisensicher
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Ingenieurunternehmen zeigen sich krisensicher
Von Michael Braun
Im Februar 2009 hatte der bauingenieur24 Informationsdienst in einer ersten Umfrage ermittelt, dass die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise bislang keine Auswirkungen auf die Auftragslage bei Ingenieurunternehmen hatte. "Mit guten bisweilen sogar sehr gut gefüllten Auftragsbüchern sehen sich deutsche Ingenieurunternehmen vorerst nicht von der Krise betroffen", hieß es seinerzeit in der Umfrageanalyse. "Auftragsrückgänge wurden eher für das Jahr 2010 erwartet", erklärt Dipl.-Ing.Christian Wieg, Geschäftsinhaber von bauingenieur24.de.
Die meisten der befragten Ingenieure - 35 Prozent - bewerteten im Februar die Auftragslage für das erste Halbjahr 2009 für gut. 10 Prozent hielten die Lage sogar für sehr gut. 20 Prozent waren mit der Auslastung ihres Büros zufrieden. 12 Prozent bewerteten die Auslastung als noch ausreichend. Als schlecht beurteilten 25 Prozent der Befragten ihre damalige Projektsituation.
Ein halbes Jahr später hat der bauingenieur24 Informationsdienst die Frage noch einmal aufgenommen und gerade vor dem Hinblick der angestoßenen Konjunkturpakete der Bundesregierung konkretisiert. Ergebnis: Auch im 3. Quartal dieses Jahres bleiben die Ingenieurunternehmen von negativen Auswirkungen der Krise weitgehend verschont. 45 Prozent der Befragten sind nach eigener Aussage gar nicht betroffen. Die Auftragslage sei nach wie vor gut. Gut 10 Prozent der von bauingenieur24 Befragten sind nach eigener Auskunft darüber hinaus nicht betroffen, da sie von den Konjunkturpaketen der Bundesregierung direkt oder indirekt profitieren. Der Rest sieht sich betroffen, da deren Auftragslage sich im Vergleich zu den Vorjahren verschlechtert hat.
Dass die Konjunkturprogramme gerade erst anlaufen und noch nicht bei Unternehmen angekommen sind, sieht auch der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie so. Der Hauptverband schätzt, dass von der öffentlichen Baunachfrage noch keine stabilisierende Wirkung auf die Baukonjunktur ausgeht, sieht aber Perspektiven für die kommenden Monate.
"Unsere Umfragen zeigen, dass es sich beim Ingenieurwesen um einen vergleichsweise krisensicheren Bereich handelt", erklärt Dipl.-Ing. Christian Wieg vom bauingenieur24 Informationsdienst. "Das liegt vor allem an der Ausrichtung vieler Büros, die sich zum einen auf grundlegende beratende Tätigkeiten spezialisiert haben, die immer gefragt sind, oder die sehr spezialisierte Ingenieurleistungen anbieten, für die eine Nische abseits jeder Krise vorhanden ist", erklärt der Fachmann. Der bauingenieur24 Informationsdienst werde seine Umfragen in den kommenden Monaten fortführen, um weitere Trends ausmachen zu können.
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Datum: 23.09.2009 - 17:18 Uhr
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