Schmidt-Salomon sagt Laudatio auf Peter Singer ab / Singer-Interview in der Neuen Zürcher Zeitung sorgt für Irritationen
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Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, hat seine
Beteiligung am Festakt zur Verleihung eines Tierschutzpreises an den
australischen Philosophen Peter Singer abgesagt. Grund war ein
Interview mit Singer, das die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am Sonntag
veröffentlichte: "Peter Singer hat in diesem Interview Positionen
vertreten, die meines Erachtens nicht nur im Widerspruch zu einem
humanistisch-emanzipatorischen Politikverständnis, sondern auch im
Widerspruch zu seinen früheren Standpunkten stehen", sagte
Schmidt-Salomon. "In dieser Situation muss ich die Reißleine ziehen,
denn ich kann keine Laudatio auf einen Preisträger halten, bei dem
ich nicht einschätzen kann, welche Positionen er tatsächlich
vertritt."
Michael Schmidt-Salomon hob in seinem gestern veröffentlichten
Statement hervor, "dass Peter Singer die ethische Debatte über
Tierrechte, Anti-Diskriminierung, Bekämpfung der absoluten Armut,
Schwangerschaftsabbruch und Sterbehilfe befruchtet hat wie kaum ein
anderer Philosoph weltweit". Seine Impulse für eine zeitgemäße
ethische Debatte seien unverzichtbar, seine aktuellen Äußerungen aber
unverständlich, wenn nicht gar unverantwortlich: "Falls Peter Singer
tatsächlich die Auffassungen vertritt, die in dem aktuellen
NZZ-Interview zum Ausdruck kommen, muss man seine Argumente nicht nur
auf philosophischer, sondern auch auf politischer Ebene entschieden
kritisieren."
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Datum: 26.05.2015 - 11:18 Uhr
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