Flucht in die Berge / Warum Allergikern die Höhenluft so gut tut
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Bronchialasthma, die überempfindlich oder allergisch auf Pollen und
Schadstoffe reagieren, profitieren von der sauberen Luft in
Höhenlagen. Das hat gleich mehrere Gründe. Einer der häufigsten
Auslöser von Neurodermitis ist der Kot von Hausstaubmilben, die im
Wohnungsstaub leben. "In Höhen von mehr als 1500 Metern sind diese
Milben wegen der geringen Luftfeuchtigkeit nicht lebensfähig",
erklärt die Medizinerin und Meteorologin Professor Angela Schuh von
der Ludwig-Maximilians-Universität München in der "Apotheken
Umschau". Im Gebirge und in höher gelegenen Regionen Oberbayerns und
des Allgäus gebe es zudem keine Schimmelpilze. Bei Asthmapatienten
verringern sich die Atembeschwerden, und sie benötigen wesentlich
weniger Medikamente. Auch Personen mit Heuschnupfen bekommen im
Hochgebirge seltener Anfälle, weil es dort weniger Pollen gibt und
die Blühphasen obendrein kürzer sind.
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Datum: 22.05.2015 - 08:00 Uhr
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