Kulturstaatsminister Bernd Neumann übergibt saniertes Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam
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Kulturstaatsminister Bernd Neumann übergibt saniertes Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam
Staatsminister Bernd Neumann betont: "Die Sanierung des Marmorpalais steht beispielhaft für die gemeinsame Verantwortung zur Erhaltung unseres kulturellen Erbes. Durch zusätzliche Mittel zur Umsetzung des Masterplans ist es gelungen, die gesamte Sanierung des Palais erheblich zu beschleunigen. Wichtig war mir als Kulturstaatsminister, dass wir parallel zur Realisierung neuer Projekte den Erhalt zentraler Zeugnisse deutscher Kulturgeschichte - wie das wundervolle Marmorpalais - im Blick behalten müssen. In harten Verhandlungen ist es uns gelungen, zusätzliche 400 Millionen Euro für die Erhaltung der historisch wertvollen Kulturdenkmäler zu bekommen. Ich bin dankbar, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages mein Anliegen unterstützt hat und der Bund nun gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg bis 2017 rund 155 Millionen Euro in die Sanierungsvorhaben des Masterplans der Stiftung investieren wird. Damit kann auch der letzte Bauabschnitt bei den Außenanlagen des Marmorpalais zügig fertiggestellt werden."
Das Marmorpalais wurde 1787- 1793 im Neuen Garten für Friedrich Wilhelm II. nach Plänen Gontards gebaut. Die preußische Königsfamilie bewohnte das Palais von 1831 bis 1917. In der DDR wurde der Bau als Armee-Museum der NVA genutzt. Das Schloss gilt als bedeutendes Zeugnis des Frühklassizismus in Berlin-Brandenburg. Schon seit 2006 sind nach einem Umbau alle 40 Innenräume originalgetreu restauriert worden und für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Der Bund (BKM) und die Länder haben die Sanierung des Marmorpalais mit bislang insgesamt rund 11,5 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtsanierungskosten bis zum Jahr 2013 belaufen sich auf 13,5 Millionen Euro.
Die Potsdamer Parklandschaft, die 1990 von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, wird über die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten unterstützt, die vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg gemeinsam getragen wird. Die Stiftung erhält jährlich Mittel im Gesamtvolumen von 32,2 Millionen Euro. Davon finanzieren der Bund 13,9 Millionen Euro, Brandenburg 11,7 Millionen Euro und Berlin 6,6 Millionen Euro. Ein Sonderinvestitionsabkommen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mit einem Volumen von insgesamt 155 Millionen Euro wurde erst kürzlich unterzeichnet. Der Bund stellt dafür bis zum Jahr 2017 zusätzlich 77,5 Millionen Euro bereit. Die Länder Brandenburg und Berlin beteiligen sich in gleicher Höhe, wobei Brandenburg insgesamt 53,0 Millionen Euro und Berlin 24,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Weitere Informationen: www.spsg.de
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Datum: 23.09.2009 - 18:48 Uhr
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