Merck sucht Innovationen mit IBM Lösung für virtuelles Brainstorming
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400 Mitarbeiter diskutieren weltweit vier Tage langüber eigene Wettbewerbsvorteile und innovative Ideen für die Zukunft ihres Unternehmens / IBM Innovation Boost als konzeptionelle Grundlage und Plattform
Eine Diskussion mit mehreren Hundert Beteiligten am runden Tisch in Gang zu bringen, ist zweifellos einfacher als in einer virtuellen Umgebung - aber auch wesentlich zeitaufwendiger und teurer. Wie Online-Diskussionen erfolgreich geführt werden können, hat IBM mit seinen eigenen rund 400.000 Mitarbeitern in den letzten 15 Jahren in großen sogenannten "Jam-Sessions" immer wieder unter Beweis gestellt. Diese Erfahrungen sowie die technische Umsetzung, allerdings in einem wesentlich kleineren Maßstab, wurden nun in ein komplettes Angebot verpackt: Unter dem Titel "IBM Collaboration Boosts" bietet IBM von der Konzeption bis zur Implementierung der virtuellen Umgebung in der IBM ConnectionsCloud verschiedene Modelle digitaler Diskussionsformate mit jeweils unterschiedlichen Zielsetzungen für bis zu 500 Teilnehmer.
Merck hat sich für das Modell eines Innovation Boost entschieden. Rund die Hälfte der 400 angemeldeten Mitarbeiter hat an dieser ersten digitalen Diskussionsrunde aktiv teilgenommen. "Es war ein Experiment. Kein naturwissenschaftliches, sondern ein soziales", erläutert Ulrich Betz, Leiter des fünfköpfigen Projektteams und Head of Innovation & Entrepreneurship Incubator im Merck Unternehmensbereich Healthcare, seine Idee. "Mit dem 'Innovation Boost' haben wir weltweit Mitarbeiter unseres Unternehmensbereiches Healthcare virtuell zusammengebracht, um neue Ideen zu finden und zu diskutieren. Das hat sehr gut funktioniert."
Fast eine Woche lang konnten sich die Eingeladenen in vier moderierten Gruppen an den Diskussionen beteiligen. Schnell, kompetent und effektiv, so das Urteil der Teilnehmer, wurden über Ländergrenzen hinweg Ideen diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt.
Fast alle der im Anschluss an den Event befragten Teilnehmer sprachen sich für eine Wiederholung des Innovation Boosts aus, knapp die Hälfte plädierten für jährliche Wiederholungen, über 20 Prozent wünschten sich sogar einen Quartalsrhythmus. "Dieses Ergebnis freut mich auch für mein Team", sagt Ulrich Betz. "Dass sich das Ganze gelohnt hat, ist schon jetzt sicher, obwohl die Auswertungen noch nicht abgeschlossen sind."
IBM konzipiert und liefert im Rahmen der IBM Collaboration Boosts mit der ConnectionsCloud die technische Basis für die virtuellen Online-Veranstaltungen. Angeboten werden strukturierte Ansätze für die Konzeption und Umsetzung von moderierten Fokus-Diskussionen, Brainstormings sowie Vorgehen zur Entwicklung von speziellen Roadmaps oder Lösungen.
"Unser Anspruch ist es, Unternehmen und Organisationen jeder Größenordnung einen geeigneten virtuellen Rahmen zu bieten, um ihre Aufgaben und Probleme mit Hilfe von Crowd-Intelligence und Co-Creation zu lösen", sagt Hans-Henrik Joergensen, Leiter Change Management in der Unternehmensberatung von IBM. "Soziale Medien und digitale Technologien eröffnen uns dabei ganz neue Möglichkeiten, müssen aber methodisch sinnvoll und mit dem Blick auf kulturelle Rahmenbedingungen eingesetzt werden. Mit dem Collaboration Boost bringen wir Teams und Mitarbeiter zu einer klar definierten Fragestellung gezielt und unkompliziert an einen virtuellen Tisch."
Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ibm.com/de
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Datum: 18.05.2015 - 11:34 Uhr
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